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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hannover 96

Hannover 96


TSG HOFFENHEIM
HANNOVER 96
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Kleiner Befreiungsschlag der TSG

Schmid vollendet Vollands Maßflanke

Im Abstiegsduell gewann Hoffenheim keinen Schönheitspreis, aber gegen Hannover mit 1:0 - und feierte damit den ersten Sieg unter Huub Stevens. Im ersten Durchgang hatten spielstärkere Niedersachsen zunächst Riesenpech, kassierten gegen eine effiziente TSG auch noch den Rückstand und rannten diesem gegen defensiv bestens organisierte Kraichgauer im zweiten Abschnitt vergeblich hinterher.

Amiri und Schmid (r.)
Nach dem 1:0: Nadiem Amiri beglückwünscht Siegtorschütze Jonathan Schmid.
© Getty ImagesZoomansicht

Hoffenheims Trainer Huub Stevens brachte im Vergleich zum 1:1 in Ingolstadt zwei Neue: Für Polanski (Bank) und Zuber (Sprunggelenksverletzung) kamen Kaderabek und Schmid zum Zug.

Hannovers Coach Michael Frontzeck stellte gegenüber der 1:3-Niederlage auf Schalke dreimal um: Sakai, Prib und Saint-Maximin (Startelfdebüt) rückten für Sorg (Knieprobleme), Schmiedebach (Bank) und Sobiech (Knöchelstauchung) in die Startformation.

Die Kontrahenten begegneten sich im identischen taktischen System, liefen jeweils in einem 4-2-3-1 auf und gingen den Gegner schon in dessen eigener Hälfte an. 96 hatte mehr Ballkontrolle, kam aber zunächst wie auch Hoffenheim kaum ins letzte Drittel.

Defensiv stand die TSG in guter Ordnung, hatte aber offensichtliche Probleme im Aufbauspiel. Nach einem Standard allerdings brannte es im Gäste-Strafraum, Volland und der nachsetzende Strobl versprühten erstmals Gefahr (12.).

Doppel-Aluminium-Pech binnen Sekunden

Die Niedersachsen präsentierten die bessere Spielanlage, eine starke Kombination landete über Saint-Maximin bei Andreasen, der aber im Zentrum verzog (14.). Die Anfangsviertelstunde endete fast mit der Führung von 96: Gülselams Kopfball-Bogenlampe flog nach Andreasens Ecke über Baumann hinweg. Von der Latte sprang der Ball an den linken Innenpfosten und von dort ins Feld zurück. Riesenglück für die Gastgeber (15.)!

Die Frontzeck-Schützlinge blieben am Drücker, hatten weiterhin Vorteile in Sachen Ballbesitz, auch weil Hoffenheims Fehlpassquote stieg. Aber die letzte Konsequenz, das letzte präzise Zuspiel blieb Fehlanzeige bei den Gästen.

Schmid erzielt die schmeichelhafte Führung

Die Führung der Kraichgauer fiel wie aus dem Nichts nach der ersten gelungenen Kombination: Elyounoussi trug den Ball nach vorne, Schwegler spielte auf Volland, der sich rechts am Strafraum freigestohlen hatte. Die Flanke der einzigen Sturmspitze bugsierte Schmid halbrechts im Hechtflug aus acht Metern per Kopf ins linke Eck (30.).

1899 konzentrierte sich im weiteren Verlauf noch mehr auf die Defensive, stand dennoch nach einem Freistoß dicht vor dem 2:0, aber Schärs Treffer zählte wegen Abseits richtigerweise nicht (34.). 96 lief immer wieder an, biss sich aber meist am Abwehrbollwerk der Hausherren fest. Bis auf einmal, als Baumann nach Albornoz-Flanke mit Glück und Geschick gegen Andreasen rettete (45.).

Einbahnstraßenfußball Richtung Tor von Baumann gab es nach dem Wechsel zu sehen. Der Zug zum Tor und Durchschlagskraft aber blieben für die Gäste gegen massiv verteidigende Kraichgauer meist Fremdwörter, und bei Standardsituationen hatten Süle & Co. die Lufthoheit.

Die gefährlicheren Ansätze verzeichnete 1899, das sich bietende Räume nun besser zu nutzen verstand (Volland, 54., 61.). Frontzeck brachte Erdinc für Gülselam (60.). 96 mühte sich redlich, mehr als ein Fernschuss von Prib (60.) und ein abgeblockter Versuch von Saint-Maximin (63.) resultierten aus meist ideenlosem Spiel aber nicht.

96 kommt nicht mehr in Schlagdistanz

Vargas ersetzte Volland bei Hoffenheim (66.), auf der anderen Seite kam Benschop für Prib (71.), auch weil der Druck der Hannoveraner weitgehend abgeebbt war. Den Offensivkräften von 96 fehlte es einfach an Durchsetzungsvermögen, das änderte sich auch nicht, als Frontzeck mit Bähre (Liga-Debüt) für Saint-Maximin den letzten frischen Mann brachte (77.).

Am Ende war die defensiv bestens organisierte TSG dem 2:0 näher, aber Zieler zeigte sich gegen Amiri (79.) und vor allem gegen Schwegler (83.) auf dem Posten und hatte Glück, dass Polanski in der Nachspielzeit verzog. Die Gäste kamen letzlich nicht mehr in Schlagdistanz und spüren nun den Atem Hoffenheims, das bis auf einen Punkt herangerückt ist.

Hoffenheim tritt am Freitagabend (20.30 Uhr) beim FC Schalke 04 an. Auch Hannover erwartet zum Abschluss eine schwere Aufgabe: Am Samstag (15.30 Uhr) macht der FC Bayern seine Aufwartung.

1. Bundesliga, 2015/16, 16. Spieltag
TSG Hoffenheim - Hannover 96 1:0
TSG Hoffenheim - Hannover 96 1:0
Noch kein Sieg

Der neue Mann in Hoffenheim konnte bis dato noch keinen Sieg einfahren - eine neue Chance gab es nun gegen Hannover.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Kaderabek (3) , 
Schär (4)    
Süle (2) , 
J.-S. Kim (3,5) - 
Schwegler (3)        
Strobl (3) - 
Elyounoussi (4) , 
Nad. Amiri (3,5)    
Schmid (2,5)    
Volland (3,5)    

Einwechslungen:
66. E. Vargas für Volland
83. Polanski für Nad. Amiri
87. Bicakcic für Schwegler

Trainer:
Stevens
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (2,5) - 
H. Sakai (4) , 
Marcelo (4,5) , 
C. Schulz (3,5)    
Albornoz (3)    
Gülselam (3,5)        
S. Sané (2,5) - 
Karaman (4) , 
Andreasen (3,5)    
Prib (4,5)    
Saint-Maximin (5)    

Einwechslungen:
60. Erdinc (5) für Gülselam
71. Benschop für Prib
77. Bähre für Saint-Maximin

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schmid (30., Kopfball, Volland)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Schär
(3. Gelbe Karte)
Hannover:
Gülselam
(3. Gelbe Karte)
,
Albornoz
(1.)
,
Andreasen
(4.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Hannover 96
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 14 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 389 : 468 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 295 : 374 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 94 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
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5
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3.
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4.
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5
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Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
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Spielinfo

Anstoß:
12.12.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
25531
Spielnote:  4,5
eine Partie auf mäßigem Niveau mit vielen Mängeln, Hannover war zu schwach, um am Ende für Spannung zu sorgen.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
3:10
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 3,5
lag in der Bewertung von Zweikämpfen teils klar daneben, hätte Schwegler Gelb zeigen müssen (49.); korrekt, Schärs Tor wegen Abseits nicht anzuerkennen (33.).
Spieler des Spiels:
Niklas Süle
Mit starkem Stellungsspiel räumte Niklas Süle vor allem in der Luft fast alles ab und war zu jeder Zeit zuverlässiger Zweikämpfer und Spieleröffner.