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1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

5
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


1. FSV MAINZ 05
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Mainz jubelt nach 103 Tagen

Malli führt Paderborn vor

Mainz ist der Rückrundenstart mehr als geglückt. Im Heimspiel gegen Paderborn sorgte der FSV für eine Demontage. Während der SCP überhaupt nicht für Gefahr sorgen konnte, spielten die Nullfünfer immer wieder schnell nach vorne. Dort glänzte vor allem Malli mit zwei Toren und einer Vorlage. Am Ende gingen die Nullsiebener verdient mit 0:5 unter.

Malli trifft früh im Fallen

Yunus Malli
Früher Treffer: Yunus Malli (Mitte) dreht jubelnd ab.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Mainzer Trainer Kasper Hjulmand baute mit Bengtsson und Clemens gleich zwei Winter-Neuzugänge in seine Startelf ein. Der Dritte im Bunde, Castillo, nahm auf der Bank Platz. Paderborns Coach André Breitenreiter vertraute hingegen auf das angestammte Personal. Mit Lakic saß die einzige Neuverpflichtung zunächst auf der Bank.

Der FSV war vom Anpfiff weg die aktivere Mannschaft und spielte offensiv nach vorne. Dabei kamen die Hausherren entweder mit Tempo über die Flügel oder operierten mit Kurzpässen über Malli, der im zentralen offensiven Mittelfeld die Schaltzentrale gab. Dieser mutige Auftritt wurde schnell belohnt: Brosinski spielten einen feinen Pass in die Tiefe an die rechte Sechzehnerkante, wo de Blasis an die Strafraumgrenze zurücklegte. Dort zog Malli im Fallen ab und traf aus halbrechter Position präzise ins linke Eck (6.). Sein Schuss war wohl noch leicht von Strohdiek abgefälscht.

Rupp ballert an die Latte

Auch in der Folge behielt Mainz zunächst das Heft des Handels in der Hand. Gegen nun unter Druck stehende Paderborner lauerten die Hausherren auf überfallartige Konterangriffe und spielten immer wieder Pässe in die Tiefe. Nach 20 Minuten aber ließen sich die Nullfünfer ein wenig einschläfern und auch die Zügel schleifen. Folglich nahmen auch die Nullsiebener am Spiel teil - Gefahr strahlten die Gäste aber noch nicht aus. Stattdessen streute der FSV punktuell Tormöglichkeiten durch Clemens (26.) und Malli (32.) ein.

In der 38. Minute setzte dann der SCP ein erstes Ausrufezeichen: Rupp nagelte das Spielgerät aus 18 Metern an die Latte. Daraufhin wurde noch einem Stoppelkamp sieben Meter vor dem Tor freigespielt, doch scheiterte der Angreifer aus rechter Position am herausstürmenden Karius (38.). Diese Doppelchance riss Mainz aus der Lethargie: Clemens (42.) und Bengtsson (43.) verbuchten gute Möglichkeiten, zielten aber nicht genau genug. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Eiskalte Dusche: Malli erhöht nach 42 Sekunden

Johannes Geis, Robert Hartmann & Marvin Bakalorz
Ausgerutscht: Schiedsrichter Robert Hartmann beobachtet einen Zweikampf zwischen Johannes Geis (l.) und Marvin Bakalorz (r.) im Sitzen.
© Getty ImagesZoomansicht

Kurz nach Wiederbeginn gelang Mainz erneut ein Blitzstart: Gerade einmal 42 Sekunden dauerte es, bis de Blasis Malli mit einem langen Ball auf die Reise schickte. Der Spielmacher tauchte frei vor Kruse auf und traf mit einem Schuss ins rechte Eck (46.). Pechvogel war einmal mehr Strohdiek, der erneut im Zuge einer Rettungstat unglücklich abfälschte. Dieser Schock saß tief bei den Ostwestfalen. Breitenreiter reagierte wenig später, nahm Strohdiek aus dem Spiel, stellte seine Mannschaft offensive ein und brachte mit dem Ex-Mainzer Vrancic einen Mittelfeld- für einen Abwehrspieler (53.). Da dieser Tausch verpuffte, schob Breitenbreiter rasch seinen zweiten Wechsel hinterher und brachte mit Stürmer Lakic einen Winter-Neuzugang (61.).

Nun begann es in Mainz heftig zu schneien. Auch die Partie fror - wohl unabhängig davon - ein wenig ein. Der FSV verwaltete den Vorsprung, der SCP schaffte es partout nicht, für Gefahr zu sorgen. Die Folge waren zahlreiche Mittelfeldgeplänkel. Wie aus dem Nichts brachten die Rheinhessen dann einen gnadenlosen Konter an: Malli setzte de Blasis mit einem Pass in Szene. Der Argentinier jagte die Kugel von der Strafraumgrenze sehenswert in den rechten Winkel (69.). 3:0, die Entscheidung.

Allagui und Geis mit dem i-Tüpfelchen

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Nun waren die Würfel gefallen. Paderborn fiel nichts ein, um Torwart Karius ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Stattdessen spielte der FSV leichtfüßig nach vorne und generierte weitere Chancen. Joker Allagui fügte sich sofort gut ein, sorgte immer wieder für Gefahr (71.) und schließlich auch noch für das 4:0: Bengtsson schlug einen Freistoß vom linken Flügel an die Fünfmeterraumgrenze, wo der Stürmer per Kopfball traf (82.). Doch damit nicht genug: Ziegler holte Allagui im Sechzehner von den Beinen, den fälligen Elfmeter donnerte Geis in die Maschen (87.). 5:0, der Endstand. Damit durften die Rheinhessen nach 103 Tagen Wartezeit auf den nächsten Sieg wieder jubeln.

Mainz ist bereits am Dienstag (20 Uhr) in Hannover gefordert. Tags darauf (20 Uhr) empfängt Paderborn den Hamburger SV.

Bundesliga, 2014/15, 18. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn 07 5:0
1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn 07 5:0
Gespräch

Der Mainzer Trainer Kasper Hjulmand tauscht sich kurz mit Paderborns Coach André Breitenreiter aus.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Karius (3) - 
Brosinski (3) , 
Bell (3,5) , 
Jara (2) , 
Bengtsson (2,5) - 
Geis (2,5)    
Baumgartlinger (3)        
De Blasis (1)    
Malli (1)            
Clemens (3) - 
Okazaki (4)    

Einwechslungen:
69. Allagui     für Okazaki
80. Soto für Malli
80. Bungert für Baumgartlinger

Trainer:
Hjulmand
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3,5) - 
Wemmer (5,5) , 
Strohdiek (6)    
Hünemeier (5)    
Rafa Lopez (4,5)    
Ziegler (6) - 
Rupp (4) , 
Bakalorz (6) , 
Koc (4,5)    
Kutschke (6) , 
Stoppelkamp (5)    

Einwechslungen:
53. Vrancic (4,5) für Strohdiek
61. Lakic für Koc
74. Meha für Stoppelkamp

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Malli (6., Linksschuss, De Blasis)
2:0
Malli (46., Linksschuss, De Blasis)
3:0
De Blasis (69., Rechtsschuss, Malli)
4:0
Allagui (82., Kopfball, Bengtsson)
5:0
Geis (87., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Allagui)
Gelbe Karten
Mainz:
-
Paderborn:
Rafa Lopez
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       SC Paderborn 07
Tore 5 : 0 Tore
 
Torschüsse 21 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 432 : 411 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 317 : 281 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 115 : 130 Fehlpässe
 
Passquote 73% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 9 : 4 Ecken
 
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1.
Sommer, Yann
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Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
17
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
18
6x
 
4.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
16
5x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
31.01.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
27114
Spielnote:  2
eine zunächst ausgeglichene Partie bot durch das Mainzer Torfestival einen hohen Unterhaltungswert, der für die dann fehlende Spannung entschädigte.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4
eine souveräne Spielleitung wurde durch einen Fehler getrübt. In der 56. Minute hätte es nach Foul von Brosinski an Hünemeier Elfmeter für Paderborn geben müssen.
Spieler des Spiels:
Yunus Malli
Nahezu bei jedem Angriff der Mainzer forcierte Yunus Malli das Tempo, erzielte die ersten beiden Treffer selbst und lieferte die Vorlage zum 3:0.

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