Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
3

Halbzeitstand
0:1
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


HAMBURGER SV
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Paderborn sichert sich in Hamburg ersten Bundesligasieg

HSV erlebt gegen Kachunga und Co. ein Debakel

Aufsteiger Paderborn hat den ersten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte eingetütet. Die Ostwestfalen siegten beim Hamburger SV hoch verdient mit 3:0 und sind somit weiter ungeschlagen. Die Hanseaten ließen vor eigenem Publikum jegliche Kreativität und Durchschlagskraft vermissen, mussten so die Punkte den schnörkellosen und effektiven Breitenreiter-Schützlingen überlassen und wurden mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet.

Dank nach oben: Paderborns Kachunga traf zum 1:0 beim Hamburger SV.
Dank nach oben: Paderborns Kachunga traf zum 1:0 beim Hamburger SV.
© picture allianceZoomansicht

HSV-Trainer Mirko Slomka brachte im Vergleich zum 0:0 beim 1. FC Köln exakt die gleiche Startelf. Stieber hatte seine Fußprellung ausgeheilt, saß zunächst aber ebenso auf der Bank wie Neuzugang Cleber.

Paderborns Coach André Breitenreiter änderte seine Startelf nach dem 2:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 nur auf einer Position. Für Angreifer Kutschke (Bank) begann Defensivspieler Strohdiek.

Der HSV begann enorm agil, kombinierte schnell und setzte Paderborn unter Druck. Die Ostwestfalen zeigten sich zweikampfstark, hellwach und probierten es selbst zunächst mit langen Bällen, um das Mittelfeld zu überbrücken.

Stoppelkamp scheitert an Adler

Jegliche Anfangsnervosität war nach zehn Minuten überwunden, beide Teams hatten sich sortiert und standen defensiv stabil. Paderborn präsentierte sich kompakt und geschickt, hielt den HSV gut vom eigenen Strafraum fern. Und der SCP hatte die erste Großchance des Spiels: Stoppelkamp kam aus 13 Metern halblinker Position frei zum Schuss, zielte aber genau auf Adler (18.).

Kachunga: zweites Spiel, zweites Tor

Der HSV hatte deutlich mehr Ballbesitz, biss sich aber an der dicht gestaffelten Defensive des SCP die Zähne aus. Paderborn dagegen hatte die besseren Chancen: Kachunga zwang Adler nach einer Koc-Flanke mit einem Kopfball-Aufsetzer zu einer Glanzparade (23.). Und kurz darauf fiel sogar die Führung für den Aufsteiger: Koc drang links in den Strafraum ein, schoss flach auf rechte Eck. Adler streckte sich, konnte den Ball aber nur abklatschen. Kachunga stand richtig und schoss aus spitzem Winkel von rechts ins linke Eck (29.).

HSV: Angeknockt und sichtlich geschockt

Kurz darauf hatte der HSV Glück: Eigentlich hätte es 2:0 für den SCP stehen können, Kachunga köpfte nach Brückner-Flanke am rechten Pfosten mustergültig ein, wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung aber zurückgepfiffen (34.). Der HSV war deutlich angeknockt und sichtlich geschockt. Die Hamburger kämpften zwar, aber es fehlte nun jegliche Struktur. Einzelaktionen blieben frei von Erfolg. Zudem war van der Vaart angeschlagen und musste frühzeitig gegen Rudnevs vom Feld (37.).

Beim HSV kam mit Wiederanpfiff Stieber für Arslan. Mehr Durchschlagskraft verlieh das dem Spiel der Hanseaten zunächst aber nicht. Paderborn konzentrierte sich auf eine sichere Defensive, aus der heraus gefährliche Gegenangriffe initiiert werden sollten. Die Ostwestfalen probierten es auch immer wieder mal aus der zweiten Reihe, hatten ihr Visier aber nicht exakt genug justiert.

Das traf auch auf den HSV zu, der seine erste dicke Chance nachlässig vergab: Jansen flankte aus abseitsverdächtiger Position von links flach in den Strafraum, Lasogga hielt fünf Meter vor dem Tor den Fuß hin, schoss aber rechts vorbei (61.). Der HSV deckte nun nach und nach die ersten Lücken im SCP-Abwehrverband auf, war aber nicht kaltschäuzig genug, dies auch auszunutzen.

Besser machten es die coolen Breitenreiter-Schützlinge: Vrancic antizipierte einen Rudnevs-Fehlpass und marschierte Richtung HSV-Tor, umspielte Adler und schob locker ins leere Tor ein (68.).

HSV: Kein Überraschungsmoment, kein Tempo

Was auch immer der HSV probierte, Paderborn hatte eine effektive Antwort darauf. Den Hanseaten ging die nötige Kreativität ab. Die Aktionen hatten kein Überraschungsmoment, kein Tempo, beinahe alles war zu durchsichtig.

Stoppelkamp macht den Deckel drauf

Es kam sogar noch dicker für den Bundesliga-Dino: Brückner passte über 40 Meter diagonal zu Stoppelkamp, der den Ball perfekt annahm und aus 13 Metern halbrechter Position flach ins linke Eck schoss (87.). Ein Debakel für den HSV, der mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurde.

Am Sonntag (14.9.) muss der HSV zu Hannover 96 reisen, tags zuvor empfängt der SC Paderborn den 1. FC Köln zum Duell der Aufsteiger.

Bundesliga, 2014/15, 2. Spieltag
Hamburger SV - SC Paderborn 07 0:3
Hamburger SV - SC Paderborn 07 0:3
Hamburger Kreis

Die HSV-Spieler schwören sich auf die Partie ein
© picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
Tabellenrechner 1.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3,5) - 
Diekmeier (4) , 
Djourou (5) , 
Westermann (5) , 
Jansen (4)    
Behrami (3,5) , 
Badelj (5) - 
Arslan (6)    
van der Vaart (4)        
Ilicevic (3,5) - 

Einwechslungen:
37. Rudnevs (6) für van der Vaart
46. Stieber (5) für Arslan
71. Ostrzolek für Jansen

Trainer:
Slomka
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3) - 
Wemmer (3) , 
Strohdiek (3) , 
Hünemeier (2,5)    
Brückner (3) - 
Ziegler (2) - 
Koc (3)    
Bakalorz (3)    
Vrancic (2)        
Stoppelkamp (2)    
Kachunga (1,5)    

Einwechslungen:
64. Rupp für Koc
77. Kutschke für Bakalorz
84. Vucinovic für Vrancic

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kachunga (29., Rechtsschuss, Koc)
0:2
Vrancic (68., Rechtsschuss)
0:3
Stoppelkamp (87., Rechtsschuss, Brückner)

Spieldaten

Hamburger SV       SC Paderborn 07
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 13 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 556 : 287 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 449 : 186 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 65% Passquote
 
Ballbesitz 65% : 35% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 14. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
14
7x
 
2.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
5x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
13
5x
 
4.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
12
4x
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
30.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
54553
Spielnote:  3
fußballerisch mit Schwächen, aber dennoch eine unterhaltsame und kurzweilige Partie.
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 3
kleinere Probleme in der Zweikampfbewertung. Dass Kachunga beim Tor minimal im Abseits stand, beim aberkannten Treffer aber nicht, war nur mit der Lupe zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Elias Kachunga
Zweites Tor im zweiten Spiel: Elias Kachunga brachte sein Team auf Kurs. Ständig in Bewegung und viel zu schnell für die HSV-Abwehr.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine