Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Hertha BSC

Hertha BSC

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


HERTHA BSC
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.




60.
75.
90.












SCP zum sechsten Mal in Folge ohne Tor

Stocker durchbricht die Lethargie

Das chancenarme Abstiegsduell zwischen Hertha und Paderborn lieferte zunächst pure Magerkost. Der SCP beschränkte sich zunächst auf die Defensive, den Berlinern fehlte es trotz viel Ballbesitz an Tempo und Spielwitz, um Torgefahr heraufzubeschwören. Lange Zeit bestimmte Ereignislosigkeit nach Wiederanpfiff das Geschehen auf dem Platz, ehe die "Alte Dame" Mitte des zweiten Abschnitts mit der Führung den Sieg einleitete und damit einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machte.

Kalou vs. Ziegler
Salomon Kalous Ballbehandlung im Duell mit Patrick Ziegler sieht gut aus - insgesamt gab es im Olympiastadion aber wenig Höhepunkte.
© Getty ImagesZoomansicht

Hertha-Coach Pal Dardai tauschte im Vergleich zum 1:0-Erfolg beim Hamburger SV zwangsläufig einmal Personal aus: Für Ben-Hatira, der von der Nationalmannschaftsreise mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel zurückkehrte, stand Haraguchi in der Anfangsformation.

Paderborns Trainer André Breitenreiter vertraute exakt auf die Elf, die zuletzt beim 0:0 gegen die TSG Hoffenheim von Beginn an auf dem Rasen gestanden hatte.

Defensives Denken prägte in der Anfangsphase das Bild im Olympiastadion. Zwar stimmte die Einsatzbereitschaft, das Hauptaugenmerk beider Teams aber lag darauf, bei Angriffsaktionen des Kontrahenten möglichst viele Akteure hinter den Ball zu bekommen.

Der SCP überließ Hertha nach ein paar Minuten mehr und mehr die Initiative. Aus viel Ballbesitz der Dardai-Elf resultierte aber kaum Torgefahr, weil die Ostwestfalen aufmerksam verteidigten. Und weil Überraschungsmomente, Bewegung, Tempo und Spielwitz Fehlanzeige blieben.

Abschlüsse oder Chancen? Keine. Bis auf ein paar Standards fand der Ball kaum den Weg in den Gäste-Strafraum. Und weil der Aufsteiger im Vorwärtsgang auch nichts zu Wege brachte, machte sich Langeweile breit. Zwar schnellte die Ballbesitzquote der "Alten Dame" im ersten Durchgang auf 60 Prozent, jegliche Kreativität wurde aber lange Zeit vom Mangel an Risikobereitschaft geschluckt.

Zwei Aktionen, die mit Bundesligafußball zu tun hatten, gab es dann aber doch noch: Plattenhardt startete einen Flankenlauf, Kollege Pekarik erwischte seine Flanke am zweiten Pfosten etwas zu spät, um seinen Hechtkopfball noch aufs Tor zu platzieren (36.). Und Stocker schoss aus der Drehung nach Skjelbreds Zuspiel von der Strafraumgrenze klar über den Balken (40.).

Wemmer sendete nach Wiederanpfiff per Kopfball ein erstes offensives Lebenszeichen der Breitenreiter-Elf (47.). Tatsächlich verschoben sich die Gäste einen Tick weiter nach vorne und verharrten nicht mehr ausschließlich in ihrer Abwehrhaltung. Wer sich aber für den zweiten Abschnitt mehr Angriffsfußball und bessere Qualität erwartet hatte, sah sich vorerst getäuscht. Die meisten Ballkontakte wie schon vor der Pause hatte auf beiden Seiten jeweils das Innenverteidiger-Duo.

Spielszenen, aus denen am Ende das Attribut Chance stehen sollte, gab es weiterhin lange Zeit nicht. Erst Kalous Sololauf, von Lopez unterbunden, durchbrach die Lethargie. Denn aus dem Freistoß resultierte das 1:0: Plattenhardt jagte den Ball aus 28 Metern aufs Tor, Kruse lenkte das Leder an die Latte. Kalou stocherte nach und Stocker knallte das Sportgerät schließlich aus sechs Metern unter die Latte (68.).

Fast hätte Vrancic postwendend für den Ausgleich gesorgt, aber der Mittelfeldmann schoss frei vor Kraft dem Keeper an den Kopf. In derselben Minute kamen Kutschke und Kachunga bei den Gästen und sollten die Offensive stärken (71.). Daraus wurde aber nichts. Die Berliner standen sicher und waren dem 2:0 nach Kontern (Kalou, 77., 82., Haraguchi, 87.) weit näher als der Aufsteiger dem 1:1. Das zweite Tor fiel schließlich doch: Joker Schulz versenkte Pekariks Flanke per Volleyabnahme ins kurze Eck (88.).

Am Sieg der Hauptstädter hätte auch der mögliche Anschlusstreffer durch Lakic, der nur den Außenpfosten traf, nichts mehr geändert (90.+3). Denn unmittelbar danach war Schluss. Mit dem Dreier distanzierte Hertha nicht nur den heutigen Gegner auf acht Punkte, sondern auch den HSV auf dem Relegationsplatz auf sieben Zähler.

Am Freitagabend (20.30 Uhr) spielt Hertha BSC am 28. Spieltag bei Hannover 96. Paderborn empfängt tags darauf um 15.30 Uhr den FC Augsburg.

Bundesliga, 2014/15, 27. Spieltag
Hertha BSC - SC Paderborn 07 2:0
Hertha BSC - SC Paderborn 07 2:0
Wichtiges Heimspiel

Hertha-Coach Pal Dardai konnte mit einem Dreier gegen Kellerkind Paderborn einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3) - 
Pekarik (3) , 
Langkamp (3) , 
Brooks (3) , 
Plattenhardt (2,5)    
Skjelbred (3) , 
Lustenberger (3)    
Beerens (5)        
Haraguchi (4) - 
Stocker (2,5)        
Kalou (3,5)

Einwechslungen:
74. N. Schulz     für Beerens
76. Hegeler für Stocker
89. M. Ndjeng für Plattenhardt

Trainer:
Dardai
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (4) - 
Heinloth (4,5)    
Rafa Lopez (4)    
Hünemeier (3,5)    
Brückner (4)    
Ziegler (4)        
Wemmer (4,5) , 
Rupp (5)    
Vrancic (4) , 
Meha (3,5) - 
Lakic (5)    

Einwechslungen:
71. Kutschke für Ziegler
71. Kachunga für Heinloth
79. Bakalorz für Rupp

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Stocker (68., Rechtsschuss, Kalou)
2:0
N. Schulz (88., Linksschuss, Pekarik)
Gelbe Karten
Hertha:
Beerens
(2. Gelbe Karte)
Paderborn:
Brückner
(3. Gelbe Karte)
,
Ziegler
(5., gesperrt)
,
Rafa Lopez
(2.)
,
Lakic
(4.)

Spieldaten

Hertha BSC       SC Paderborn 07
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 456 : 424 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 359 : 333 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 2 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 15. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
15
7x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
15
6x
 
3.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
14
5x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
13
4x
+ 2 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2015 17:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
44031
Spielnote:  4
bis zum 1:0 fußballerisch dürftig, in der Endphase mit größerem Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
in einer leicht zu leitenden Partie unauffällig, ruhig und jederzeit Herr der Lage.
Spieler des Spiels:
Valentin Stocker
Als noch wenig zusammenlief, sorgte er für etwas Finesse. Zudem schaltete Valentin Stocker beim 1:0 am schnellsten und legte den Grundstein zum Sieg.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine