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SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
2

Halbzeitstand
1:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


SC FREIBURG
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.




60.
75.
90.











Frantz und Sorg scheiden angeschlagen aus

Doppelter Rupp schockt die Freiburger

Dank eines Comebacks in der zweiten Hälfte fuhr der SC Paderborn einen enorm wichtigen 2:1-Sieg im Abstiegskampf beim SC Freiburg ein und schob sich in der Tabelle damit an den Breisgauern vorbei. Die Hausherren erspielten sich in der ersten Hälfte ein Übergewicht und gingen verdient in Führung. Doch Paderborn biss sich zurück ins Spiel und drehte die Partie dank Joker Rupp.

Lukas Rupp
Wurde in Freiburg zum Matchwinner: Doppeltorschütze Lukas Rupp.
© Getty ImagesZoomansicht

Freiburgs Coach Christian Streich veränderte seine Startelf nach dem 2:2 beim VfB Stuttgart auf vier Positionen: Statt Torrejon, Mitrovic und Günter kamen im Defensivbereich Krmas (nach Gelb-Sperre), Höfler und Darida in die Anfangsformation. Sorg rückte von der Doppelsechs auf die linke Abwehrseite, Darida übernahm. In der Offensive kam Frantz an Stelle von Klaus zum Einsatz.

Paderborns Trainer André Breitenreiter war nach dem 2:2 gegen Werder Bremen zu zwei Änderungen gezwungen. Heinloth (Gelb-Rote Karte) und Vrancic (5. Gelbe Karte) wurden durch Vucinovic und Ziegler ersetzt.

Petersen veredelt Schmids Vorarbeit

Aufsteiger Paderborn begann munter und übernahm in der Anfangsphase die Initiative. Die erste kleinere Gelegenheit allerdings hatte der SCF mit seinem ersten Angriff: Petersen zielte mit einer artistischen Direktabnahme aber neben das Tor, ehe Mehmedi im Abseits stand (6.). Mit einem direkten Freistoß, der nur haarscharf neben dem rechten oberen Toreck am Außennetz landete, hatte aber wenig später auch der SCP durch Vucinovic seine erste Chance (9.).

Nach und nach kamen die Breisgauer immer besser in Spiel. Da auch die Ostwestfalen zunächst weiter den Weg nach vorne suchten, entwickelte sich eine unterhaltsame und für den Abstiegskampf ungewöhnlich temporeiche und wenig verkrampfte Partie. In der Paderborn die nächste Chance hatte: Vucinovic köpfte nach einer Flanke genau in die Arme von Bürki (20.), und fand wenig später erneut im Schweizer Keeper seinen Meister (24.). Auf der Gegenseite scheiterte zweimal Schmid, zunächst per Freistoß, der abgefälscht knapp am Tor vorbeisegelte (22.), dann nach einem Absatzkick von Darida, weil Kruse aufmerksam parierte (26.). Pech für den SCF dann kurz darauf: Frantz musste nach einem Zweikampf mit Bakalorz am Oberschenkel angeschlagen für Philipp ausgetauscht werden (34.).

Die Schlussphase vor der Pause gehört dann den immer dominanter werdenden Hausherren, die Paderborn immer tiefer in deren eigene Spielhälfte drängten. In der 40. Minute belohnte sich der SCF schließlich für seine Mühen: Der rechts steilgeschickte Schmid legte fast von der Torauslinie flach nach innen, wo Petersen eiskalt zur 1:0-Halbzeitführung für Freiburg vollendete.

Joker Rupp sorgt für die Wende

Jonathan Schmid (re.), Nils Petersen
Torschütze und Vorbereiter: Nils Petersen und Jonathan Schmid (re.) feiern das 1:0.
© Getty Images

Nach dem Seitenwechsel - bei Freiburg blieb Sorg angeschlagen in der Kabine - war Paderborn um Initiative bemüht, tat sich gegen die nun wieder abwartender agierenden Freiburger allerdings zunächst schwer. Stattdessen waren es die Hausherren, die in der zweiten Hälfte gefährlich wurden. Nach einem abgefälschten Mehmedi-Schuss scheiterte Krmas per Kopf an Kruse (56.). Wenig später schoss Darida aus etwa 22 Metern knapp über das Tor (59.).

Eine Unsicherheit zwischen Riether und Bürki in der 60. Minute, die Lakic ohne Not durch ein Missverständnis beinahe das 1:1 bescherten, bedeutete eine Art Zäsur im Spielverlauf. Denn anschließend raffte sich Paderborn plötzlich gegen immer nervöser wirkende Breisgauer zu mehr Offensive und Druck auf. Nur sechs Minuten nach seiner Hereinnahme (64.) stach Joker Rupp für die Breitenreiter-Elf: Nach sehenswertem Absatzkick von Lakic beförderte der Einwechselspieler den Ball aus zentraler Position ins rechte Toreck (70.).

Breitenreiter witterte nun Morgenluft und brachte Saglik für Vucinovic - und wurde auch für diese Maßnahme belohnt! Nach Zuspiel des Angreifers war es erneut Rupp, der frei vor Bürki eiskalt blieb und ins rechte Toreck schlenzte (80.). Danach verteidigte Paderborn den Vorsprung mit viel Kampfkraft bis zum Schluss, hatte allerdings noch einmal Glück: In der 88. Minute traf Günter nach Doppelpass mit Klaus den linken Außenpfosten. Ansonsten aber gelang es dem SCF nicht mehr, hochkarätige Gelegenheiten herauszuspielen.

Freiburg gastiert am kommenden Freitag (20.30 Uhr) beim Hamburger SV. Paderborn empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg.

Bundesliga, 2014/15, 31. Spieltag
SC Freiburg - SC Paderborn 07 1:2
SC Freiburg - SC Paderborn 07 1:2
Anspannung

Paderborns Trainer André Breitenreiter duellierte sich im Breisgau mit dem direkten Abstiegskandidaten Freiburg.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Bürki (3,5) - 
Riether (4) , 
Krmas (4) , 
Höfler (5) , 
Sorg (3,5)    
Schuster (5)        
Darida (4,5) - 
Schmid (4) , 
Mehmedi (4) - 
Petersen (3,5)        
Frantz (4)    

Einwechslungen:
34. Philipp (5,5) für Frantz
46. C. Günter (3,5) für Sorg
71. Klaus für Petersen

Trainer:
Streich
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (2,5) - 
Vucinovic (3,5)    
Rafa Lopez (4)    
Hünemeier (3)    
Brückner (4,5)    
Bakalorz (4) , 
Ziegler (4)    
Koc (5)    
Stoppelkamp (4) - 
Kachunga (4)    
Lakic (4)

Einwechslungen:
46. Wemmer (3,5) für Koc
64. Rupp (1)         für Rafa Lopez
77. Saglik für Vucinovic

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Petersen (40., Rechtsschuss, Schmid)
1:1
Rupp (70., Rechtsschuss, Lakic)
1:2
Rupp (80., Rechtsschuss, Saglik)
Gelbe Karten
Freiburg:
Schuster
(7. Gelbe Karte)
Paderborn:
Brückner
(4. Gelbe Karte)
,
Kachunga
(4.)
,
Ziegler
(6.)

Spieldaten

SC Freiburg       SC Paderborn 07
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 490 : 296 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 361 : 184 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 129 : 112 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 62% Passquote
 
Ballbesitz 62% : 38% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 8 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
02.05.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Schwarzwald-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
ein Spiel mit wenig Klasse, das allerdings Spannung bis zum Schluss bot.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2,5
insgesamt ein souveräner Auftritt. Verhielt sich ungeschickt, als er in Schusters Schussbahn stand (39.). Vertretbar war, Rafa Lopez' Handspiel nicht zu ahnden. Er verbreiterte zwar seine Körperfläche, versuchte aber noch den Arm bei Mehmedis Schuss wegzuziehen (56.).
Spieler des Spiels:
Lukas Rupp
Mehr kann man von einem Joker nicht erwarten. Zweimal startete Lukas Rupp aus dem Mittelfeld durch und schoss den SCP per Doppelpack zum Sieg.

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