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Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach

3
:
1

Halbzeitstand
1:1
FC Schalke 04

FC Schalke 04


BOR. MÖNCHENGLADBACH
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.





60.
75.
90.













Höwedes' Jubiläum - Geis sieht Rot

Korbs Premiere versüßt Schuberts tollen Start

Fünf Spiele, fünf Siege - Andre Schubert feierte mit seinen Gladbachern zum Abschluss des 10. Spieltags einen unter dem Strich verdienten 3:1-Sieg gegen Schalke. Die Borussia war vor der Pause klar besser, hatte aber auch großes Pech. Nach Wiederanpfiff steigerten sich die Knappen um Jubilar Höwedes zusehends, konnten das Spiel dann aber doch nicht zu ihren Gunsten gestalten. Geis sah obendrein glatt Rot.

Abstauber: Lars Stindl (2.v.re.) trifft zum 1:0.
Abstauber: Lars Stindl (2.v.re.) trifft zum 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Gladbachs Coach Andre Schubert wechselte im Vergleich zum 0:0 in der Champions League bei Juventus Turin nur einmal: Jantschke ersetzte Alvaro Dominguez (schwere Prellung am rechten Unterschenkel).

Auf der anderen Seite warf Schalkes Trainer André Breitenreiter erneut die Rotationsmaschine an und tauschte im Vergleich zum 2:2 in der Europa League gegen Sparta Prag fünfmal: Riether, Matip, Aogo, Geis und Sané spielten für Neustädter, Kolasinac, Ayhan, Goretzka und Choupo-Moting. Bemerkenswert: Höwedes lief zum 200. Mal in der Bundesliga auf.

Beide Mannschaften hatten großen Respekt voreinander, das war gleich zu Beginn zu spüren. Das galt vor allem für die Schalker, die sehr vorsichtig begannen und zuerst auf eine stabile Deckung aus waren. Das spielte den Borussen durchaus in die Karten. Die Gladbacher holten sich durch viele Passstafetten Selbstvertrauen und wurden mit fortschreitender Spieldauer immer stärker.

Die Fohlen hatten deutlich mehr Spielanteile, kamen trotzdem aber nicht so recht zu klaren Abschlüssen, auch weil die zündenden Ideen gegen aufmerksame und gut verteidigende Knappen fehlten. Mit Ausnahme eines satten Schusses von Korb, den Fährmann in der neunten Minute stark parierte, konnten die Borussen zunächst keine klaren Abschlüsse für sich verbuchen.

Weil auf der anderen Seite die auf Konter lauernden Königsblauen große Probleme mit dem gegnerischen Pressing hatten und den Ball deshalb kaum einmal bis zum gegnerischen Strafraum brachten, spielte sich das Geschehen lange Zeit zwischen den Strafräumen ab.

Nach einer knappen halben Stunde ging Aogo dann aber im eigenen Sechzehner etwas unbeholfen in den Zweikampf gegen Korb, der zu Boden ging. Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigte nach kurzer Überlegung auf den ominösen Punkt - nicht jeder hätte diesen Elfmeter gegeben. Stindl war das egal, er trat an - und scheiterte an Fährmann. Doch Stindl setzte sofort nach und staubte letztlich per Kopf doch noch ab - 1:0 (32.).

Gladbach legt nicht nach - Pechvogel Christensen

Pechvogel: Gladbachs Andreas Christensen (Mi.) unterläuft das Eigentor zum 1:1.
Pechvogel: Gladbachs Andreas Christensen (Mi.) unterläuft das Eigentor zum 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Ob der Elfmeter berechtigt war, darüber dürften sich die Geister scheiden - die Führung der Gladbacher war aber zweifellos verdient. Die Borussen waren aktiver, hatten viel mehr Ballbesitz gehabt, mehr Zweikämpfe gewonnen und hätten noch vor der Halbzeit nachlegen können - Christensen spitzelte den Ball allerdings knapp rechts vorbei (40.), ehe Fährmann gegen Traoré parierte (41.).

Aus heiterem Himmel stellten die Knappen die Partie dann noch auf den Kopf: Bei einer Ecke landete eine zu kurze Kopfballabwehr bei Sané, der aus der zweiten Reihe abzog. Im Strafraum pflückte Meyer das Leder technisch exzellent aus der Luft und flankte anschließend flach und scharf nach innen. Im Fünfer wollte Christensen klären, bugsierte den Ball dann aber zu seinem Bedauern ins eigene Netz zum 1:1-Pausenstand (44.) - hinter ihm hatten zwei Schalker gelauert.

Schalke kam wie ausgewechselt aus der Halbzeit. Vor allem im Mittelfeld bekamen die Knappen fortan mehr Zugriff und brachten so das Gladbacher Offensivspiel ins Stottern. Selbst hatten die Königsblauen offensiv nun auch mehr zu sagen und sorgten rasch für Wirbel - Höjbjerg tauchte binnen weniger Sekunden gleich zweimal gefährlich auf (55.).

Weil die Fohlen den Kampf aber annahmen, wurde die Partie zusehends zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Ein vermeintliches Handspiel von Riether ahndete Schiedsrichter Stark nach einer Stunde zu Recht nicht, ehe auf der anderen Seite di Santo in Sommer seinen Meister fand (64., 66.). Drei Minuten später gab es dann einen fragwürdigen Freistoß (Matip an Traoré), den Raffael gekonnt aus 16 Metern direkt in den linken Winkel schlenzte und seine Farben so wieder in Führung zu brachte (70.).

Das war der Auftakt zu einer hitzigen Phase, die ihren negativen Höhepunkt in einem rüden Foul von Geis an dem kurz zuvor eingewechselten Hahn fand. Der Gladbacher konnte nicht weitermachen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Geis sah dafür völlig zu Recht die Rote Karte (80.). In Unterzahl setzte es dann auch noch den K.-o.-Schlag durch Korb, der nach einer Kombination über Stindl und Raffael aus aus spitzem Winkel ins lange Eck traf, sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt markierte und damit zugleich den 3:1-Endstand markierte.

Bereits am Mittwoch (LIVE! ab 20.30 Uhr bei kicker.de) treffen beide Klubs schon wieder aufeinander, dann im Rahmen der 2. Runde des DFB-Pokals in Gelsenkirchen. Geis wird dann wieder spielberechtigt sein, weil sein Platzverweis nur in der Bundesliga gilt. In dieser sind die Borussen am Samstag bei der Berliner Hertha gefordert (15.30 Uhr). Zur gleichen Zeit empfängt der FC Schalke die Schanzer aus Ingolstadt.

1. Bundesliga, 2015/16, 10. Spieltag
Bor. Mönchengladbach - FC Schalke 04 3:1
Bor. Mönchengladbach - FC Schalke 04 3:1
Feixende Coaches

Andre Schubert und André Breitenreiter haben vor dem Spiel gut lachen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sommer (2) - 
Korb (1,5)    
Jantschke (3) , 
Wendt (3)    
Dahoud (4)    
G. Xhaka (3)    
Traoré (3)    
F. Johnson (4) - 
Stindl (2)    
Raffael (1,5)        

Einwechslungen:
57. Nordtveit (3) für Dahoud
74. Hahn     für Traoré
83. Hazard für Hahn

Trainer:
Schubert
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (2) - 
Riether (3,5) , 
Höwedes (3,5)        
J. Matip (4)    
Aogo (4) - 
Geis (6)    
Höjbjerg (5)    
Junior Caicara (5)        
L. Sané (4,5) - 
M. Meyer (3) - 
di Santo (4,5)    

Einwechslungen:
73. Huntelaar für Junior Caicara
78. Choupo-Moting für Höjbjerg
89. Neustädter für di Santo

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Stindl (32., Elfmeter-Nachschuss, Kopfball)
1:1
A. Christensen (44., Eigentor, Linksschuss, M. Meyer)
2:1
Raffael (70., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:1
Korb (84., Rechtsschuss, Raffael)
Rote Karten
Gladbach:
-
Schalke:
Geis
(80., grobes Foulspiel, Hahn)

Gelbe Karten
Gladbach:
Wendt
(3. Gelbe Karte)
,
Raffael
(1.)
Schalke:
Junior Caicara
(1. Gelbe Karte)
,
Höwedes
(2.)
,
J. Matip
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Fährmann hält Foulelfmeter von Stindl (32.)

Spieldaten

Bor. Mönchengladbach       FC Schalke 04
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 17 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 576 : 374 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 475 : 290 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 84 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 61% : 39% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.10.2015 17:30 Uhr
Stadion:
Borussia-Park, Mönchengladbach
Zuschauer:
54010 (ausverkauft)
Spielnote:  2
durch die Schalker Steigerung nach der Pause ein rassiges, intensives und spannendes Duell.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4,5
der Kontakt zwischen Korb und Aogo (31.) hätte keinen Strafstoß für Gladbach nach sich ziehen dürfen. Das leichte Zupfen von Matip gegen Traoré, das zum Freistoß vor dem 2:1 führte, war nicht ahndungswürdig. Korrekt: Den brutalen Tritt von Geis (80.) mit Rot zu ahnden.
Spieler des Spiels:
Julian Korb
Mit unermüdlichem Offensivdrang und viel Dynamik glänzte Julian Korb auf der rechten Außenbahn und belohnte sich mit dem Tor zum 3:1.

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