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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
Hertha BSC

Hertha BSC


TSG HOFFENHEIM
HERTHA BSC
15.
30.
45.






60.
75.
90.








Hoffenheim siegt zum Abschluss - Dardais Joker sticht

Trotz Niederlage: Beerens beglückt Berlin

Die von Pal Dardai verordnete defensive Stabilität reichte Hertha BSC in Sinsheim, um trotz der 1:2-Niederlage im Kraichgau die Klasse zu halten. Modeste und Roberto Firmino munterten nicht im internationalen Geschäft vertretene Hausherren auf, der eingewechselte Beerens bescherte bemühten, aber biederen Berlinern den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Roy Beerens (Hertha BSC)
Die Abwehr sicherte Hertha BSC den Klassenerhalt. Doch Roy Beerens, der Schütze des 1:1, belebte die Alte Dame auch offensiv.
© iamgoZoomansicht

TSG-Coach Markus Gisdol tauschte gegenüber dem 0:2 in Leverkusen zweimal Personal: Toljan ersetzte Kim in der Abwehrkette. Roberto Firmino, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrte, verdrängte Elyounoussi aus dem Offensivbereich. Dort sollte der Brasilaner - so der Plan - neben Volland, der seinen Vertrag im Kraichgau am Vormittag bis 2019 verlängert hatte, Akzente setzen.Hertha-Trainer Pal Dardai vollzog im Saisonfinale eine nach der Nullnummer gegen Frankfurt so erwartete Startelf-Änderung: Heitinga verteidigte statt Brooks (5. Gelbe) in der Defensivzentrale.

Es schien zunächst so, als wollten die Berliner den Worten von Dardai ("Wir spielen nicht auf einen Punkt") rasch Nachdruck verleihen. Denn in einer kurzweiligen Anfangsphase drängten die in der jüngeren Vergangenheit doch recht offensivschwachen Gäste couragiert nach vorne. Drei Minuten waren in Sinsheim absolviert, als die Hertha die erste Torannäherung verbuchte: Plattenhardt schnippelte die Kugel per Freistoß am rechten Kreuzeck vorbei.

Modeste macht munter

Danach ging es munter hin und her. Hoffenheim eroberte sich Feldvorteile - und hatte durch Roberto Firmino, der ballgewandt verzögerte, das Leder aber nicht an TSG-Keeper Baumann vorbeibrachte, seine erste Chance (4.). Mutige Herthaner ließen sich davon nicht beirren. Gefährliche Haraguchi-Flanken waren es, die Hoffenheims Abwehrverbund anschließend zweimal in Alarmbereitschaft versetzten (4., 6.). Doch statt im Kasten der Hausherren klingelte es wenig später im Hertha-Gehäuse: Modeste - von Roberto Firmino klug in Szene gesetzt - wackelte links im Strafraum Pekarik aus und versenkte die Kugel handlungsschnell zum 1:0 (8.).

Etwas war dem Hauptstadtklub der Gegentreffer in den Minuten danach anzumerken. Allerdings fing sich die Dardai-Truppe wieder und verzeichnete durch Kalou - der Strobl abschüttelte, seinen Kopfball aber aufs Tordach platzierte - die nächste Gelegenheit (13.). Im Anschluss war dann jedoch Hoffenheim an der Reihe. Die Kraichgauer hatten nun lange Passagen mehr vom Spiel. Mehr als Halbchancen generierte das Gisdol-Team dabei freilich nicht.

Da die TSG nicht nachlegte, wendete sich gegen Ende von Durchgang eins schließlich noch einmal das Blatt. Wiederum war es jetzt die Hertha, die sich entschlossener im Vorwärtsgang zeigte. Mehr als vielversprechende Ansätze kamen für die Alte Dame dabei aber nicht herum. Vielmehr wurde für sie kurz vor dem Kabinengang noch ein Polanski-Abschluss - halb Schuss, halb Flanke- gefährlich.

Im ersten Durchgang hatten die Berliner anfangs mehr im Vorwärtsgang gezeigt, nach Wiederbeginn war Hoffenheim aktiver. Bei einem Volland-Versuch von rechts sauste der Ball an Freund und Feind vorbei in die aufnahmebereiten Handschuhe von Hertha-Keeper Kraft (47.). Auch in der Folge waren die Hausherren in ihrem Offensiv-Vortrag überzeugender. Zählbares war jedoch nicht die Folge. Ein Grund dafür: Die Hertha bewies, dass sie unter Pal Dardai gelernt hat, konzentriert zu verteidigen.

Die Minuten im Kraichgau verstrichen weitgehend ereignislos, ehe Stocker eine Schulz-Hereingabe verpasste (70.), Polanski im eigenen Strafraum äußerst riskant gegen Pekarik grätschte (71.) und die Alte Dame wenig später dennoch jubeln durfte: In der 64. Minute hatte Pal Dardai Beerens eingewechselt, acht Minuten später stach der Joker: Nach Haraguchis Zuspiel nahm der Niederländer die zwischenzeitlich verlorene Kugel wieder auf und jagte sie kühl ins Netz.

Schlusswort: Roberto Firmino

Die Freude über den Ausgleich sollte jedoch nicht lange währen. Das letzte Wort in Sinsheim hatte 1899: Abraham blieb erst mit einem Freistoß hängen, probierte es dann aber noch einmal. Hertha-Keeper Kraft konnte den abgefälschten Ball nur nach vorne klatschen. Roberto Firmino sagte Danke (80.). Hertha war dies egal. Da sie ein drittes Gegentor aufmerksam verhinderte, war rund zehn Minuten später der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.

Bundesliga, 2014/15, 34. Spieltag
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:1
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:1
Gut gelaunt

1899-Trainer Markus Gisdol macht sich schon Gedanken über die neue Spielzeit, in der es wieder besser laufen soll.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Beck (3,5)    
Strobl (3,5)    
Abraham (4) , 
Toljan (3) - 
Schwegler (3,5) - 
Rudy (3,5)    
Polanski (3,5) - 
Roberto Firmino (2)        
Volland (3) , 
Modeste (2,5)        

Einwechslungen:
82. T. Elyounoussi für Modeste
87. Nad. Amiri für Roberto Firmino

Trainer:
Gisdol
Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3,5) - 
Pekarik (4,5) , 
Heitinga (3,5) , 
S. Langkamp (3,5) , 
Plattenhardt (3,5) - 
Skjelbred (4) , 
Lustenberger (4)    
Haraguchi (3)    
Stocker (4)        
N. Schulz (4) - 
Kalou (4,5)    

Einwechslungen:
64. Beerens     für Kalou
78. Hosogai für Stocker
85. Wagner für Haraguchi

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Modeste (8., Rechtsschuss, Roberto Firmino)
1:1
Beerens (72., Rechtsschuss)
2:1
Roberto Firmino (80., Rechtsschuss, Abraham)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Strobl
(6. Gelbe Karte)
,
Rudy
(9.)
Hertha:
Stocker
(6. Gelbe Karte)
,
Burchert
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Hertha-Ersatztorwart Burchert sieht wegen Reklamierens die Gelbe Karte (80.).

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Hertha BSC
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 16 : 4 Torschüsse
 
gespielte Pässe 680 : 259 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 607 : 170 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 73 : 89 Fehlpässe
 
Passquote 89% : 66% Passquote
 
Ballbesitz 71% : 29% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 1 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.05.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  4
eine über weite Strecken tempoarme Partie mit wenigen Strafraumszenen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
1:2
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2
ohne Probleme in einem harmlosen Spiel. Korrekt, Strobl in der 1. Minute Gelb statt Rot zu zeigen, da Beck noch hätte eingreifen können.
Spieler des Spiels:
Roberto Firmino
Mit einem traumhaften Zuspiel bereitete er das 1:0 vor. Roberto Firmino war auffälligster Hoffenheimer und krönte seinen Auftritt mit dem Siegtor.

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