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1. FC Köln

1. FC Köln

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0

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


1. FC KÖLN
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Paderborn wartet seit zehn Partien auf einen Sieg

Finne und Kachunga verpatzen die Riesenchancen

Ein Spiel, auf das man hätte wetten sollen: Der 1. FC Köln und der SC Paderborn haben sich nach 90 durchwachsenen Minuten mit dem erwarteten 0:0 getrennt. Beide Teams vergaben ihre wenigen Tormöglichkeiten kläglich oder scheiterten an starken Keepern. Die Geißböcke warten damit weiter auf den ersten Heimsieg seit Oktober 2014. Die Ostwestfalen rutschen in der Tabelle auf Rang 15 ab.

Engagiert, aber glücklos: Kölns Bard Finne (re.) kam gegen Uwe Hünemeier & Co einfach nicht zu Potte.
Engagiert, aber glücklos: Kölns Bard Finne (re.) kommt gegen Uwe Hünemeier & Co. einfach nicht zu Potte.
© Picture AllianceZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger baute seine Startelf nach der Nullnummer gegen den VfB Stuttgart auf zwei Positionen um: Peszko und Risse machten Svento sowie Finne Platz. Letzterer hatte nach seiner Einwechslung schon gegen den VfB mehr Schwung gebracht und sich so für sein Startelf-Debüt in der Bundesliga empfohlen.

Paderborns Coach André Breitenreiter wechselte nach der 0:3-Heimpleite gegen den Hamburger SV dreimal: Rafa Lopez und Heinloth ersetzten Wemmer und Ziegler (Halsentzündung) in der Abwehr. Im Angriff musste Zugang Lakic wieder auf der Bank Platz nehmen. Für ihn rückte Kachunga weiter vor, Meha war neu dabei.

Laues Lüftchen in der Karneval-Stadt

Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen und auch viel wiedergutzumachen. Während der SCP nach neun Spielen ohne Sieg nach einem Dreier lechzte, wollte der FC endlich die Heimmisere beenden und mit den Fans zu Karneval einen Erfolg feiern. Doch auf dem Platz war davon wenig zu sehen.

Während die Hausherren zumindest bemüht waren, sich Torchancen zu erspielen, blieb die Breitenreiter-Elf offensiv ganz blass. Aber auch beim FC fehlte in den Zuspielen und Flanken die Genauigkeit, weshalb Kruse zunächst einen entspannten Nachmittag erlebte. Ein von Ujah abgefälschter Halfar-Distanzschuss war noch das Gefährlichste, was auf den SCP-Kasten zuflog (16.). Eine Minute später sauste ein Kopfball von Maroh rechts am Tor vorbei.

Konterchance kurz vor der Pause

Schlechter als die Angriffsbemühungen der Kölner waren nur die der Paderborner. Egal was Meha & Co. probierten, es misslang. Bezeichnend war ein Freistoß des Technikers in der 39. Minute. Der bis dato beschäftigungslose Horn faustete die Kugel weg, leitete einen Konter ein. Doch anstatt das Spiel schnell zu machen, vertändelten die Geißböcke den Ball - Harmlosigkeit hüben wie drüben. Einzige Ausnahme: Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Finne einen Konter mit dem 1:0 vergolden können, doch Kruse verhinderte den Einschlag (44.).

Starker Antritt, aber ohne Treffer: Elias Kachunga (re.) setzt sich gegen Kevin Vogt durch.
Starker Antritt, aber ohne Treffer: Elias Kachunga (re.) setzt sich gegen Kevin Vogt durch.
© Getty ImagesZoomansicht

Die zweiten 45 Minuten begannen - und plötzlich war Paderborn zur Stelle: Kachunga machte das Spiel nach gegnerischem Ballverlusst schnell, nahm Heinloth mit. Der Außenverteidiger flankte mustergültig von rechts ins Zentrum. Dort stand Kachunga am Fünfmeterraum - Horn lenkte das Leder stark um den rechten Pfosten (53.). Der SCP kam hellwach aus der Kabine und strahlte nun auch das nötige Selbstbewusstsein aus, um den Gegner einzuschüchtern.

Mit offenem Visier

Beim FC ging hingegen nicht mehr viel zusammen. Lange wollte FC-Coach Stöger dem aber nicht zusehen und brachte Risse und Osako für Finne sowie Ujah (57.). Wechsel, die das Spiel durchaus wieder belebten. Nach einem Konter über Risse aber vergab Vogt die Möglichkeit zur Führung (68.). Doch auch in dieser Szene offenbarte sich die Abschlussschwäche der Geißböcke. Vor allem im eigenen Stadion schien das Tor weiter wie vernagelt - ganze vier Treffer waren den Kölnern daheim bislang in dieser Saison gelungen.

Das Positive an diesem Spiel: Auch in der Schlussphase steckten beide Teams nicht auf, sondern kämpften um drei Punkte. Nach 77 Minuten kam mit Lakic zudem noch die Sturmhoffnung der Gäste ins Spiel. Doch auch der Angreifer konnte alleine nicht für die Wende sorgen.

So blieb es beim torlosen Remis. Paderborn rutschte mit dem mageren Punktgewinn auf Rang 15 ab. Seit zehn Spielen warteten die Ostwestfalen nun schon auf einen Dreier. Der FC hingegen fuhr auswärts bereits Punkte ein, doch zu Hause war die Bilanz weiter düster: Den letzten Heimsieg durften die treuen Fans am 18. Oktober 2014 feiern - damals hatte die Stöger-Elf 2:1 gegen Borussia Dortmund gewonnen.

Der 1. FC Köln tritt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) zum Derby beim rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach an. Der SC Paderborn gastiert Tags darauf (17.30 Uhr) bei Hannover 96.

1. Bundesliga, 2014/15, 20. Spieltag
1. FC Köln - SC Paderborn 07 0:0
1. FC Köln - SC Paderborn 07 0:0
Breitenreiter zuversichtlich

SCP-Coach Breitenreiter ist trotz der jüngsten Negativserie zuversichtlich.
© picture-alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (2,5) - 
Olkowski (3,5) , 
Maroh (3) , 
Wimmer (3) , 
J. Hector (3,5) - 
Vogt (2,5) , 
M. Lehmann (3,5)        
D. Halfar (3,5) , 
Svento (5)    
Finne (4,5)    
Ujah (5)    

Einwechslungen:
57. Risse (2,5) für Finne
57. Osako (3,5) für Ujah
72. Nagasawa für Svento

Trainer:
Stöger
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (2,5) - 
Heinloth (2,5) , 
Rafa Lopez (3,5) , 
Hünemeier (3)    
Brückner (4,5) - 
Bakalorz (3,5) , 
Rupp (3,5) - 
Koc (5)    
Meha (3,5)        
Stoppelkamp (4,5)    
Kachunga (4)    

Einwechslungen:
71. Wemmer für Koc
77. Lakic für Kachunga
88. Pepic für Meha

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Köln:
M. Lehmann
(7. Gelbe Karte)
Paderborn:
Meha
(1. Gelbe Karte)
,
Stoppelkamp
(4.)

Spieldaten

1. FC Köln       SC Paderborn 07
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 507 : 366 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 390 : 267 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 117 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 58% : 42% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
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1.
Neuer, Manuel
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Bayern München
5
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2.
Casteels, Koen
Casteels, Koen
VfL Wolfsburg
5
3x
 
3.
Horn, Timo
Horn, Timo
1. FC Köln
4
2x
 
4.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
5
2x
 
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
5
2x
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Spielinfo

Anstoß:
07.02.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
49500
Spielnote:  4
spielerisch über weite Strecken eine zähe Partie, die im letzten Drittel durch Chancen und Dramatik etwas entschädigte.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 2
nur wenige kleine, aber keine entscheidenden Fehler. Bei Hünemeiers Zusammenstoß mit Olkowski (31.) nicht auf Strafstoß für Köln zu entscheiden war vertretbar.
Spieler des Spiels:
Lukas Kruse
Erst vereitelte er die Großchance von Kölns Finne und dann rettete Torhüter Lukas Kruse kurz vor Schluss gegen Nagasawa dem SC einen Punkt.