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Hamburger SV

Hamburger SV

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hertha BSC

Hertha BSC


HAMBURGER SV
HERTHA BSC
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Spahic fehlt bei seinem Ex-Klub Gelb-gesperrt

2:0! Der doppelte Müller stürzt den Angstgegner

Die letzten fünf Spiele gegen Hertha BSC hatte der Hamburger SV allesamt verloren - und dabei vergeblich auf einen eigenen Torerfolg gewartet. Nun aber besiegte die Elf von Trainer Bruno Labbadia diesen Fluch, zwei Treffer von Offensivmann Müller besiegelten am Ende den verdienten 2:0-Erfolg. Die Hauptstädter verpassten mit dem dürftigen Auftritt den dritten Sieg hintereinander.

Jubeltraube nach der verdienten Führung: Die Hamburger feiern Torschütze Nicolai Müller.
Jubeltraube nach der verdienten Führung: Die Hamburger feiern Torschütze Nicolai Müller.
© Getty ImagesZoomansicht

HSV-Coach Bruno Labbadia warf nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 die Rotationsmaschine an: Den gesperrten Kapitän Djourou (Gelb-Rot) ersetzte Cleber, Ekdal und Hunt kamen für Kacar und Jung (beide Bank) neu rein. Ebenfalls nur Reservisten waren Drmic und Lasogga, für die sich Ilicevic und Rudnevs vorerst versuchen durften.

Hertha-Trainer Pal Dardai veränderte seine Anfangsformation nach dem 2:0 über Eintracht Frankfurt auf lediglich einer Position: Kapitän Lustenberger mischte wieder mit, dafür musste Haraguchi (Bank) weichen.

Ibisevic und Rudnevs ohne Glück

Den besseren Start in die Partie erwischten die Berliner, auch weil den Hausherren die Verunsicherung der letzten schlechten Ergebnisse deutlich anzumerken war. Nach vier Minuten tanzte Kalou zwei Gegenspieler aus, vergaß dann aber den Abschluss. Besser machte es Sturmkollege Ibisevic, der wenig später Adler erstmals ernsthaft prüfte (10.). Die Antwort darauf hatte Rudnevs parat, doch der Kopfball des Letten verfehlte sein Ziel (16.).

Sakai scheitert an Jarstein

Anschließend verflachte das Geschehen zunehmend. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass niemand den ersten Fehler machen wollte. Zwischenzeitlich hatte der HSV zwar 60 Prozent Ballbesitz, nur Kapital konnte er daraus nicht schlagen. Das galt auch für die 44. Minute, in der Jarstein den Spielverderber mimte: Der umtriebige Sakai zog in die Mitte und provozierte eine Glanztat des Norwegers.

Müllers erster Streich

In der Halbzeit hatte Labbadia seiner Mannschaft scheinbar deutlich Feuer gemacht. Die Hamburger kamen mit mächtig Dampf aus der Kabine - Hunt verpasste nur drei Minuten nach Wiederanpfiff die Führung (48.). Zwei Zeigerumdrehungen später klärte Stark in höchster Not gegen Rudnevs, der einen Schritt zu spät kam. Kurz darauf belohnte sich der HSV dann für seine Mühen: Holtby kam über links und bediente Müller im Rücken der Abwehr, der ehemalige Mainzer platzierte die Kugel im rechten unteren Eck - 1:0 (58.).

Die perfekte Kombination

Die Hertha rang in der Folge vergeblich um eine Antwort, die beste Chance darauf vereitelte Spahic, der sich ohne Furcht in einen Schuss von Darida warf (66.). Anschließend übernahm der HSV wieder das Kommando - mit Erfolg. Eine überragende Kombination über Hunt und Holtby fand am Ende der Kette Müller, der frei vor Jarstein ins rechte obere Eck vollstreckte (75.). Mit dem 2:0 im Rücken spielte es sich für den HSV freilich deutlich leichter, die Hertha schien sich ihrem Schicksal da längst gebeugt zu haben.

Die Vorentscheidung: Nicolai Müller vollstreckt, Hertha-Keeper Rune Jarstein hat das Nachsehen.
Die Vorentscheidung: Nicolai Müller vollstreckt, Hertha-Keeper Rune Jarstein hat das Nachsehen.
© Getty Images

Am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg des Hamburger SV, der sich dadurch wieder weiter von der Abstiegszone entfernte. Die Hertha hingegen verpasste den dritten Dreier in Folge, bleibt aber Dritter.

Die Berliner haben bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) die Chance, gegen den FC Schalke 04 etwas gutzumachen. Der Hamburger SV will seinerseits am Sonntag (15.30 Uhr) in Leverkusen nachlegen.

1. Bundesliga, 2015/16, 25. Spieltag
Hamburger SV - Hertha BSC 2:0
Hamburger SV - Hertha BSC 2:0
Hat gut Lachen

Herthas Trainer Pal Dardai geht als Tabellendritter ins Duell beim HSV.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3)    
G. Sakai (2,5) , 
Cleber (4) , 
Spahic (2,5)    
Ostrzolek (3,5) - 
Ekdal (3)        
Holtby (2,5) - 
N. Müller (1,5)                
Hunt (3)    
Ilicevic (3) - 
Rudnevs (3)    

Einwechslungen:
76. Kacar für Ekdal
77. Jung für Hunt
88. Bahoui für N. Müller

Trainer:
Labbadia
Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (2,5) - 
Pekarik (3,5)    
Stark (4,5) , 
Brooks (4) , 
Plattenhardt (3,5) - 
Skjelbred (3,5) , 
Lustenberger (4,5)        
Weiser (4)    
Darida (4,5)    
Kalou (5) - 

Einwechslungen:
67. Cigerci für Lustenberger
67. Haraguchi für Darida
82. Stocker für Weiser

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
N. Müller (58., Linksschuss)
2:0
N. Müller (75., Rechtsschuss, Holtby)
Gelbe Karten
HSV:
Rudnevs
(1. Gelbe Karte)
,
Spahic
(5., gesperrt)
,
Ekdal
(4.)
,
N. Müller
(4.)
Hertha:
Pekarik
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hamburger SV       Hertha BSC
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 14 : 3 Torschüsse
 
gespielte Pässe 563 : 402 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 434 : 279 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 129 : 123 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 3 Abseits
 
Ecken 3 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
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Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
13
5x
 
Neuer, Manuel
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Bayern München
13
5x
 
Hitz, Marwin
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FC Augsburg
13
5x
 
5.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
8
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Spielinfo

Anstoß:
06.03.2016 17:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
46136
Spielnote:  3
eine lange von Taktik geprägte, aber doch intensive Partie mit gutem Tempo.
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
lag richtig, beim Kontakt von Cleber gegen Weiser (11.) nicht auf Elfmeter zu entscheiden. Insgesamt souverän mit nur kleinen Unsicherheiten.
Spieler des Spiels:
Nicolai Müller
Dass der HSV besonders über rechts gefährlich war, lag vor allem an Nicolai Müller. Mit seinen zwei Toren war der Offensivmann der Matchwinner.

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