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FC Schalke 04

FC Schalke 04

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Werder Bremen

Werder Bremen


FC SCHALKE 04
WERDER BREMEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.











Werder holt einen Zähler auf Schalke

Prödl macht Wolfs Fehler wieder wett

Werder Bremens Erfolgsserie von fünf Dreiern hintereinander riss am Samstag in der Arena auf Schalke. Allerdings gingen die Grün-Weißen nicht als Verlierer vom Feld, sondern trotzdem als gefühlter Gewinner. Erst in der Nachspielzeit gelang dem Rückkehrer Prödl der leistungsgerechte Ausgleich, sodass die Skripnik-Elf immerhin mit einem Zähler im Gepäck zurück nach Bremen reist.

Lieferten sich viele Duelle: Schalkes Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting und Werder-Verteidiger Jannik Vestergaard.
Lieferten sich viele Duelle: Schalkes Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting und Werder-Verteidiger Jannik Vestergaard.
© Getty ImagesZoomansicht

Schalkes Coach Roberto di Matteo veränderte seine Elf nach der 0:2-Niederlage gegen Real Madrid in der Champions League auf vier Positionen: Fuchs und Barnetta verdrängten Uchida und Aogo auf den Außenverteidigerpositionen, dazu spielte Meyer für Boateng und Platte (für den gesperrten Huntelaar) gab sein Startelfdebüt.

Bremens Trainer Viktor Skripnik sah im Vergleich zum 3:2-Erfolg über den FC Augsburg, dem fünften in Serie, keinen Grund für einen Wechsel.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge setzte Schalke auf eine frühe Reaktion. Die Di-Matteo-Elf spielte von Beginn an mit großer Zielstrebigkeit nach vorne und stellte die in den Anfangsminuten nicht gerade sattelfeste Werder-Abwehr vor gehörige Probleme. Mehrmals verpassten die Königsblauen Hereingaben von Fuchs oder Barnetta nur knapp. Und so überstanden die Grün-Weißen die erste Schalker Angriffswelle mit Kampf und Laufbereitschaft schadlos.

Nach einer knappen Viertelstunde wurden die Hanseaten dann mutiger und verbuchten ihrerseits die ersten, teils sehr gefährlichen, Abschlüsse durch di Santo (19., 22.) und Bartels (20.). Doch auch Schalke blieb weiter offensiv, sodass sich eine richtig intensive Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten entwickelte. Ganze 18 Torschüsse, davon elf von den Gastgebern, sahen die Zuschauer in der Schalker Arena in den ersten 45 Minuten.

Die letzten gingen allesamt auf das Konto von Königsblau, das in der Schlussviertelstunde noch einmal das Tempo anzog. Bei Abschlüssen von Neustädter (38.), Matip (40.) oder Höwedes (45.) war die Werder-Defensive entweder präsent oder es fehlte an der Genauigkeit bei den Knappen.

Freistoßspezialist Junuzovic scheitert knapp - Wolf patzt

Ohne personelle Veränderungen begann der zweite Durchgang, dafür aber mit einem Aufreger Zentimeter vor dem Schalker Strafraum. Nastasic hatte Selke zu Boden gerissen. Den fälligen Freistoß schlenzte Werders Fachmann in Sachen Standards, Junuzovic, hauchzart am rechten Pfosten vorbei (49.).

Der Schuss des Österreichers blieb für einige Zeit der einzig gefährliche Abschluss des zweiten Durchgangs, in dem Schalke weiter bemüht war, die Kontrolle an sich zu reißen, was nur phasenweise gelang. Nach einer Stunde probierte es Neustädter erfolglos aus der Distanz. Besser machte es Sekunden später Meyer, der jedoch von einem dicken Patzer von Wolf profitierte. Dem Werder-Keeper flutschte das Leder durch die Arme hinein ins Tor (61.).

Skripnik bringt Prödl und hat Recht

Ausgleich! Sebastian Prödl überwindet Schalkes Schlussmann Timon Wellenreuther.
Ausgleich! Sebastian Prödl überwindet Schalkes Schlussmann Timon Wellenreuther.
© Picture Alliance

Die Norddeutschen mussten fortan etwas offensiver auftreten. Skripnik brachte hierfür Aycicek (für Kroos, 70.), Hajrovic (für Selke, 72.) und wenig später auch Prödl (für Bartels, 85.). Bei S04 kam derweil Boateng für Platte (70.) und Aogo für den verletzen Matip (72.). Der Auftrag Di Matteos war eindeutig: Den Sieg über die Zeit bringen.

Das gelang den Knappen jedoch nicht, obwohl die Bremer Schlussoffensive lange Zeit ausblieb. Erst in der Nachspielzeit nickte Comebacker Prödl einen Freistoß von Junuzovic an Wellenreuther vorbei ins Tor (90. +2). Doch noch war nicht Schluss: Schalke hatte noch Schussmöglichkeiten, die Wolf dann aber klasse abwehrte und damit Werder letztlich doch noch einen Punkt sicherte.

In genau einer Woche (15.30 Uhr) steht für Schalke das große Revierderby in Dortmund an. Bremen empfängt einen Tag später, am Sonntag (17.30 Uhr), den VfL Wolfsburg.

Bundesliga, 2014/15, 22. Spieltag
FC Schalke 04 - Werder Bremen 1:1
FC Schalke 04 - Werder Bremen 1:1
Aufschwung gefordert

Nach dem 0:1 in Frankfurt zuletzt und dem 0:2 gegen Real Madrid wollte Roberto di Matteo mit seinem Team gegen ein starkes Bremen wieder punkten.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Wellenreuther (4,5) - 
Höwedes (3)    
J. Matip (2)    
Nastasic (3)    
Barnetta (3) , 
Fuchs (3,5) - 
Neustädter (3,5) - 
Höger (4,5) , 
M. Meyer (2,5)        
Choupo-Moting (4,5) , 
Platte (4)    

Einwechslungen:
70. K.-P. Boateng für Platte
72. Aogo für J. Matip
86. Ayhan für M. Meyer

Trainer:
di Matteo
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (4,5) - 
Lukimya (3,5) , 
Vestergaard (2) , 
S. Garcia (3,5)    
F. Kroos (4)    
Fritz (3)    
Junuzovic (2) - 
Bartels (3,5)        
Selke (4,5)    
Di Santo (3,5)

Einwechslungen:
70. Aycicek für F. Kroos
72. Hajrovic für Selke
85. Prödl     für Bartels

Trainer:
Skripnik

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
M. Meyer (61., Linksschuss, Barnetta)
1:1
Prödl (90. + 2, Kopfball, Junuzovic)
Gelbe Karten
Schalke:
Nastasic
(1. Gelbe Karte)
Bremen:
S. Garcia
(7. Gelbe Karte)
,
Bartels
(5., gesperrt)

Spieldaten

FC Schalke 04       Werder Bremen
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 24 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 392 : 329 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 278 : 212 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 114 : 117 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 55% : 45% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 7 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
21.02.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61973 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
beide Mannschaften gingen nicht das letzte Risiko ein, deshalb blieb es bei wenigen (spielerischen) Höhepunkten.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
7:1
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 3
ohne gravierende Fehler, aber mit kleineren Mängeln bei den persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Zlatko Junuzovic
Sein maßgeschneiderter Freistoß ermöglichte Prödl das 1:1, auch sonst überzeugte Zlatko Junuzovic als Antreiber im Spiel der Gäste aus Bremen.

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