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Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen

3
:
3

Halbzeitstand
1:1
Werder Bremen

Werder Bremen


BAYER 04 LEVERKUSEN
WERDER BREMEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.


















Bayer vergibt dritten Saisonsieg in der ersten Hälfte

Prödl setzt dem Wahnsinn die Krone auf

Nach einem über die vollen 90 Minuten packenden und äußerst kurzweiligen Spiel trennten sich Leverkusen und Bremen mit 3:3. Nach überlegenem ersten Abschnitt hätte Bayer nach drei Aluminiumtreffern und weiteren Chancen hoch führen können. Doch nach dem 1:1 kurz vor der Pause entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein offener Schlagabtausch.

Tin Jedvaj, Santiago Garcia (re.)
Tin Jedvaj erzielt wuchtig das 1:0 für Leverkusen.
© Getty ImagesZoomansicht

Leverkusens Trainer Roger Schmidt war nach dem 4:2-Heimsieg gegen Hertha BSC zu einer Änderung gezwungen: Kapitän Rolfes (Syndesmose-OP) wurde durch Bender, der nach mehrmonatiger Pause sein Comeback gab, ersetzt. Zudem spielte Öztunali für Son (nach Länderspielreise mit Südkorea) - das Startelf-Debüt in der Bundesliga für den Enkel von Uwe Seeler!

Werder-Coach Robin Dutt entschied sich nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim zu einem Wechsel. Hajrovic musste rechts in der Offensive für Bartels weichen.

Castro, Spahic und Öztunali treffen Aluminium

Bremen startete hellwach in die Partie und überraschte Leverkusen mit frühem Stören und direktem Spiel. Doch schnell übernahm Bayer in der Folge die Initiative. In der elften Minuten sorgte Castro mit einem satten Schuss an den linken Innenpfosten für die erste Großchance. Und es dauerte nicht lange, bis sich die Rheinländer für ihre Angriffslust belohnten: Kießling bediente den auf der rechten Seite mit aufgerückten Kroaten Jedvaj, der aus halbrechter Position mit Hilfe der Querlatte wuchtig zum 1:0 einschoss (17.).

Nun hatte die Werkself Blut geleckt. Der Druck auf das Tor von Wolf nahm nun immer weiter zu. In der 21. Minute scheiterte Kießling freistehend am Werder-Keeper, nachdem dieser einen Schuss von Bellarabi nach vorne abgewehrt hatte. Fast aus dem Nichts hatte wenig später Bremen seine erste Gelegenheit. Nach Elia-Hereingabe wehrte Leno zu kurz ab und hatte Glück, dass Bartels den Ball nicht ins Gehäuse brachte (25.).

Insgesamt aber blieb Bayer eindeutig Herr im eigenen Hause. Einziges Manko der Schmidt-Elf war die Chancenverwertung: So scheiterte auch Spahic nach einem Eckball am linken Pfosten (28.), Bellarabi schoss Wolf auf kurzer Distanz an (33.), ehe Öztunali in der 35. Minute den Dreierpack an Aluminiumtreffern für die Leverkusener perfekt machte und den Ball aus halblinker Position im Strafraum an die Querlatte setzte!

Statt eines möglichen 2:0, 3:0 oder gar 4:0 blieb es beim knappen Vorsprung. Und diesen egalisierte Bremen vor der Pause plötzlich völlig überraschend. Nach einer kleinen Fehlerkette der Bayer-Abwehr nach einer Flanke aus dem Halbfeld stand Bartels frei am Strafraumrand vor Leno und vollendete flach ins kurze Eck zum aus Bremer Sicht mehr als schmeichelhaften 1:1-Pausenstand (45.).

Calhanoglu kontert di Santo sehenswert

Zunächst gestaltete sich die zweite Spielhälfte weniger ereignisreich, auch wenn Bayer sofort wieder um Kontrolle bemüht war. Doch Bremen präsentierte sich nun bissiger in den Zweikämpfen und verschob in der Defensive besser. Und so mühten sich die Leverkusener nun zunächst vergeblich, klare Tormöglichkeiten herauszuspielen. Stattdessen fiel der Treffer, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte, sogar auf der Gegenseite! Junuzovic bediente bei einem Konter im richtigen Moment di Santo, der Leno flach durch die Bein überwand (60.).

