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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hamburger SV

Hamburger SV


EINTRACHT FRANKFURT
HAMBURGER SV
15.
30.
45.





60.
75.
90.











Torloses Remis: HSV hält Konkurrenten auf Abstand

Frankfurt verpasst Jubiläum und Befreiungsschlag

Keine Tore, wenige Höhepunkte: Die Freitagspartie zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV war keineswegs ein Leckerbissen, sondern eher eine Begegnung der Marke "zähes Kampfspiel". Die Hessen verpassten nicht nur einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg, sondern auch das 2500. Bundesliga-Tor. Der HSV konnte nach dem jüngsten Sieg zwar nicht nachlegen, hielt aber einen Konkurrenten auf Abstand.

Marco Fabian
Mehr Kampf als Glanz: Frankfurts Marco Fabian im Zweikampf mit Gideon Jung und Lewis Holtby.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach der 1:3-Niederlage in Köln musste Eintracht-Trainer Armin Veh den Gelb-gesperrten Oczipka ersetzen. Hasebe rückte vom defensiven Mittelfeld auf die Linksverteidigerposition. Neu ins Spiel kam Zambrano, der anstelle von Russ in der Innenverteidigung stand. Russ bildete mit Stendera die Doppelsechs. Beim HSV kehrte im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen Mönchengladbach Djourou nach ausgesessener Gelbsperre ins Abwehrzentrum zurück. Für seinen etatmäßigen Kapitän nahm Coach Bruno Labbadia Cleber aus der Anfangself.

Beide Mannschaften verteidigten hoch und machten damit das Spielfeld sehr eng. Der HSV wich daraufhin bei den ersten Angriffsversuchen häufiger auf den Flügel aus. Die Eintracht dagegen agierte sehr verunsichert. Spahic (10.) und Hunt (11.) auf der einen, Stendera (12.) auf der anderen Seite hatten die ersten Halbchancen.

Hradecky pariert gegen Rudnevs

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs übernahm der HSV langsam die Kontrolle und verzeichnete durch Rudnevs den nächsten Abschluss - Hradecky parierte klasse (25.). Frankfurt hatte dagegen große Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu kombinieren. Dies lag auch am guten Pressing der Hamburger, die die Hessen häufig mit vier, fünf Spielern früh anliefen.

Doch trotz der reiferen Spielanlage machte der HSV nicht mehr aus den spielerischen Vorteilen. Da auch die Eintracht kaum Zug nach vorne entwickelte, blieb das Spielniveau überschaubar. Viele Ungenauigkeiten trugen dazu bei, dass keine Treffer mehr im ersten Durchgang fielen. Wenngleich sich Müller Sekunden vor dem Pausenpfiff noch eine gute Möglichkeit bot (45.).

Hasebe mit Wucht, aber zu unpräzise

Mit Seferovic (für Huszti) begann der zweite Durchgang, der in der Anfangsphase ebenfalls einiges schuldig blieb. Einzig ein strammer Hasebe-Schuss erzeugte Torgefahr (50.). Auf der Gegenseite sorgte ein Zweikampf zwischen Regäsel und Drmic für Aufregung im Frankfurter Sechzehner. Schiedsrichter Wolfgang Stark ließ die Partie weiterlaufen (56.)

Ansonsten blieb die Begegnung zerfahren und bot nur ganz wenige Höhepunkte. Auch deshalb schickte Labbadia mit Ilicevic (für Müller) und Lasogga (für Rudnevs) zwei frische Offensivkräfte auf das Feld. Doch just in dieser Phase entwickelte erstmals die Eintracht eine kleine Druckphase, in welcher Aigner freistehend aus spitzem Winkel den Führungstreffer nach einem guten Schnellangriff verpasste (72.). Es folgten weitere Frankfurter Chancen, doch abermals Aigner (76.) und Russ (77.) verfehlten das Tor und damit auch den Frankfurter Jubiläumstreffer.

Das Warten auf Nummer 2500 geht weiter

Denn es blieb letztlich beim 0:0, womit die Eintracht bei 2499 Bundesliga-Toren stehen blieb, dafür aber auch zum achten Mal in Folge gegen den HSV unbesiegt das Feld verließ. Die Hessen bleiben damit tief im Tabellenkeller, während der HSV einen direkten Konkurrenten immerhin auf Abstand hielt.

Frankfurt empfängt am Sonntag in einer Woche zu einer ungewöhnlichen Anstoßzeit (19.30 Uhr) Schalke und hat gegen den Revierklub dann die Möglichkeit auf das 2500. BL-Tor. Der HSV trifft bereits am Samstag (15.30 Uhr) auf Aufsteiger Ingolstadt.

1. Bundesliga, 2015/16, 22. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Scheinbar entspannter Bruno Labbadia

Hamburgs Trainer Bruno Labbdia konnte sich zuletzt über ein 3:2 gegen Gladbach freuen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (2,5) - 
Regäsel (5) , 
Zambrano (3)    
Abraham (3) , 
Hasebe (4) - 
Russ (5) - 
Stendera (4)    
S. Aigner (4,5)        
Fabian (4,5) , 
Huszti (5)    
Meier (5)    

Einwechslungen:
46. Seferovic (3,5) für Huszti
81. Medojevic für Stendera
90. Gacinovic für S. Aigner

Trainer:
Veh
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (2,5) - 
G. Sakai (3,5) , 
Djourou (4)        
Spahic (2,5) , 
Ostrzolek (4) - 
Jung (4) , 
Holtby (4,5) - 
N. Müller (4)    
Hunt (3) , 
Drmic (4)        
Rudnevs (4)    

Einwechslungen:
67. Ilicevic für N. Müller
71. Lasogga     für Rudnevs
80. Kacar für Drmic

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Zambrano
(6. Gelbe Karte)
,
S. Aigner
(4.)
HSV:
Djourou
(6. Gelbe Karte)
,
Drmic
(2.)
,
Lasogga
(4.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Hamburger SV
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 8 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 435 : 483 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 321 : 362 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 114 : 121 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 58% : 42% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 3 Ecken
 
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Spielinfo

Anstoß:
19.02.2016 20:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
47200
Spielnote:  5
ein unansehnliches Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, wenig Spannung und kaum Chancen.
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4
lieferte eine souveräne Leistung, leistete sich aber einen gravierenden Fehler: Er hätte bei Regäsels Halten gegen Drmic auf Strafstoß für den HSV entscheiden müssen (56.).
Spieler des Spiels:
Emir Spahic
Dass die Eintracht im Spiel nur eine Chance hatte, war vor allem das Verdienst von Emir Spahic, der einige Ballverluste vor ihm ausbügelte.

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