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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98


EINTRACHT FRANKFURT
SV DARMSTADT 98
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Darmstadt beendet Negativtrend, Frankfurt tritt auf der Stelle

Derby-Sieg! Lilien-Kapitän Sulu stürzt die Eintracht

Die Frankfurter Eintracht taumelt! Seit mittlerweile fünf Bundesliga-Partien ist die SGE ohne Dreier und hat dabei nur mickrige zwei Tore erzielt. Neuester Tiefpunkt war das 0:1 im Hessen-Derby gegen Aufsteiger Darmstadt, der einmal mehr per Standardsituation erfolgreich war. Während die Lilien ihr Konto mit dem ersten Dreier seit fünf Spielen auf 18 Punkte aufgestockt haben, liegt Frankfurt nur noch einen Zähler vor Abstiegsrelegationsrang 16.

Aytac Sulu
Carlos Zambrano sieht zu, wie Lilien-Kapitän Aytac Sulu zum Darmstädter 1:0 einnickt.
© Getty ImagesZoomansicht

Frankfurts Trainer Armin Veh tauschte im Vergleich zum 1:2 in Mainz auf zwei Positionen: Stendera (nach Muskelfaserriss wieder fit) vertrat den gesperrten Kapitän Meier (Gelb-Rot), zudem begann Reinartz nach überstandener Patellasehnenentzündung für Ignjovski. Damit war auch klar, dass Medojevic trotz Bluterguss beginnen konnte.

Dirk Schuster musste nach dem 0:0 gegen Köln einmal wechseln: Jungwirth startete anstelle des gesperrten Garics (5. Gelbe Karte). Das hessische Derby wollte Darmstadts Coach nach fünf Spielen ohne Sieg (zwei Remis, drei Pleiten) derweil mutig angehen: "Wir wollen in Frankfurt bestehen und punkten. Das ist unser Ansatz und Anspruch."

Aigners Kopfball sitzt nicht

Den Worten ließen die SV98-Akteure dann durchaus aus Taten folgen, sie gestalteten das Spiel in der Anfangsphase durchaus ausgeglichen. Die Eintracht hatte zwar klar mehr vom Spiel, doch eine richtige Torchance sprang dabei lange nicht heraus. Es war zudem ein zu erwartender Kampf im Mittelfeld, bei dem sich die Profis teilweise mit gehörig Feuer im Gemüt hochschaukelten: So gerieten zum Beispiel Sulu und Seferovic (7.) sowie Caldirola, Hasebe und Stendera aneinander (11.). Bis zur ersten echten Möglichkeit dauerte es bis zur 26. Minute: Hasebe flankte von der rechten Seite präzise zu Aigner, dessen Kopfball auf dem Tordach landete. Aigner folgendes Tor nach Abseitsstellung zählte derweil nicht (28.).

Hitzige Stimmung: Hier geraten Haris Seferovic und Aytac Sulu aneinander.
Hitzige Stimmung: Hier geraten Haris Seferovic und Aytac Sulu aneinander.
© Getty ImagesZoomansicht

Von zwei Sulu-Kopfbällen sitzt einer

In Minute 30 meldeten sich dann auch erstmals die Lilien an - und wie: Kempe brachte einen Standard aus dem linken Halbfeld präzise zum komplett freien Lilien-Kapitän Sulu, der humorlos einnickte. Da hatte Zambrano klar gepennt und den viermaligen Bundesliga-Torschützen schon an der Strafraumkante außer Acht gelassen. Der Treffer spielte den zweikampfstarken Gästen natürlich voll in die Karten, während die Aufgabe für Frankfurt deutlich schwerer wurde. Beinahe fiel vor der Pause noch das 0:2! Mit nahezu derselben Szene von der spiegelverkehrten rechten Seite: Kempe flankte erneut präzise in den Strafraum zu Sulu, der mit seinem Kopfball dieses Mal die Oberkante der Latte traf (36.). Mit einem kleinen Pfeifkonzert wurden die SGE-Akteure schließlich von den eigenen Anhängern, die vor Anpfiff eine tolle Choreographie aufgezogen hatten, in die Kabinen geleitet. Abraham war da schon nicht mehr mit von der Partie, der Eintracht-Innenverteidiger musste in der 35. Minute mit Adduktorenproblemen runter - Russ kam.

Mathenia zeigt sein Können

Mit Wiederbeginn zeigten die Frankfurter direkt den Willen, um den Rückstand auszumerzen. Doch eine erste gute Torchance verpasste Oczipka mit einem zu schwachen Freistoß (51.). Es folgte die bis dato beste Eintracht-Möglichkeit der Partie, als Aigner frei durch war, doch am eifrig herausgeeilten Torhüter Mathenia scheiterte (52.). Vier Minuten später war es erneut der Keeper, der einen tückisch von Russ abgefälschten Stendera-Schuss zur Seite kratzte. Das alles zeigte deutlich, dass die SGE nun am Drücker war und die Gäste teilweise in arge Bredouille brachte.

Wagner steigt hoch

Dann schwächte sich der Gastgeber zunächst selbst mit Blick auf das anstehende Spiel bei Borussia Dortmund: Stendera und Zambrano holten sich in kürzester Zeit ihre 5. Gelben Karten ab. Im Übrigen sah diese auch Niemeyer und ganz spät auch der früh eingewechselte Russ. Dann wurde wieder gespielt - und es entstanden Chancen auf beiden Seiten: Kempe jagte einen direkten Freistoß ein Stück weit über die Latte (60.), dann lenkte Sulu einen Reinartz-Knaller gerade noch ins Toraus (61.). Das 2:0 auf dem Kopf hatte schließlich Wagner, der das Tor aber aus guter Lage verfehlte (67.).

Russ und Kadlec verfehlen ihr Ziel

Die Schlussphase begann - und mit ihr nahmen die Lilien mit ihren Mitteln geschickt Zeit von der Uhr. Mathenia wurde lange nicht mehr geprüft. Erst in der Nachspielzeit generierten Russ und Joker Kadlec noch einmal zwei Abschlüsse (90.+3, 90.+4). Heller hatte zuvor die Vorentscheidung nach schönem Sprint frei aus spitzem Winkel vor Hradecky verpasst (82.). Es blieb letztlich beim 0:1 und der Tatsache, dass die SGE dick im Abstiegskampf steckt. Die Lilien konnte sich derweil etwas in Richtung Mittelfeld befreien.

Frankfurt muss am Sonntagabend (17.30 Uhr) zum Gastspiel nach Dortmund. Darmstadt empfängt am Böllenfalltor am Samstag (15.30 Uhr) Hertha BSC.

1. Bundesliga, 2015/16, 15. Spieltag
Eintracht Frankfurt - SV Darmstadt 98 0:1
Eintracht Frankfurt - SV Darmstadt 98 0:1
Gut gelaunt

Darmstadts Trainer Dirk Schuster hat vor dem Spiel in Frankfurt gute Laune.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3) - 
Hasebe (4) , 
Zambrano (4,5)        
Abraham (3)    
Oczipka (4) - 
Medojevic (4,5)    
Reinartz (3,5) - 
Aigner (4) , 
Stendera (3,5)    
Gacinovic (5)    
Seferovic (4)    

Einwechslungen:
35. Russ (3,5)     für Abraham
46. Waldschmidt (4) für Gacinovic
80. Kadlec für Medojevic

Trainer:
Veh
SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Mathenia (2)    
Jungwirth (3) , 
Sulu (2)        
Caldirola (3) , 
Holland (4)        
Niemeyer (3,5)    
Gondorf (3,5) - 
Heller (4) , 
Kempe (4)    
Rosenthal (4)    
Wagner (3,5)

Einwechslungen:
63. Junior Diaz für Holland
77. Sailer für Rosenthal
89. Rajkovic für Kempe

Trainer:
Schuster

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sulu (30., Kopfball, Kempe)
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Seferovic
(6. Gelbe Karte)
,
Stendera
(5., gesperrt)
,
Zambrano
(5., gesperrt)
,
Russ
(5., gesperrt)
Darmstadt:
Holland
(2. Gelbe Karte)
,
Niemeyer
(5., gesperrt)
,
Mathenia
(2.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       SV Darmstadt 98
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 15 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 547 : 239 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 421 : 120 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 126 : 119 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 50% Passquote
 
Ballbesitz 68% : 32% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 2 Abseits
 
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
5
4x
 
2.
Casteels, Koen
Casteels, Koen
VfL Wolfsburg
5
3x
 
3.
Horn, Timo
Horn, Timo
1. FC Köln
4
2x
 
4.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
5
2x
 
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Eintracht Frankfurt
5
2x
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Spielinfo

Anstoß:
06.12.2015 17:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  4
fußballerisch auf schwachem Niveau, viele Unterbrechungen, dafür aber emotional und spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
10:7
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
behielt den Überblick in einer schwer zu leitenden Partie. Seferovics hartes Einsteigen von hinten gegen Jungwirth (39.) nur mit Gelb zu ahnden, war gerade noch vertretbar. Dementsprechend war Gelb für Holland beim Zupfer gegen Aigner (50.) noch okay.
Spieler des Spiels:
Aytac Sulu
Als Abwehrchef verkörperte Aytac Sulu die Darmstädter Kampfstärke wie kein Zweiter und erzielte zudem per Kopf das Tor des Tages.