Sebastian Prödl (li.), Bernd Leno (re.)
Der Entstand: Sebastian Prödl (li.) trifft kurz vor Schluss zum 3:3.
© Getty ImagesZoomansicht

Doch Bayer brauchte nicht lange, um die Verhältnisse zumindest wieder ein wenig zurecht zu rücken. Calhanoglu verwandelte einen direkten Freistoß aus halblinker Position sehenswert über die Mauer ins linke Toreck (63.). Doch die ohnehin bereits sehr unterhaltsame Partie hatte noch ein paar Wendungen mehr zu bieten. Fast im direkten Gegenzug scheiterte Selke freistehend an Leno (64.). Anders als in den ersten 45 Minuten blieb der SVW nun weiter gefährlich. Auch gegen Bartels, der noch einem langen Ball um ein Haar hätte frei einschieben können, rettete der Bayer-Keeper erneut gekonnt (72.).

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Auf der Gegenseite leitete Kießling im Gegenzug das 3:2 ein. Jedvaj bediente am Strafraumrand Joker Son, der von einem Ausrutscher Lukimyas profitierte und per Aufsetzer ins kurze Eck vollendete (73.). Die Entscheidung? Denkste! Werder zeigte weiterhin viel Willen und kam noch zum Ausgleich: Der eingewechselte Busch flankte von rechts in die Mitte, wo Petersen den Ball zu Prödl weiterleitete, der wuchtig unter die Querlatte einschoss (85.). Hajrovic für Bremen (89.) sowie Calhanoglu (90.) erneut per Freistoß besaßen danach sogar noch Chancen zum Sieg für ihre Teams nach einem wilden Spiel.

Am Dienstag (20.45 Uhr) ist Leverkusen in der Champions League in Monaco unterwegs und spielt anschließend in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) in Wolfsburg. Bremen tritt am nächsten Samstag (15.30 Uhr) in Augsburg an.

Bundesliga, 2014/15, 3. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - Werder Bremen 3:3
Bayer 04 Leverkusen - Werder Bremen 3:3
Gelassener Trainer

Roger Schmidt ist vor dem Spiel gegen Werder gelassen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (2,5) - 
Jedvaj (4)    
Toprak (5) , 
Spahic (4)    
Boenisch (5) - 
Castro (2)    
L. Bender (3)        
Bellarabi (2,5) , 
Öztunali (3,5)    
Calhanoglu (3)        
Kießling (3,5)    

Einwechslungen:
61. Son     für Öztunali
68. Reinartz     für L. Bender
90. Drmic für Kießling

Trainer:
Schmidt
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (4) - 
Fritz (4)        
Prödl (3,5)        
Lukimya (5) , 
S. Garcia (5) - 
Galvez (5,5)    
Bartels (2)    
Junuzovic (3) , 
Elia (5)    
Di Santo (2,5)    
Selke (3,5)    

Einwechslungen:
71. Hajrovic für Selke
78. Petersen für Elia
82. Busch für Fritz

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jedvaj (17., Rechtsschuss, Kießling)
1:1
Bartels (45., Rechtsschuss, S. Garcia)
1:2
Di Santo (60., Rechtsschuss, Junuzovic)
2:2
Calhanoglu (63., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:2
Son (73., Linksschuss, Jedvaj)
3:3
Prödl (85., Linksschuss, Petersen)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Spahic
(1. Gelbe Karte)
,
Calhanoglu
(1.)
,
Castro
(1.)
,
Reinartz
(1.)
Bremen:
Galvez
(2. Gelbe Karte)
,
Prödl
(1.)

Spieldaten

Bayer 04 Leverkusen       Werder Bremen
Tore 3 : 3 Tore
 
Torschüsse 26 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 368 : 295 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 241 : 157 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 127 : 138 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 53% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 4 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
12.09.2014 20:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
30210 (ausverkauft)
Spielnote:  1
über die komplette Spielzeit eine packende Begegnung mit hohem Tempo und auch spielerischen Glanzpunkten.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 3,5
ohne spielentscheidende Fehler, allerdings mit größeren Problemen bei der Beurteilung von Zweikämpfen. Hätte Toprak beispielsweise Gelb fürs Foul an Garcia geben müssen (20.).
Spieler des Spiels:
Gonzalo Castro
Über die komplette Distanz war Gonzalo Castro das Schwungrad der Bayer-Offensive, spielintelligent, pass- und ballsicher, dazu selbst torgefährlich.

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