Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

0
:
3

Halbzeitstand
0:1
Hamburger SV

Hamburger SV


SC PADERBORN 07
HAMBURGER SV
15.
30.
45.







60.
75.
90.








Auch Jansen und Stieber treffen

Blitz-Elfmeter: Van der Vaart leitet HSV-Sieg ein

Der SC Paderborn 07 taumelt nach der 0:3-Klatsche gegen den Hamburger SV weiter in Richtung Abstiegsplatz. Seit neun Spielen warten die Ostwestfalen nun schon auf einen Sieg, seit drei Spielen auf einen eigenen Treffer. Gegen den HSV war der SCP zwar die aktivere Mannschaft, entwickelte aber keine Durchschlagskraft. Den stark verteidigenden Hanseaten spielte hingegen ein Elfmeter nach nur acht Sekunden voll in die Karten.

Elfmeter nach acht Sekunden

Lukas Kruse & Rafael van der Vaart
Elfmeter: Hamburgs Rafael van der Vaart (r.) verläd Paderborns Torwart Lukas Kruse.
© Getty ImagesZoomansicht

Paderborns Trainer André Breitenreiter begnadigte nach der 0:5-Packung beim 1. FSV Mainz 05 die aus diziplinarischen Gründen nicht berücksichten Brückner und Kachunga und stellte das Duo zusammen mit Neuzugang Lakic in die Startelf. Dafür mussten Kutschke, Rafa Lopez (beide Bank) und Strohdiek (nicht im Kader) weichen. Hamburgs Coach Joe Zinnbauer tauschte nach der 0:2-Heimpleite gegen den 1. FC Köln zweimal Personal und brachte Marcos und Stieber für Götz und Gouaidia (beide Bank).

Sämtliche taktische Vorhaben wurden schon nach acht Sekunden über Bord geworfen: Mit dem ersten Angriff drang Jansen mit Tempo in den Strafraum ein und wurde dort von Wemmer und Ziegler in die Zange genommen. Dabei brachte Ziegler Jansen aus dem Tritt - es resultierte ein Strafstoß in der ersten Minute! Van der Vaart trat an und versenkte den Elfmeter sicher im linken Eck (2.). Damit erlöste der Kapitän den HSV nach 397 langen Minuten ohne eigenen Treffer. Eine eiskalte Dusche für die Hausherren und ein Blitzstart für die Gäste waren perfekt.

HSV verteidigt und lauert - SCP ohne Durchschlagskraft

In der Folge tat Hamburg in der Vorwärtsbewegung nur noch das Nötigste und zog sich stattdessen kompakt zurück. Der SCP brauchte einige Minuten, um den Schock des frühen Gegentreffers abzuschütteln und agierte dann aktiver und zielstrebiger nach vorne. Gegen das hanseatische Bollwerk war aber nur selten ein Durchkommen. Stoppelkamp (10., 20.) gab zumindest zwei Warnschüsse ab. Auf der anderen Seite sorgte der HSV noch einmal für Gefahr: Kruse lenkte eine flache Stieber-Flanke vor die Füße von van der Vaart, der sofort abschloss, aber am sich ihm entgegenwerfenden Brückner hängen blieb (21.).

Auch im weiteren Verlauf gab es vor allem viele Mittelfeldgeplänkel zu sehen. Hamburg formierte sich in der Rückwärtsbewegung in einem 4-4-2. Die beiden Viererketten waren für Paderborn kaum zu durchbrechen, zumal Stieber und Olic davor schon den Spielaufbau der Hausherren störten. Entsprechend entwickelte der SCP kaum Torgefahr. Die beste Chance hatte noch Bakalorz, der eine Stoppelkamp-Ecke aus acht Metern links vorbei köpfte (33.). Die Hanseaten lauerten gegen ungeduldig werdende Ostwestfalen auf Lücken und fanden diese in Person von Stieber, der das Ziel zweimal verfehlte (37., 45.).

Kachunga trifft die Latte - Jansen ins Tor

Moritz Stoppelkamp & Slobodan Rajkovic
Keine Durchschlagskraft: Paderborns Moritz Stoppelkamp gegen Hamburgs Slobodan Rajkovic.
© Getty ImagesZoomansicht

Auch nach der Halbzeitpause blieben die Nullsiebener die aktivere Mannschaft. Gegen sehr passive Rothosen baute Paderborn immer mehr Druck auf. Die große Möglichkeit zum Ausgleich hatte Kachunga, der frei vor Drobny den herauseilenden Torwart überlupfte, doch der Ball klatschte nur an die Latte (54.). Große Aufregung gab es dann wenig später, als Kachunga gegen Marcos in den Sechzehner eindrang. Der Linksverteidiger zog am Trikot, Kachunga ging zu Boden, doch Schiedsrichter Peter Gagelmann gab den Strafstoß nicht (63.).

