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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
FC Schalke 04

FC Schalke 04


VFL WOLFSBURG
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Rodriguez trifft nur die Latte

De Bruyne kontert Sanés fulminantes Solo

Wolfsburg musste sich gegen Schalke mit einem 1:1 begnügen. Die Königsblauen starteten durchaus mutig, ließen es allerdings an Durchschlagskraft fehlen, ehe der zunächst abwartende VfL gegen Ende des ersten Durchgangs das Kommando übernahm. Sanés fulminanter Sololauf brachte S04 überraschend in Führung, aber in der Schlussphase belohnten sich die nach Europa-League-Einsatz etwas müden Niedersachsen für ihre fortwährenden Angriffsbemühungen.

Naldo bremst Meyer aus
Kein Durchkommen: Wolfsburgs Naldo bremst Max Meyer aus.
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking brachte im Vergleich zur 1:4-Niederlage gegen den SSC Neapel vier Neue: Für Knoche, Guilavogui, Caligiuri und Dost liefen Klose, Träsch, Arnold und Perisic auf.

Schalkes Coach Roberto di Matteo hatte gegenüber dem 0:0 gegen Freiburg mit Personalsorgen zu kämpfen und veränderte sein Team auf drei Positionen: An Stelle von Nastasic (Wadenprobleme), Höger (Gelbsperre) und Choupo-Moting (Dünndarm-Entzündung) vertraute er auf Friedrich (Startelf-Debüt), Neustädter und Sané.

Die Königsblauen hatten in der Anfangsphase gegen zunächst abwartende Wolfsburger viel Ballbesitz und waren initiativer. Allerdings endeten die Offensivaktionen der Gäste nur selten in der gefährlichen Zone, weil der VfL spätestens Mitte der eigenen Hälfte aufmerksam verteidigte. Die Hecking-Elf suchte nach Ballgewinn meist Schürrle mit einem langen Pass, der in vorderster Front seine Schnelligkeit ausspielen sollte. Zunächst vergeblich.

Die Partie spielte sich meist im Mittelfeld ab, plätscherte ohne große Höhepunkte vor sich hin. Chancen blieben nahezu Fehlanzeige, sieht man von einem Schlenzer De Bruynes von halblinks auf den rechten Winkel ab - knapp drüber (19.). Die Gäste, defensiv diszipliniert und aufmerksam, verpassten bei ihren Angriffsbemühungen trotz vielversprechender Ansätze vor allem durch fehlende Entschlossenheit in der Endzone, überhaupt einmal zum Abschluss zu kommen.

Nach einer halben Stunde köpfte Luiz Gustavo nach dem bis dorthin besten Angriff des VfL knapp rechts vorbei. Eine Art Initialzündung. Denn nun lief der vorher doch arg stotternde Motor des Tabellenzweiten runder. Zunächst Glück für Kolasinac, dass er nach übler Grätsche gegen Vieirinha nur "Gelb" sah (33.). Aus der Drangperiode bis zur Pause entsprangen für Wolfsburg mehr oder minder gute Chancen durch Träsch (39.), Perisic (44.) und De Bruyne (40., 44.), doch Fährmann war nicht zu bezwingen.

Durchgang zwei startete mit einem Lattenknaller von Rodriguez (47.). Die Kräfteverhältnisse verschoben sich nun immer deutlicher, der VfL drängte den Kontrahenten in die Defensive, kombinierte nun auch besser, auch wenn der krönende Abschluss fehlte.

Doch mitten in die Drangperiode der Niedersachsen setzte Schalke einen Konter. Aus der eigenen Hälfte startete Sané, war nicht aufzuhalten, blieb am gegnerischen Strafraum nach Zweikampf mit Träsch und Arnold glücklich am Ball und schoss aus 13 Metern ins linke Eck ein - das überraschende 0:1 (53.).

Die Hecking-Schützlinge intensivierten ihre Offensivbemühungen, bissen sich aber immer wieder an der gegnerischen Deckung fest. Und da war ja auch noch Fährmann, der De Bruynes unangenehme Freistoßflanke famos entschärfte und in derselben Minute auch gegen den halbrechts durchgebrochenen Schürrle Sieger blieb (67.).

De Bruyne - wer sonst?

Schalke verteidigte kompakt, ehe auch auf der anderen Seite ein Sololauf in das 1:1 mündete: Der eingewechselte Caligiuri ging an drei Schalkern vorbei, ehe er den Ball verlor, der glücklich zu De Bruyne prallte. Der Belgier nahm aus 20 Metern genau Maß und zirkelte ins rechte untere Eck (78.).

Nun wollte Wolfsburg den Sieg. Arnolds Flachschuss parierte Fährmann (80.), dann kam mit Dost für Schürrle ein echter Mittelstürmer (81.). Doch zu mehr sollte es nicht reichen, weil Guilavogui seine Volleyabnahme nach glänzender Vorbereitung De Bruynes in den Abendhimmel schickte (90.+4). So blieb es beim aus Schalker Sicht etwas glücklichen Remis.

Wolfsburg empfängt am kommenden Sonntag Borussia Mönchengladbach (17.30 Uhr). Schalke spielt bereits am Freitag (20.30 Uhr) zu Hause gegen Mainz 05.

Bundesliga, 2014/15, 29. Spieltag
VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 1:1
VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 1:1
Hoch, das Bein!

Naldo im Duell mit Schalkes Meyer (Mi.).
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)        
Träsch (4)    
Naldo (3) , 
Klose (4) , 
Arnold (3,5)    
Luiz Gustavo (3,5) - 
Vieirinha (3,5) , 
De Bruyne (3)    
Perisic (4)    
Schürrle (4)    

Einwechslungen:
63. D. Caligiuri für Träsch
81. Dost für Schürrle
86. Guilavogui für Arnold

Trainer:
Hecking
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (2) - 
Höwedes (3)    
Friedrich (3,5) , 
J. Matip (3,5) , 
Kolasinac (4)        
Neustädter (4) , 
Aogo (3,5)    
Farfan (3,5) , 
M. Meyer (4)    
L. Sané (3)        
Huntelaar (4,5)

Einwechslungen:
73. Goretzka für L. Sané
77. Barnetta für Kolasinac
84. Draxler für M. Meyer

Trainer:
di Matteo

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
L. Sané (53., Linksschuss)
1:1
De Bruyne (78., Rechtsschuss, D. Caligiuri)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Benaglio
(1. Gelbe Karte)
,
Perisic
(2.)
Schalke:
Kolasinac
(1. Gelbe Karte)
,
Aogo
(8.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       FC Schalke 04
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 26 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 437 : 402 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 346 : 300 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 91 : 102 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 7 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
19.04.2015 17:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
viel spielerisches Stückwerk, aber wenigstens spannend und mit einigen Torszenen.
Chancenverhältnis:
10:1
Eckenverhältnis:
7:1
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 4
beim Zweikampf zwischen Naldo und Huntelaar (29.) keinen Strafstoß zu geben, war vertretbar. Die rüde Attacke von Kolasinac gegen Vierinha (33.) hätte die Rote Karte nach sich ziehen müssen, nicht die Gelbe. Insgesamt mehrfach unausgewogen im Strafmaß.
Spieler des Spiels:
Ralf Fährmann
Schalkes Punktgewinn sicherte Ralf Fährmann, der zweimal gegen Perisic rettete sowie einmal gegen De Bruyne, Rodriguez und Schürrle.

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