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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
Werder Bremen

Werder Bremen


VFL WOLFSBURG
WERDER BREMEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.






Bremens Gegentorkonto auf 15 aufgestockt

Olic taucht ab und trifft

Das Nord-Duell zwischen Wolfsburg und Bremen entschied der VfL am Samstagabend mit 2:1 für sich. Werder hatte den Fokus bewusst auf die Defensivarbeit gelegt, kassierte nach Abwehrfehlern aber dennoch zwei Gegentore und blieb im Gegenzug offensiv harmlos. Auch die Wölfe bekleckerten sich spielerisch nicht mit Ruhm, erarbeiteten sich aber ein klares Chancenplus und gingen als verdienter Sieger vom Feld.

Ecke, Konter, Tor!

Ricardo Rodriguez & Raphael Wolf
Durchgestartet: Wolfsburgs Ricardo Rodriguez (l.) trifft gegen Bremens Raphael Wolf zum 1:0.
© imagoZoomansicht

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking tauschte nach der 0:1-Niederlage bei Hertha BSC viermal Personal: Guilavogui, Hunt, Knoche und Perisic (Comeback nach Schulterbruch) begannen für Bendtner, Junior Malanda, Klose und Vieirinha (alle Bank). Vier Wechsel auch in der Startelf von Bremens Trainer Robin Dutt: Im Vergleich zur 0:3-Heimpleite gegen den FC Schalke 04 durften Hajrovic, Makiadi, Petersen und Prödl für Elia (Infekt), Caldirola, Galvez und Selke (alle Bank) ran.

Werder hatte sich viel vorgenommen und schob von Beginn an offensiv nach vorne. Wirklich gefährlich wurde es aber nicht, weil der VfL sofort hellwach verteidigte. Einzig Benaglio leistete sich einen kurzen Aussetzer, als er Petersen an den Kopf schoss und beinahe das 0:1 kassierte (14.). Auch die Hausherren konnten ihre Offensivpower kaum entfalten. Grund dafür war das aggressive Pressing der Bremer. Für ein unkonventionelles Gegentor war die Schießbude der Liga aber trotzdem wieder gut: Bei einem Eckball blieb Busch mit einem Schussversuch an Hunt hängen. De Bruyne schaltete blitzschnell um und schickte den schnellen Rodriguez frei in Richtung Tor. Der Schweizer war nicht mehr zu halten und schoss aus etwa acht Metern linker Position ein (15.).

Busch macht seinen Fehler wieder gut

Der Treffer gab den Wölfen Selbstvertrauen, denn fortan übernahm die Hecking-Elf die Spielkontrolle, entschied die wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld für sich und setzte vorne immer wieder gezielte Nadelstiche: Luiz Gustavo (24.), Rodriguez (25.) und Naldo (31.) verzeichneten gute Möglichkeiten. Werder konzentrierte sich in dieser Phase vor allem auf die Defensive, die wackelte. Nach vorne gelang auch aufgrund vieler Fehlpässe und Ballverluste nur wenig.

Wie aus dem Nichts kam der SVW dennoch zum Ausgleich vor der Halbzeit: Di Santo flankte von links in die Mitte. Petersen verlängerte per Kopf auf Bartels, der das Spielgerät für Busch herunterstoppte. Der Rechtsverteidiger zog sofort ab und donnerte den noch abgefälschten Ball zum 1:1 in die Maschen (37.). Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Während von Bremen weiterhin nur wenig Gefahr ausging, verzeichnete Wolfsburg durch Olic (39.) und De Bruyne (45.) immerhin Halbchancen.

Olics Flugkopfball sitzt

Marnon Busch
Völlig losgelöst: Bremens Marnon Busch (#38) bejubelt seinen Ausgleichstreffer zum 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel gönnte sich die Partie eine längere Leerlaufphase. Beide Teams leisteten sich viele Fehlpässe im Mittelfeld, sodass sämtliche Angriffsversuche versandeten. Gefährlich wurde es nur nach individuellen Fehlern. So prüften Petersen (51.) und Hajrovic (52.) kurz die Wachsamkeit von Schlussmann Benaglio. Ansonsten blieben aber die Wölfe das aktivere Team und nutzten den ersten Bremer Abwehrfehler eiskalt zum 2:1: Joker Vieirinha hatte auf der rechten Außenbahn viel Platz zum Flanken und fand sieben Meter vor dem Tor Olic, der sich mit einem schnellen Antritt von seinen Bewachern absetzte und per Flugkopfball gegen die Laufrichtung von Wolf vollendete (57.).

Die erneute VfL-Führung belebte das Spiel merklich. Bremen musste wieder mehr nach vorne tun, sodass mehr Platz im Mittelfeld war. Entsprechend entwickelten sich Torchancen auf beiden Seiten: Guilavogui (59., 64.), Vieirinha (62.) und Hunt (68.) verbuchten Möglichkeiten für Wolfsburg, di Santo (65.) und Prödl (71.) für Werder.

Werder harmlos

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Insgesamt entwickelte der SVW aber auch in der Schlussphase zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Der VfL hielt die Gäste erfolgreich vom eigenen Gehäuse fern, verpasste es aber auch, vorzeitig den Deckel drauf zu machen. De Bruyne sorgte nochmal für zwei Wachmacher (84., 90.), doch es blieb beim 2:1.

Bereits am Donnerstag (19 Uhr) ist Wolfsburg in der Europa League gegen OSC Lille gefordert. In der Bundesliga haben die Wölfe dann am Sonntag (15.30 Uhr) erneut Heimrecht gegen den FC Augsburg. Bremen hat nächste Woche Samstag (15.30 Uhr) ein Heimspiel gegen den SC Freiburg.

1. Bundesliga, 2014/15, 6. Spieltag
VfL Wolfsburg - Werder Bremen 2:1
VfL Wolfsburg - Werder Bremen 2:1
Angerichtet

In der Volkswagen-Arena stieg am Samstagabend die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen.
© Getty Images

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27.09.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (4)    
S. Jung (4)    
Naldo (2,5) , 
Knoche (4) , 
R. Rodriguez (2)    
Guilavogui (2,5) , 
Perisic (4) , 
Hunt (3,5)    
De Bruyne (3) - 
Olic (3)        

Einwechslungen:
46. Vieirinha (2,5) für S. Jung
69. D. Caligiuri für Hunt
86. Bendtner für Olic

Trainer:
Hecking
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (3) - 
Busch (4)    
Prödl (3)    
Lukimya (3) , 
S. Garcia (4) - 
Junuzovic (3,5) , 
Makiadi (4) - 
Bartels (3,5) , 
Hajrovic (5)    
di Santo (4,5) , 
Petersen (5)    

Einwechslungen:
66. Selke für Petersen
83. F. Kroos für Hajrovic

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
R. Rodriguez (15., Linksschuss, De Bruyne)
1:1
Busch (37., Rechtsschuss, Bartels)
2:1
Olic (57., Kopfball, Vieirinha)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Werder Bremen
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 17 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 565 : 389 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 433 : 256 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 132 : 133 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 66% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
27.09.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
29117
Spielnote:  2,5
beide Mannschaften mit Unzulänglichkeiten, aber dennoch temporeich und unterhaltsam.
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
sehr souveräner Auftritt, ließ im umkämpften Spiel keinerlei Hektik aufkommen und kam ohne Verwarnung aus.
Spieler des Spiels:
Ricardo Rodriguez
Verteidiger mit ungeheurer Offensivwucht. In Manier eines Stürmers brachte Ricardo Rodriguez den VfL nach einem Sprint über den Platz 1:0 in Führung.