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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
1

Halbzeitstand
1:0
FC Ingolstadt 04

FC Ingolstadt 04


HAMBURGER SV
FC INGOLSTADT 04
15.
30.
45.









60.
75.
90.












Hamburg bringt nach früher Führung Heimsieg nicht nach Hause

Hinterseer rettet Standard-Königen einen Punkt

Der Hamburger SV und der FC Ingolstadt 04 haben sich nach einem rassigen Duell 1:1 getrennt. Früh war der HSV in Führung gegangen, dann jedoch zu passiv und durch einen Standard letztlich auch geschlagen. Zwar blieb der FCI im neunten Auswärtsspiel in Serie sieglos, zumindest aber nahmen die Schanzer einen Punkt mit und verhinderten so, dass die Rothosen in der Tabelle an ihnen vorbeizogen.

Josip Drmic (li.), Matthias Ostrzolek
Jubel nach dem ersten Treffer im HSV-Trikot: Torschütze Josip Drmic (li.) mit Matthias Ostrzolek.
© Picture AllianceZoomansicht

HSV-Coach Bruno Labbadia verzichtete nach dem 0:0 in Frankfurt auf Änderungen seiner Startelf. Hunt (Rückenprobleme) und Jung (Knöchelprellung) wurden rechtzeitig fit.

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl wechselte im Vergleich zum 2:0 gegen Bremen zweimal: Nyland stand anstelle von Özcan, der auf der Bank saß, im Tor. Zudem bekam Hinterseer den Vorzug vor Hartmann, der neben seinem etatmäßigen Stammkeeper Platz nehmen musste.

Neuzugang feiert Premierentor

Nyland hatte in der Bundesliga noch nicht zu Null gespielt (0:4 gegen Dortmund, 0:1 gegen Leverkusen). Und auch beim HSV konnte der Norweger seinen Kasten nicht lange sauber halten. In der siebten Minute kombinierten sich drei Rothosen durch die Abwehrreihen auf rechts, Hunt passte in die Mitte. Dort musste Drmic aus fünf Metern nur noch einschieben - 1:0. Nyland war chancenlos. Für den Ex-Gladbacher war es das erste Tor für den neuen Arbeitgeber.

Gerade für die defensivstarken Schanzer war der frühe Gegentreffer ein Rückschlag. Doch die Gäste arbeiteten sofort daran, das 0:1 zu egalisieren. Adler war kurz vor Hinterseer am Ball (14.), Leckie zielte per Fernschuss knapp daneben (21.). Die Hausherren überließen derweil ihren Gästen Spielgerät und Feld, hatten dementsprechend weniger Ballbesitz (47 Prozent), aber auch Konterchancen.

Wirklich Gefährliches kam allerdings kaum mehr auf Nyland zu. Auch ein Fallrückzieher von Hunt war harmlos, allerdings zumindest sehenswert (41.). Den Schuss von Holtby wehrte der FCI-Keeper hingegen klasse ab (29.). Die Oberbayern schafften es ebenfalls zu selten, Adler in Bedrängnis zu bringen. Zunehmend entwickelte sich das erwartete Kampf-Spiel im Mittelfeld, viele Unterbrechungen verhinderten einen ordentlichen Spielfluss.

Ein ruhender Ball, was sonst?

Lukas Hinterseer (li.), Gideon Jung
War in vielen Zweikämpfen gefordert und setzte sich dann auch beim 1:1 durch: Lukas Hinterseer (li.), hier mit Gideon Jung.
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel musste der HSV dem harten Spiel Tribut zollen: Müller, Gelb-Rot-gefährdet, blieb in der Kabine. Ilicevic ersetzte ihn. Ansonsten aber ging es weiter wie vor dem Pausenpfiff: Fouls, Zweikämpfe und Diskussionen auf beiden Seiten. Insgesamt jedoch ging der HSV zu passiv zu Werke. Und das sollte sich rächen.

Zunächst verfehlte Cohen per Flachschuss nur um Zentimeter (56.). Nach 61 Minuten zappelte die Kugel dennoch im Netz: Nach einer Groß-Ecke setzte sich Hinterseer im Strafraum-Getümmel durch und köpfte zum 1:1 ein. Es war das 17. Saisontor der Schanzer, davon fielen zehn nach Standardsituationen - kein anderes Team ist so effektiv bei ruhenden Bällen.

Auswärtsbilanz aufpoliert

Auch nach dem Gegentreffer wachten die Hanseaten zunächst nicht auf. Stattdessen arbeitete Ingolstadt weiter mutig im Vorwärtsgang. Nach einem starken Doppelpass mit da Costa scheiterte Hinterseer an Adler (72.). Zwar legten die Hausherren in der Schlussphase noch einmal eine Schippe drauf. Doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr, sodass es beim 1:1 blieb.

Für den HSV war es das vierte Spiel ohne Niederlage. Der FCI beendete zwei Serien: Nach fünf Auswärtspartien ohne Tor und vier ohne Punkt gelang ein Remis. Dennoch sind die Oberbayern seit neun Spielen in der Fremde sieglos.

Ingolstadt empfängt am kommenden Dienstag (20 Uhr) den 1. FC Köln. Der HSV spielt am Mittwoch (20 Uhr) auf Schalke.

1. Bundesliga, 2015/16, 23. Spieltag
Hamburger SV - FC Ingolstadt 04 1:1
Hamburger SV - FC Ingolstadt 04 1:1
Anspannung

HSV-Trainer Bruno Labbadia blickt dem Duell mit dem FC Ingolstadt entgegen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3) - 
G. Sakai (4)    
Djourou (4)    
Spahic (3)    
Ostrzolek (4,5) - 
Jung (5,5) , 
Holtby (5) - 
N. Müller (4,5)        
Hunt (5)    
Drmic (4)    
Rudnevs (5)    

Einwechslungen:
46. Ilicevic (5) für N. Müller
73. Kacar für Hunt
79. Lasogga für Rudnevs

Trainer:
Labbadia
FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Nyland (3) - 
da Costa (4) , 
M. Matip (2,5)    
B. Hübner (3)    
Ro. Bauer (4)    
Roger (3) - 
P. Groß (3) , 
Cohen (3,5)    
Leckie (3) , 
Hinterseer (3)            
Lezcano (4)        

Einwechslungen:
87. Mo. Hartmann für Lezcano
90. + 2 Bregerie für Hinterseer

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Drmic (7., Rechtsschuss, Hunt)
1:1
Hinterseer (61., Kopfball, P. Groß)
Gelbe Karten
HSV:
N. Müller
(3. Gelbe Karte)
,
Spahic
(4.)
,
G. Sakai
(2.)
Ingolstadt:
Hinterseer
(3. Gelbe Karte)
,
B. Hübner
(4.)
,
Lezcano
(2.)
,
Cohen
(2.)
,
Ro. Bauer
(2.)

Spieldaten

Hamburger SV       FC Ingolstadt 04
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 7 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 367 : 375 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 221 : 226 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 146 : 149 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 60% Passquote
 
Ballbesitz 49% : 51% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
27.02.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
50675
Spielnote:  5
zerfahrenes Fehlpass-Festival mit vielen Nickligkeiten.
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 5
passte sich nahtlos der Partie an. Auch ohne spielentscheidende Fehler schwach und fahrig, brachte dadurch zusätzlich Hektik auf.
Spieler des Spiels:
Marvin Matip
Als Sinnbild für das Ingolstädter Spiel entpuppte sich Marvin Matip. Rigoros im Zweikampf, entschlossene Körpersprache. Ein starker Auftritt.