Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

3
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


VFB STUTTGART
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.






60.
75.
90.












Eintracht baut nach guter ersten Hälfte ab

Zweiter VfB-Heimsieg! Ginczek dreht das Spiel

Dank eines Doppelpack von Stürmer Ginczek drehte der VfB Stuttgart nach schwacher erster Hälfte das Spiel gegen Eintracht Frankfurt und feierte mit dem 3:1 seinen ersten Bundesliga-Sieg im Jahr 2015 und erst den zweiten Heimsieg der Saison.

Haris Seferovic (Mi.)
Haris Seferovic (Mi.) schießt zum 1:0 für die Eintracht ein.
© Getty ImagesZoomansicht

VfB-Coach Huub Stevens nahm nach der 0:4-Niederlage in Leverkusen drei Wechsel in seiner Startelf vor: Statt Schwaab, Sakai und Kostic begannen Baumgartl, Hlousek sowie der nach Rotsperre wieder spielberechtigte Harnik.

Frankfurts Trainer Thomas Schaaf sah dagegen nach dem 4:0-Sieg gegen Paderborn keine Veranlassung für personelle Umstellungen.

Das Hinspiel am 25. Oktober (5:4 für den VfB) war nach insgesamt neun Toren eines der spektakulärsten Spiele der bisherigen Spielzeit. Ein Omen für einen erneut spannenden und torreichen Fußballnachmittag? Zumindest zu Beginn spielten beide Mannschaften in der Tat munter nach vorne. Allerdings kristallisierte sich dabei schnell heraus, dass die Eintracht in ihren Offensivbemühungen deutlich zielstrebiger agierte als die zu umständlich und fehlerbehaftet operierenden Schwaben.

Stuttgart zunächst erschreckend harmlos

Schon nach zwei Minuten wurde es vor Ulreich ein wenig gefährlich. Klein schoss Inui bei einem Klärungsversuch so unglücklich an, dass der Ball vom Japaner nur knapp über die Querlatte des VfB-Gehäuse strich. Während sich Stuttgart im Spielaufbau viele Fehler leistete und so nur selten überhaupt in die Nähe des Eintracht-Strafraums kam, erspielten sich die Frankfurter in der ersten Hälfte zumindest immer mal wieder Halbchancen.

Mit einer Ausnahme: Nach einem Eckball war es in der 33. Minute Torjäger Meier, der per Kopf haarscharf am Tor vorbeizielte. Die Schwaben dagegen blieben zunächst ohne eine einzige auch nur annähernd gefährliche Gelegenheit. Zwei letztlich harmlose Kunstschussversuche von Serey Dié und Harnik (31., 36.) waren schon die einzigen Torannäherungen seitens der erschreckend blutleer wirkenden Stevens-Elf.

Ginczek kontert Seferovic doppelt

Nach dem Seitenwechsel nahm die bis dahin maue Partie ein wenig an Fahrt auf. Weil sich Oczipka vor dem Strafraum recht problemlos gegen Serey Dié durchsetzen konnte, kam der aufgerückte Linksverteidiger im Strafraum schließlich zum Flanken. Die Hereingabe landete - noch abgefälscht - genau bei Seferovic, der per Dropkick aus kurzer Distanz zur verdienten Frankfurter Führung einschoss (51.). Stevens reagierte umgehend und nahm den nicht nur beim Gegentor unglücklich agierenden Serey Dié für Oriol Romeu vom Feld (53.). Wenige Minuten später musste auch Werner (Schlag auf die Achillessehne) für Kostic weichen (58.).

