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1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

1
:
3

Halbzeitstand
0:3
Werder Bremen

Werder Bremen


1. FSV MAINZ 05
WERDER BREMEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.









Werder beendet Negativlauf, aber spielt nicht zu null

Ujahs Doppelpack bringt Werder auf Kurs

Mainz ist und bleibt ein gutes Pflaster für den SV Werder. Dort, wo Viktor Skripnik vor exakt 357 Tagen sein erfolgreiches Debüt als Trainer feierte, gewinnen die Norddeutschen nach zuletzt fünf Bundesliga-Niederlagen am Stück wieder eine Partie. Drei schnelle Treffer in der Schlussphase des ersten Durchgangs bringen die Norddeutschen auf die Siegerstraße. Doch ein Makel bleibt bestehen.

Werders Angreifer Anthony Ujah.
Doppelpack beim Ex-Klub: Werders Angreifer Anthony Ujah.
© Picture AllianceZoomansicht

FSV-Coach Martin Schmidt wechselte nach der 0:2-Niederlage gegen Dortmund dreimal: Der Ex-Bremer Balogun, Jara und Moritz kamen für Brosinski, Bengtsson und De Blasis ins Spiel.

Schmidts Gegenüber Viktor Skripnik tauschte nach der 0:1-Pleite gegen Bayern München auf zwei Positionen: Vestergaard (zuletzt grippaler Infekt) und Grillitsch durften für Lukimya und Lorenzen ran.

Mainz mit mehr Sicherheit

Die Partie in der Mainzer Coface-Arena nahm einen vergleichsweise biederen Auftakt. Mainz erwischte den leicht überlegeneren Auftakt und hatte zunächst mehr Ballbesitz und gewann mehr Zweikämpfe als verunsicherte Bremer, die zuletzt fünf Mal in Serie als Verlierer vom Feld gegangen waren. Da die Abwehr der Werderaner aber sicher stand und nichts zuließ, blieben Chancen aus.

Die Norddeutschen fanden mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und gewannen an Sicherheit. Dennoch galt für die Beteiligten auf beiden Seiten: Safety first. So sahen die Zuschauer weiterhin nur wenige Höhepunkte.

Dies änderte sich in der Schlussphase des ersten Durchgangs. Der für den verletzten Latza (Diagnose: Prellung an Unterarm und Handgelenk) eingewechselte De Blasis brachte sofort Unruhe in die Bremer Hintermannschaft und hatte Pech, dass Vestergaards Kopf in der Schussbahn stand (39.). Und dann kam Werder!

Zweimal Ujah, einmal Bartels: Werder biegt auf die Siegerstraße ein

Die Grün-Weißen erzielten ab der 39. Minute noch drei Treffer bis zum Pausentee. Zweimal bereitete Garcia für den Ex-Mainzer Ujah vor, der einmal per Kopf (39.) und einmal mit dem Fuß einnetzte (44.). Außerdem schob Bartels nach Vorarbeit von Vestergaard und Grilltisch zum 3:0-Pausenstand ein (45.+3).

Die Mainzer zeigten eine positive Körpersprache, wollten es nach dem Seitenwechsel noch einmal wissen. Und Werder tat den Nullfünfern diesen Gefallen. Die Grün-Weißen kamen viel zu passiv aus der Kabine und gewährten den Mainzern gleich mehrere Möglichkeiten (Baumgartlinger, Muto, Bungert), die aber ungenutzt blieben.

Werder benötigte gute zehn Minuten, um mental wieder auf der Höhe zu sein. Zwar standen die Norddeutschen nach wie vor sehr tief, aber setzten auch ihrerseits Nadelstiche, ohne dabei Karius? Kasten zu gefährden.

Zwei Bremer Serien bleiben bestehen

Und so verstrich allmählich die Zeit, mit einer Bremer Hintermannschaft, die das Geschehen im hintersten Drittel wieder kontrollierte. Eine Baumgartlinger-Chance (70.) und eine De-Blasis-Möglichkeit (76.) blieben ungenutzt. Erst in der Schlussminute, in der Brosinski Ulisses Garcia abkochte und für Muto vorlegte, kam Mainz zum Torefolg. Zu spät, sodass Werder einmal mehr bei Lieblingsgegner Mainz als Sieger vom Feld ging. Von den letzten neun Partien bei den Rheinhessen gewann der SVW sechs. Dafür blieb der Makel, dass Werder einfach nicht zu null spielen kann, bestehen.

Mainz empfängt am kommenden Dienstag (19 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals 1860 München. Für Werder geht es tags darauf (20.30 Uhr) daheim gegen Köln, wo Ujah seinen zweiten Ex-Klub binnen einer Woche ärgern möchte. In der Bundesliga gastieren die 05er am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg, Bremen empfängt gleichzeitig Borussia Dortmund.

1. Bundesliga, 2015/16, 10. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 1:3
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 1:3
Unter Druck

Vor exakt 364 Tagen hatte Viktor Skripnik seinen Einstand als Cheftrainer gefeiert, mit einem 2:1-Erfolg bei Mainz 05. Vor der Rückkehr an jenen Ort steckte Werder erneut in der Krise.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Karius (3,5) - 
Balogun (4,5)    
Bungert (3,5)    
Bell (4,5) , 
Jara (3) - 
Baumgartlinger (4,5)    
Latza (2,5)    
Moritz (4,5)    
Malli (3) , 
Jairo (4,5)    
Muto (3,5)    

Einwechslungen:
37. De Blasis (3,5) für Latza
69. Bengtsson für Moritz
80. Brosinski für Bungert

Trainer:
Schmidt
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiedwald (3) - 
Galvez (3,5) , 
Vestergaard (2) , 
S. Garcia (2)    
Bargfrede (3) - 
Bartels (3)    
Fritz (4)            
Grillitsch (2,5) , 
Junuzovic (3) - 
Ujah (1,5)            

Einwechslungen:
75. U. Garcia für S. Garcia
82. Pizarro für Ujah
88. M. Eggestein für Fritz

Trainer:
Skripnik

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ujah (39., Kopfball, S. Garcia)
0:2
Ujah (44., Linksschuss, S. Garcia)
0:3
Bartels (45. + 3, Rechtsschuss, Grillitsch)
1:3
Muto (90., Rechtsschuss, Brosinski)
Gelbe Karten
Mainz:
Balogun
(1. Gelbe Karte)
,
Jairo
(2.)
Bremen:
Fritz
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       Werder Bremen
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 16 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 532 : 343 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 416 : 218 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 116 : 125 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 61% : 39% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 19 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
24.10.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
30837
Spielnote:  4
einzig die vier Treffer verliehen der schwachen Partie etwas Niveau.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 5
unausgewogen in der Zweikampfbewertung, hätte bei Bargfredes Foul an Malli auf Strafstoß entscheiden müssen (42.).
Spieler des Spiels:
Anthony Ujah
Bis zu seinem ersten Treffer blass, dann sehr effektiv: Anthony Ujah brachte Werder mit seinem Doppelpack binnen fünf Minuten auf die Siegerstraße.