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Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
FC Schalke 04

FC Schalke 04


BAYER 04 LEVERKUSEN
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.






60.
75.
90.












Werkself lässt nichts anbrennen - erste Pleite für di Matteo

Calhanoglu dreht die "Pille" in den Winkel

Dank einem präzisen Calhanoglu-Freistoß siegt Leverkusen im Samstagabendspiel gegen Schalke mit 1:0. Die Werkself blieb über 90 Minuten die dominantere Mannschaft und spielte ein klares Chancenplus heraus. Die Gelsenkirchener investierten vor allem in die Defensive und enttäuschten daher in der Offensive.

Taktischer Leckerbissen

Stefan Kießling & Eric Maxim Choupo-Moting
Laufduell: Leverkusens Stefan Kießling (l.) gegen Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting (r.).
© Getty ImagesZoomansicht

Leverkusens Trainer Roger Schmidt vertraute auf dieselbe Startelf, die unter der Woche in der Champions League Zenit St. Petersburg mit 2:0 besiegte. Schalkes Coach Roberto di Matteo musste nach dem 4:3-Sieg in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon auf den verletzten Boateng (starke Bänderdehnung im linken Sprunggelenk) verzichten und brachte dafür Choupo-Moting von Beginn an.

Beide Mannschaften lieferten sich eine taktisch geprägte Anfangsphase. Die Werkself stand sehr hoch und rückte mit der Viererkette meistens bis zur Mittellinie auf. Dann agierte Bayer bevorzugt über die Flügel nach vorne, wo die Außenverteidiger immer wieder beherzt mit anschoben. In der gegnerischen Hälfte agierte Leverkusen mit vielen Kurzpässen und spielte schnell und direkt nach vorne. Die Gäste aus Gelsenkirchen wählten einen anderen Ansatz, standen deutlich tiefer, setzten auf einen langsameren Spielaufbau und agierten eher mit langen Bällen.

Sieben Minuten Überzahl

In den Strafräumen blieb es allerdings weitestgehend ruhig. Während die Knappen mit einem Draxler-Kopfball nur eine nennenswerte Möglichkeit verbuchten (7.), verzeichneten die Hausherren immerhin Halbchancen durch Spahic (4.), Bellarabi (12., 45.), Calhanoglu (17., 28.) und Son (32.). Wirklich gefährlich wurde es aber auf beiden Seiten nicht.

Die Knappen konzentrierten sich vor allem auf die Defensive und kamen auch während einer siebenminütigen Überzahlsituation - Reinartz musste wegen einem Cut unter dem rechten Auge erst behandelt und dann ausgewechselt werden (25., Jedvaj kam) - nicht entscheidend nach vorne. Torlos ging es zum Pausentee.

Standardspezialist Calhanoglu schlägt zu

Nach dem Seitenwechsel drückte Leverkusen aufs Tempo. Während sich Schalke immer passiver verhielt, kam Bayer zu mehr und mehr Standardsituationen im gefährlichen Bereich. Erst scheiterte Calhanoglu noch mit einem Freistoß von rechts an Fährmann (49.), von der anderen Seite machte es der Spezialist dann besser: Vor dem linken Sechzehnereck drehte der 20-jährige Deutsch-Türke die Kugel über die Drei-Mann-Mauer hinweg präzise in den linken Winkel (53.).

Nun mussten die Gelsenkirchener eigentlich mehr für ihre lahmende Offensive investieren, kamen aber nach wie vor nicht aus dem Quark. Stattdessen trieb die Werkself unermüdlich nach vorne an und verbuchte weitere gute Möglichkeiten durch Bellarabi (55.), Son (58.) und Kießling (64.).

Jedvaj sieht Rot

In der Schlussphase schafften es die Knappen zwar, das Geschehen etwas weiter in die gegnerische Hälfte zu verlagern, in Strafraumnähe, geschweige denn zum Abschluss, kamen die Königsblauen aber nicht. Auch ein später Platzverweis für Jedvaj, der Kirchhoff mit einer brutalen Grätsche niederstreckte (85.), konnte das Spiel der Gäste nicht mehr beleben. Bayer blieb in Ballbesitz, hielt den Gegner vom eigenen Gehäuse fern und hatte durch Wendell (90.) sogar noch den zweiten Treffer auf dem Fuß. Schlussendlich blieb es bei einem hochverdienten Heimsieg der Werkself (24:4 Torschüsse).

Für Leverkusen geht es in der zweiten Runde des DFB-Pokals am Mittwoch zum Regionalligsten Magdeburg (19 Uhr). Schalke ist bereits ausgeschieden und erst wieder am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen den FC Augsburg in der Bundesliga gefordert.

1. Bundesliga, 2014/15, 9. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - FC Schalke 04 1:0
Bayer 04 Leverkusen - FC Schalke 04 1:0
Feiner Zwirn

Roberto di Matteo betritt die BayArena.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (3) - 
Donati (3) , 
Toprak (3)    
Spahic (3) , 
Wendell (2,5) - 
L. Bender (3)    
Reinartz    
Bellarabi (2,5)    
Calhanoglu (2)        
Son (3) - 

Einwechslungen:
25. Jedvaj (4,5)     für Reinartz
82. K. Papadopoulos für Calhanoglu
90. + 1 Hilbert für Bellarabi

Trainer:
Schmidt
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3) - 
Uchida (3,5)    
Ayhan (3) , 
Höwedes (2,5)    
Aogo (4,5)    
Höger (4,5)        
Neustädter (4,5)    
Obasi (4,5)    
Draxler (5) - 
Huntelaar (4)    

Einwechslungen:
56. Sam (5) für Obasi
70. Kirchhoff für Neustädter
89. M. Meyer für Höger

Trainer:
di Matteo

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Calhanoglu (53., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Rote Karten
Leverkusen:
Jedvaj
(85., grobes Foulspiel, Kirchhoff)
Schalke:
-
Gelbe Karten
Leverkusen:
Toprak
(3. Gelbe Karte)
Schalke:
Höger
(4. Gelbe Karte)
,
Aogo
(3.)
,
Huntelaar
(3.)
,
Uchida
(2.)

Spieldaten

Bayer 04 Leverkusen       FC Schalke 04
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 24 : 4 Torschüsse
 
gespielte Pässe 429 : 375 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 317 : 240 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 112 : 135 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 56% : 44% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 6 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 
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Jarstein, Rune
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Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
13
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Neuer, Manuel
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Bayern München
13
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Hitz, Marwin
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Spielinfo

Anstoß:
25.10.2014 18:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
30210 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
von Taktik geprägte Partie, zu deren Unterhaltungswert die destruktiven Schalker nichts beitrugen.
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 3
souveräne Gesamtleitung, stark in der Vorteilsauslegung. Lag auch bei Jedvajs Platzverweis richtig, allerdings waren Högers Ellbogeneinsatz gegen Reinartz (20.) und Huntelaars Einsteigen gegen Son (81.) ebenfalls rotwürdig.
Spieler des Spiels:
Hakan Calhanoglu
Den Rhythmus bestimmte Hakan Calhanoglu zwar nicht durchweg, setzte aber einige Akzente und entschied das Spiel mit einem Klasse-Freistoß.

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