Daniel Ginczek
Doppelpack nach langer Leidenszeit: Daniel Ginczek.
© Getty Images

Und die beiden Wechsel zeigten Wirkung! Denn plötzlich kam mehr Zug und Tempo ins Angriffsspiel der Schwaben. Die prompte Folge: Der Ausgleich. Gegen den von Maxim mustergültig steil geschickten Harnik kam Trapp in der 63. Minute einen Schritt zu spät, sodass der Österreicher den Ball über den Keeper hinweg in die Mitte bringen konnte. Dort vollendete Ginczek zu seinem ersten Bundesliga-Tor im Trikot des VfB. Erst einmal auf den Geschmack gekommen, legte der Ex-Nürnberger keine drei Minuten später sogar nach: Herrlich per Lupfer in den Rücken der Abwehr von Maxim freigespielt, vollendete Ginczek in zentraler Position eiskalt zum 2:1 für den VfB (66.).

Die Eintracht reagierte mehr geschockt denn stürmisch. Gegen die nun stabiler als noch im ersten Abschnitt postierten Stuttgarter drang die SGE kaum noch kontrolliert bis in den Strafraum durch. Stattdessen konterte der VfB eiskalt! Nach gewonnenem Laufduell gegen Chandler flankte Joker Kostic auf dem Oczipka enteilten Maxim, der aus kurzer Distanz das 3:1 erzielte (80.).

Damit war die Partie vorentschieden, zumal Ulreich in der 83. Minute gegen Seferovic und Sekunden später Zambrano zwei starke Paraden zeigte und so den Zwei-Tore-Vorsprung bewahrte. Stuttgart, das zuvor zu Hause nur sechs Punkte geholt und dabei insgesamt sechs Tore geschossen hatte, fuhr damit seinen erst zweiten Heimsieg der Saison ein.

Nach der Länderspielpause geht es für den VfB Stuttgart am Samstag, den 4. April, um 15.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg weiter. Zeitgleich trifft Eintracht Frankfurt vor heimischer Kulisse auf Hannover 96.

Bundesliga, 2014/15, 26. Spieltag
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:1
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:1
Angespannt

VfB-Trainer Huub Stevens muss punkten, schließlich stecken die Stuttgarter als Tabellenletzter mittem im Abstiegskampf.
© Picture Alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2,5) - 
Klein (4) , 
Baumgartl (5) , 
Niedermeier (3,5) , 
Hlousek (4,5) - 
Serey Dié (4,5)        
Gentner (4)    
Harnik (4) , 
Maxim (1,5)        
Ti. Werner (5)    
Ginczek (2)            

Einwechslungen:
53. Oriol Romeu (3,5) für Serey Dié
58. Kostic (3) für Ti. Werner
89. Schwaab für Ginczek

Trainer:
Stevens
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (4)    
Chandler (4) , 
Zambrano (4) , 
Madlung (4,5)    
Oczipka (4,5) - 
Hasebe (3,5) - 
S. Aigner (3) , 
Stendera (4,5) , 
Inui (4) - 
Meier (4,5) - 
Seferovic (3)        

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Seferovic (51., Linksschuss, Oczipka)
1:1
Ginczek (63., Hüfte, Harnik)
2:1
Ginczek (66., Rechtsschuss, Maxim)
3:1
Maxim (80., Rechtsschuss, Kostic)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Serey Dié
(3. Gelbe Karte)
,
Maxim
(2.)
Frankfurt:
Seferovic
(7. Gelbe Karte)
,
Madlung
(3.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       Eintracht Frankfurt
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 9 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 342 : 434 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 211 : 287 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 131 : 147 Fehlpässe
 
Passquote 62% : 66% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 2 : 9 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
21.03.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
48500
Spielnote:  4
eine fußballerisch schwache, allerdings auch durch ihre Dramaturgie unterhaltsame Partie.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
2:9
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 2,5
insgesamt ein guter Spielleiter, richtig, nicht auf Abseits zu entscheiden, als Seferovic (10.) an den Ball kam, weil Klein aktiv zum Ball ging und diesen verlängerte, sowie Aigners Fall im Strafraum (72.) nicht mit Elfmeter zu ahnden, hätte bei Zambranos bösem Foul gegen Ginczek (44.) Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Alexandru Maxim
Das erste Tor eingeleitet, das zweite direkt vorbereitet, das dritte selbst markiert. Ohne Alexandru Maxim wäre der Umschwung nicht möglich gewesen.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine