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1. FC Köln

1. FC Köln

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
FC Schalke 04

FC Schalke 04


1. FC KÖLN
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Vierter Heimsieg für den FC - S04 enttäuscht auf der ganzen Linie

Gerhardt entledigt Köln aller Abstiegssorgen

Köln sicherte sich durch einen hochverdienten 2:0-Erfolg gegen Schalke den Klassenerhalt, während die blassen Königsblauen mehr denn je um den Einzug nach Europa bangen müssen. Nach einer guten halben Stunde erzielten defensiv kompakte und im Vorwärtsgang schnörkellose Geißböcke die Führung. Gegen biedere Gelsenkirchener, die im zweiten Durchgang ein Aufbäumen vermissen ließen, geriet der Dreier für souverän aufspielende Kölner nie ernsthaft in Gefahr.

Nastasic vs. Nagasawa
Matija Nastasic hatte gegen Kölns Torvorbereiter Kazuki Nagasawa (r.) seine liebe Mühe.
© Getty ImagesZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger tauschte im Vergleich zum 0:0 gegen Augsburg einmal Personal aus und schickte Nagasawa für Gerhardt auf den Rasen.

Schalkes Coach Roberto di Matteo hatte gegenüber dem 3:2-Erfolg gegen Stuttgart drei Neue an Bord: Für Matip,Farfan (beide Bank) sowie Huntelaar (Gelbsperre) setzte er auf Höger, Boateng und Draxler.

Köln startete druckvoll und hatte in der Anfangsphase das Heft fest in der Hand. Schon nach drei Minuten brannte es lichterloh im Schalker Strafraum (Ujah, Nagasawa). Immer wieder schob Hector bei den Hausherren über die linke Seite an, Fährmann zeigte sich bei den Flanken aber auf dem Posten. Die Königsblauen S04 verzeichneten im Vorwärtsgang gegen die zweikampfstarken Geißböcke viele Ballverluste, durchdrangen das Defensivdickicht des FC nach Sanés Solo das erste Mal (9.).

Der FC hatte mehr Struktur zu bieten, suchte immer wieder die Flügel, agierte schnörkelloser (Ujah, 17.). Offensive Durchschlagskraft aber entwickelte die aggressive Stöger-Elf trotz besserer Ansätze zunächst genauso wenig wie der Kontrahent, der mehr Ballbesitz, aber kaum Ideen hatte. Ausnahme: Ein schönes Zusammenspiel zwischen Boateng und Draxler mündete in eine seltene Gelegenheit, der deutsche Nationalspieler ließ aber die letzte Entschlossenheit vermissen (27.).

Tolle Kombination mündet in die Führung

Wacher, beweglicher und mit mehr Esprit ausgestattet blieben die Geißböcke, die nach tollem Angriff die verdiente Führung erzielten: Hector initiierte eine Stafette über die linke Seite, Vogts Steilpass brachte Nagasawa halblinks im Sechzehner in Schussposition. Fährmann parierte den Rechtsschuss, aber den Abpraller verwertete Risse, vorher kaum auffällig, aus elf Metern ins verwaiste Tor zur Pausenführung (34.).

Würde sich Schalke mit Wiederanpfiff gegen die drohende Niederlage wehren? Zumindest zu Beginn sah dies nicht so aus, gegen weiterhin bissige Rheinländer taten sich die Königsblauen schwer, überhaupt in Tornähe zu kommen.

Der FC, immer wieder unterstützt von seinen lautstarken Fans, blieb defensiv nahezu unbehelligt und agierte in guter Ordnung souverän - und auch vorne blieben die Gastgeber, nun mit Svento für Ujah, gefährlicher als der Gegner. Der Joker unterstrich dies mit einer Großchance, verzog aber nach japanischer Einleitung über Osako und Nagasawa freistehend vor Fährmann (61.).

Di Matteo brachte Farfan und Meyer für Boateng und Draxler, diese Maßnahme belebte auch phasenweise das Spiel von S04 - eine entscheidende Verbesserung der über weite Strecken harmlosen Offensivbemühungen der Gäste aber war nicht zu verspüren. Die Stöger-Elf blieb hellwach, verteidigte weiterhin unaufgeregt wie kompromisslos - und war dem 2:0 nah, als Risse mit einem harten Rechtsschuss Fährmanns Können auf die Probe stellte (81.) und Hector aus spitzem Winkel am Keeper scheiterte (87.).

Jokertor und Jubelstürme

Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Gerhardt: Bei einem Konter spielte Brecko auf Risse, der allerdings in leichter Abseitsposition stand. Dessen Hereingabe verpasste der Kapitän, Neustädters Rettungsaktion aber fand nur Gerhardt, der per Linksschuss den 2:0-Endstand besorgte (89.). Nach dem Schlusspfiff feierten Spieler wie begeisterte Fans den Klassenerhalt.

Köln gastiert am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Mainz. Schalke empfängt gleichzeitig den SC Paderborn.

1. Bundesliga, 2014/15, 32. Spieltag
1. FC Köln - FC Schalke 04 2:0
1. FC Köln - FC Schalke 04 2:0
Kein Druck

FC-Trainer Peter Stöger konnte der Partie gegen Schalke recht gelassen entgegen blicken: Kölns Vorsprung nach unten ist einigermaßen komfortabel.
© Getty Images

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10.05.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (3) - 
Brecko (3)    
Maroh (3) , 
Wimmer (3) , 
Hector (2)    
M. Lehmann (3) , 
Vogt (2,5) - 
Risse (2)    
Nagasawa (2)    
Osako (2,5)    
Ujah (4)    

Einwechslungen:
59. Svento (3,5) für Ujah
70. Gerhardt     für Nagasawa
90. + 1 Mavraj für Osako

Trainer:
Stöger
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3) - 
Höger (5) , 
Höwedes (3)        
Nastasic (3) , 
Aogo (4) - 
Goretzka (5)    
Neustädter (5) - 
L. Sané (4,5) , 
Draxler (5)    
K.-P. Boateng (5)    

Einwechslungen:
59. Farfan (3,5)     für K.-P. Boateng
64. M. Meyer für Draxler
75. Barnetta für Goretzka

Trainer:
di Matteo

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Risse (34., Rechtsschuss, Nagasawa)
2:0
Gerhardt (89., Linksschuss)
Gelbe Karten
Köln:
Hector
(2. Gelbe Karte)
Schalke:
Farfan
(1. Gelbe Karte)
,
Höwedes
(8.)

Spieldaten

1. FC Köln       FC Schalke 04
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 369 : 581 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 273 : 482 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 96 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 39% : 61% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
10.05.2015 17:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
46500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Köln trug sehr viel, Schalke sehr wenig dazu bei, um ein unterhaltsames Spiel zu gestalten.
Chancenverhältnis:
6:1
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3
eine gute Leistung, die kurz vor Schluss durch die nicht geahndete Abseitsposition von Risse vor dem 2:0 etwas getrübt wurde.
Spieler des Spiels: