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Hertha BSC

Hertha BSC

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
SC Freiburg

SC Freiburg


HERTHA BSC
SC FREIBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Freiburg gewinnt das "Sechs-Punkte-Spiel"

Klaus und Philipp sorgen für Effizienz

Das Heimdebüt von Pal Dardai ist misslungen: Gegen das taktisch kluge Freiburg musste sich die "Alte Dame" in einem chancenarmen Keller-Duell mit 0:2 geschlagen geben. Ideenlosigkeit prägte das Spiel der blutleeren Berliner. Der disziplinierte SC dagegen stand defensiv kompakt, nutzte seine Chancen konsequent und gewann deshalb verdient. Nach Punkten zog der SCF mit den Hauptstädtern gleich und wegen der besseren Tordifferenz vorbei.

Darida vs. Kalou
Ballkontrolle: Freiburgs Stratege Vladimir Darida deckt das Leder gegen Salomon Kalou ab.
© Getty ImagesZoomansicht

Hertha-Coach Pal Dardai brachte im Vergleich zum 2:0-Sieg bei seinem Debüt als Cheftrainer der Berliner in Mainz zwei Neue: Ronny kam für Lustenberger und Kalou für Beerens zum Zug.

SC-Trainer Christian Streich nahm nach der 0:3-Niederlage vor heimischer Kulisse gegen Borussia Dortmund vier Änderungen vor: Höhn, Riether, Philipp und Guedé ersetzen Frantz, Krmas, Petersen und Möller Daehli.

Nervöser Beginn der Berliner im Olympiastadion. Die Hertha versuchte das Spiel zu machen, entwickelte gegen kompakte Freiburger aber kaum Ideen. Lediglich Schiebers Abschluss aus spitzem Winkel (5.) sowie ein missglücktes Zusammenspiel zwischen Kalou und Stocker (12.) sorgten für etwas Torgefahr.

Die Breisgauer variierten ihr Defensivspiel, attackierten mit Guedé und Philipp manchmal schon in des Gegners Hälfte, brachten ihre Reihen gegen zu zögerlich angelegte Angriffe der Hauptstädter, bei denen Ronny als offensiverer Teil der Doppelsechs kaum für Impulse sorgte, aber stets rechtzeitig hinter den Ball.

Und waren einfach wacher als der Kontrahent. Als bestes Beispiel diente die Führung des SC: Nach schnell ausgeführtem Einwurf von Günter setzte sich Guedé gegen Brooks an der Grundlinie durch, spitzelte zu Klaus, der im Fallen vor Plattenhardt am Ball war und vom linken Fünfereck mit Hilfe des linken Pfostens einnetzte (14.).

Das 1:0 gab der Streich-Elf sichtlich Selbstvertrauen, während Hertha viele Fehlpässe verzeichnete, es an Tempo und Bewegung und Offensivpower im allgemeinen mangeln ließ und großteils ideen- und harmlos blieb. Einzige Ausnahme war Stockers Flügellauf, als Klaus den Querpass des Schweizers auf Schulz gerade noch klären konnte (29.).

Ansonsten kontrollierten die gut geordneten Breisgauer mit Darida als Taktgeber im Zentrum das Spiel. Die Offensivaktionen des SC hatten mehr Struktur, weitere zwingende Möglichkeiten blieben aber bis zum Pausenpfiff auch für Freiburg aus.

Beerens stand mit Wiederanpfiff für Schulz auf dem Rasen. Nach wenigen Sekunden spielte Schieber von links ins Zentrum auf Kalou, der knapp verpasste - die bis dorthin beste Offensivaktion der Hausherren. War dies auch Initialzündung für die Berliner?

Die Antwort gab der SCF schon wenig später: Schmid brachte eine Ecke nach innen, wo sich Philipp, der in der Jugend für die Hertha gespielt hatte, von Plattenhardt löste und im Hechtflug aus sechs Metern ins linke Eck einköpfte - 0:2 (52.).

Vorne eiskalt, und hinten konnte sich Freiburg auf seinen Keeper verlassen: Bürki war bei Stockers Flach- und auch Kalous Nachschuss auf dem Posten (57.).

Dardai brachte Hosogai für den enttäuschenden Ronny (64.). Mehr als ein Fernschuss von Brooks (71.) resultierte aber nicht mehr aus den Offensivbemühungen der Hauptstädter. Clevere Breisgauer verwalteten den Vorsprung, gerieten in der Schlussphase nur einmal in ernsthafte Bedrängnis: Symptomatisch aus Sicht der Hertha, dass Stocker es fertig brachte, den Ball einen halben Meter vor der Linie nur unzureichend zu treffen, so dass der eingewechselte Kath und Bürki retten konnten (87.).

Die Streich-Elf feierte damit am Ende einen im Abstiegskampf ganz wichtigen Dreier und sprang auf den 16. Platz direkt vor den Berlinern.

Die Hertha gastiert am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Freiburg empfängt am Samstag (15.30 Uhr) die TSG aus Hoffenheim.

Bundesliga, 2014/15, 21. Spieltag
Hertha BSC - SC Freiburg 0:2
Hertha BSC - SC Freiburg 0:2
Heim-Debüt

Herthas Coach Pal dardai wird vor dem Anpfiff umlagert von den Fotografen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3,5)    
Pekarik (4,5) , 
Hegeler (4,5) , 
Brooks (4,5) , 
Plattenhardt (5)    
Skjelbred (3,5)    
Ronny (5)    
Kalou (5)    
Stocker (4) , 
N. Schulz (5)    
Schieber (4,5)

Einwechslungen:
46. Beerens (5) für N. Schulz
64. Hosogai für Ronny
75. Wagner für Kalou

Trainer:
Dardai
SC Freiburg
Aufstellung:
Bürki (2,5)    
Riether (3,5) , 
Höhn (3) , 
Torrejon (3) , 
C. Günter (3) - 
Sorg (3,5)        
Darida (3,5) - 
Klaus (2)        
J. Schmid (3)    
Philipp (3)        
Guedé (3,5)

Einwechslungen:
82. Kath für Philipp
86. Schuster für Sorg
90. + 4 Mujdza für Klaus

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Klaus (14., Rechtsschuss, Guedé)
0:2
Philipp (52., Kopfball, J. Schmid)
Gelbe Karten
Hertha:
Plattenhardt
(1. Gelbe Karte)
,
Skjelbred
(4.)
Freiburg:
J. Schmid
(1. Gelbe Karte)
,
Bürki
(2.)

Spieldaten

Hertha BSC       SC Freiburg
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 11 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 476 : 353 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 351 : 229 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 125 : 124 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 65% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 20 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 4 Abseits
 
Ecken 2 : 1 Ecken
 

Bundesliga. Der Stand nach dem 22. Spieltag

Pl. Torhüter Sp. Zu Null Spiele
1.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
22
10x
 
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
22
10x
 
3.
Casteels, Koen
Casteels, Koen
VfL Wolfsburg
21
7x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
21
7x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
20
6x
+ 2 weitere
Zur vollständigen Torhüter Rangliste

Spielinfo

Anstoß:
15.02.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
37617
Spielnote:  4,5
ein Spiel ohne fußballerische Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
2:1
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
jederzeit Herr der Lage in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Felix Klaus
Der Torschütze des 0:1 stellte die Weichen. Felix Klaus war fleißig, viel unterwegs und hatte in der 29.??Minute noch eine gute Defensivaktion gegen Schulz.

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