Trotz Einbahnstraßenfußball entwickelte der Aufsteiger zu wenig Durchschlagskraft. Eiskalt zeigte sich stattdessen der HSV: Nach einer Ecke schoss Jansen aus der Spielertraube heraus flach ins rechte Eck und sorgte für eine Vorentscheidung (72.).

Paderborn verfängt sich im Hamburger Netz - Stieber setzt den Schlusspunkt

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Nun verzweifelte Paderborner versuchten es nach wie vor bevorzugt über die Flügel und warfen mit fortschreitender Spieldauer immer mehr nach vorne. Breitenreiter brachte mit Saglik sogar einen zusätzlichen Stürmer (81.), doch auch mit dieser Maßnahme bekam der SCP keinen Zugriff in der gegnerischen Box. Hamburg verteidigte weiterhin konsequent und robust - stand tief und lauerte gegen jetzt sehr hoch stehende Hausherren auf Konter. Einen solchen brachten die Hanseaten in der Nachspielzeit an: Jansen flankte von links in den Sechzehner, wo Joker Rudnevs für Stieber per Kopf ablegte. Der Ungar donnerte die Kugel mit einem Direktschuss zum 3:0-Endstand in den rechten Winkel (90.+1).

An diesem Samstag (15.30 Uhr) tritt Paderborn im Aufsteigerduell in Köln an. Um 18.30 Uhr empfängt dann Hamburg im Nord-Duell Hannover 96.

Bundesliga, 2014/15, 19. Spieltag
SC Paderborn 07 - Hamburger SV 0:3
SC Paderborn 07 - Hamburger SV 0:3
"Wird schon"

Positiv gestimmt: HSV-Trainer Joe Zinnbauer gibt sich offenbar gelassen.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3,5) - 
Wemmer (4)    
Ziegler (5)    
Hünemeier (3)    
Brückner (4) - 
Bakalorz (4)    
Rupp (4)    
Koc (2,5) , 
Stoppelkamp (4) - 
Kachunga (3) - 
Lakic (5)

Einwechslungen:
62. Vrancic für Rupp
73. Meha für Bakalorz
81. Saglik für Wemmer

Trainer:
Breitenreiter
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (3) - 
Westermann (3,5) , 
Djourou (3) , 
Rajkovic (3) , 
Marcos (5) - 
Jiracek (3,5)        
van der Vaart (3)            
N. Müller (4) , 
Stieber (3)        
Jansen (1,5)    
Olic (4)    

Einwechslungen:
59. M. Diaz (3) für Jiracek
66. Kacar für van der Vaart
89. Rudnevs für Olic

Trainer:
Zinnbauer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
van der Vaart (2., Foulelfmeter, Linksschuss, Jansen)
0:2
Jansen (72., Linksschuss, N. Müller)
0:3
Stieber (90. + 1, Rechtsschuss, Rudnevs)
Gelbe Karten
Paderborn:
Ziegler
(3. Gelbe Karte)
HSV:
Stieber
(1. Gelbe Karte)
,
Jiracek
(3.)

Spieldaten

SC Paderborn 07       Hamburger SV
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 13 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 510 : 304 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 401 : 189 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 109 : 115 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 62% Passquote
 
Ballbesitz 62% : 38% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 5 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 11. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
11
6x
 
2.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
10
4x
 
3.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
11
4x
 
4.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
10
3x
 
5.
Bredlow, Fabian
Bredlow, Fabian
1. FC Nürnberg
7
2x
+ 9 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
04.02.2015 20:00 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
15000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
umkämpft und hektisch, aber selten gutklassig.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 3
im Grunde eine gute Leistung: Der Elfmeter für Hamburg war berechtigt. Ebenso korrekt war die Entscheidung, bei Marcos' Zweikampf mit Kachunga weiterlaufen zu lassen. Falsch war hingegen die Eckball-Entscheidung vor dem 0:2, Hünemeier hatte den Ball nicht berührt.
Spieler des Spiels:
Marcell Jansen
Elanvoll über links, Wegbereiter des ersten und Schütze des zweiten Hamburger Tores: Marcell Jansen war der Matchwinner des HSV.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine