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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
0

Halbzeitstand
2:0
FC Ingolstadt 04

FC Ingolstadt 04


VFL WOLFSBURG
FC INGOLSTADT 04
15.
30.
45.








60.
75.
90.







Wölfe schlagen Ingolstadt ohne zu glänzen

Verflixte 7: Draxler beendet den Fluch

Nach sieben sieglosen Partien fuhr der VfL Wolfsburg gegen den FC Ingolstadt den lange ersehnten Dreier ein. Gegen gut organisierte Schanzer taten sich die Wölfe zunächst schwer, profitierten dann aber von einem individuellen Fehler der Gäste. Zwar war Ingolstadt trotz des Rückstandes bemüht, doch selbst gegen lässig agierende Niedersachsen konnten die Oberbayern kaum Gefahr ausstrahlen.

Robin Knoche
Normalerweise nicht gerade für seine Torjägerqualitäten bekannt: Robin Knoche erzielte in seinem 75. Bundesligaspiel sein sechstes Tor.
© Getty ImagesZoomansicht

VfL-Coach Dieter Hecking nahm nach der 0:3-Niederlage auf Schalke vier Veränderungen vor: Casteels ersetzte den verletzten Kapitän Benaglio (Rippenprellung) im Tor. Außerdem erhielten Schäfer, Luiz Gustavo und Träsch den Vorzug vor Rodriguez, Guilavogui und Bendtner, der gar nicht im Kader stand. Die Spielführerbinde trug Naldo, der noch keine Minute in der bisherigen BL-Saison verpasst hatte. Bei den Gästen aus Oberbayern vertraute FCI-Trainer derselben Elf, die in der Vorwoche den FC Augsburg 2:1 besiegt hatte.

Wolfsburg gegen Ingolstadt, Champions-League-Teilnehmer gegen Aufsteiger - oder in anderen Worten: Achter gegen Zehnter. Die Schanzer traten beim favorisierten, wenn zuletzt auch kriselnden VfL mutig auf und scheuten die Zweikämpfe nicht. Wolfsburgs erste Aktionen entstanden fast ausschließlich aus Standardsituationen. Erwähnenswert war dabei lediglich ein Vieirinha-Freistoß (6.).

Leckie muss raus

Auch in puncto Ballbesitz und Zweikampfquote war die Partie ausgeglichen. Wolfsburg agierte zwar bemüht, tat sich aber schwer, hinter die letzte Linie der Ingolstädter zu kommen. In der 18. Minute gelang dies erstmals, doch da Costa passte gut auf und klärte vor dem einschussbereiten Draxler. Minuten später musste Ingolstadt erstmals wechseln: Multhaupt ersetzte den wohl verletzten Leckie (22.).

Draxler und Knoche bringen den VfL auf Siegkurs

Es blieb dabei: Defensiv verteidigte die Hasenhüttl-Elf clever und ließ nur wenig zu, ehe sich ein kapitaler Fehler von Groß einschlich. Der Zehner spielte in der Vorwärtsbewegung einen katastrophalen Fehlpass in die Füße von Draxler, der sofort auf Angriff umschaltete und Caligiuri einbezog. Der Deutsch-Italiener flankte kurz darauf in den Strafraum, wo Draxler den Konter erfolgreich abschloss (29.).

Fortan spielte der VfL stärker und war auch zwingender in seinen Aktionen. Die Hecking-Elf belohnte sich noch vor dem Seitenwechsel mit dem zweiten Treffer: Knoche staubte nach Kruses Schuss und Özcans Reflex aus kürzester Distanz zum 2:0-Pausenstand ab (39.).

Wölfe stellen Offensive ein - Casteels zur Stelle

Mit Cohen für Christiansen startete der zweite Durchgang, in dem die Ingolstädter mutig aus der Kabine kamen. Wolfsburg hingegen wirkte in den ersten Minuten nach dem Wiederbeginn zu lässig und tat in diesem Zeitraum fast nichts für die Offensive.

Daran änderte sich auch in der Folge nur wenig. Wolfsburg wollte nicht, Ingolstadt konnte nicht. Erst nach einer Groß-Ecke musste VfL-Schlussmann Casteels erstmals eingreifen und einen wuchtigen Matip-Kopfball parieren (67.). Auch bei einem Groß-Freistoß musste der Belgier aufmerksam sein (72.), während sein Gegenüber Özcan bis zu diesem Zeitpunkt im zweiten Durchgang nahezu beschäftigungslos war.

Bei Ingolstadt fehlte letztlich die Qualität, um die Wolfsburger Abwehr noch einmal in größere Bedrängnis zu bringen. Der VfL hingegen tauchte gar nicht mehr vor dem gegnerischen Tor auf und sparte sich seine Kräfte wohl für die kommende Aufgabe im internationalen Wettbewerb.

Denn für die Hecking-Elf geht es am Mittwoch im Achtelfinale der Champions League zu KAA Gent (20.45 Uhr). In der Liga sind die Wölfe am Samstag (15.30 Uhr) bei der Hertha gefordert, Ingolstadt empfängt zeitgleich den SV Werder.

1. Bundesliga, 2015/16, 21. Spieltag
VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt 04 2:0
VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt 04 2:0
Abwärtstrend stoppen!

Der VfL Wolfsburg hatte vor dem Duell gegen Ingolstadt ganze sieben Ligaspiele in Folge nicht mehr gewonnen. Der Druck auf Dieter Hecking & Co. war hoch.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
S. Jung (4) , 
Naldo (2,5)    
Knoche (3)    
M. Schäfer (3,5) - 
Träsch (3)    
Luiz Gustavo (3,5) - 
Vieirinha (4)    
Draxler (3,5)        
D. Caligiuri (3,5) - 
M. Kruse (3,5)

Einwechslungen:
69. Schürrle für Vieirinha
76. Arnold für Träsch
89. Putaro für Draxler

Trainer:
Hecking
FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Özcan (3) - 
da Costa (3,5) , 
M. Matip (3)    
B. Hübner (3,5) , 
Ro. Bauer (4) - 
Roger (4) - 
P. Groß (5) , 
Christiansen (5)    
Mo. Hartmann (5)    
Leckie    

Einwechslungen:
22. Multhaup (5) für Leckie
46. Cohen (4) für Christiansen
81. Morales für Mo. Hartmann

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Draxler (29., Rechtsschuss, D. Caligiuri)
2:0
Knoche (39., Linksschuss, M. Kruse)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       FC Ingolstadt 04
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 8 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 385 : 386 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 261 : 254 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 124 : 132 Fehlpässe
 
Passquote 68% : 66% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
13.02.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
26884
Spielnote:  4,5
eine langweilige und über weite Strecken fußballerisch dürftige Partie, in der Torszenen Seltenheitscharakter hatten.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
6:7
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 2
ansprechendes Erstligadebüt, souveräner Auftritt, gut in der Zweikampfbewertung und Vorteilsauslegung.
Spieler des Spiels:
Naldo
Auch eine Platzwunde konnte VfL-Abwehrchef Naldo nicht bremsen. Der Routinier überzeugte defensiv und leitete das 2:0 per Kopf ein.