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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Köln

1. FC Köln


VFL WOLFSBURG
1. FC KÖLN
15.
30.
45.








60.
75.
90.










Wolfsburg und Köln feiern ein gelungenes Jahr 2014

Naldo macht's wie in Dortmund

Schon vor dem abschließenden Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen auswärtsstarke Kölner war klar, dass die Autostädter auf Rang zwei überwintern werden. Der Verbleib im DFB-Pokal und in der Europa League wurde ebenfalls gesichert. Weil obendrein die Bundesliga-Konkurrenz aus Leverkusen, Gladbach und Schalke vorab keinen Dreier eintütete, war die Chance da, den Vorsprung auf sechs Zähler auszubauen. Das gelang letztlich auch, wenngleich sich zwischen den beiden Kontrahenten ein beinahe ausgeglichenes Spiel entwickelte.

Dieter Hecking
Hatte Ärger mit Aaron Hunt und trotzdem vor allem Köln im Blick: Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking.
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking veränderte seine Startelf mit Hinblick aufs 2:2 bei Borussia Dortmund mit einmal: Junior Malanda begann anstelle von Luiz Gustavo, der auf der Bank seinen Platz einnahm. Wieder nicht im Kader war der aus Bremen gekommene Hunt, zu dessen Äußerungen ("Ich weiß, was ich an Werder habe oder hatte") jüngst nochmals Manager Klaus Allogs Stellung genommen hatte: "Wir haben nach wie vor weder den Wunsch noch den Plan, ihn abzugeben."

FC-Coach Peter Stöger tat es seinem Gegenüber nach dem torlosen Remis zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 gleich - allerdings zwangsbedingt: Halfar startet für den gesperrten Vogt (5. Gelbe Karte). Außerdem hegte der Österreicher punktetechnisch einen Wunsch: "Wenn wir in Wolfsburg noch etwas drauflegen können, dann wäre das eine riesige Geschichte."

Maroh macht's sehenswert

Yannick Gerhardt und Dominic Maroh
Bewies beim Treffer eine starke Technik: Kölns Innenverteidiger Dominic Maroh.
© Getty ImagesZoomansicht

Worte, die von Spielbeginn an Früchte sprießen ließen: Zwar dominierte der VfL aufgrund der individuellen Klasse klar und Köln stand meist tief, doch gerade bei Kontern zeigten sich die Domstädter mutig und rückten auch mit mehreren Akteuren schnell mit auf. Ujah und Lehmann hatten sogar die ersten Offensivaktionen der Partie (1. und 2.). Noch in der Anfangsphase scheiterte Ujah außerdem mit einem Schuss frei vor Benaglio, der gerade noch abgeblockt wurde (11.). Doch sei's drum dürften sich die Rheinländer gedacht haben, denn nur eine Zeigerumdrehung später klingelte es: Nach einer Ecke, die zunächst verpuffte, spielte Svento Halfar rund 25 Meter vor dem Tor an. Der ehemalige Münchner Löwe chippte den Ball stark über die Abwehr zu Maroh, der sehenswert annahm und mit rechts wuchtig ins kurze Eck vollendete (11.).

Dost köpft zweimal, trifft einmal

Bas Dost
Per Kopf zur Stelle: Bas Dost.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Antwort der Wölfe? Hatte es direkt in sich! Während zunächst noch Vieirinha einen Schuss verzog (14.), machte es Dost zwei Minuten später besser: Jung hatte zu viel Raum und Zeit auf der rechten Seite, brachte eine starke Flanke punktgenau zu Dost. Der stieg hoch und nickte zentral, aber wuchtig ein. Horn konnte deswegen die Hände nicht mehr rechtzeitig hochreißen - 1:1. Weil die Niedersachsen in der Folge stark weiter mit anschoben, ein weiterer Kopfball von Dost von Horn stark pariert wurde und die Gäste tief hinten reingedrängt wurden, deutete sich zunächst ein weiterer Treffer an.

Doch dieser fiel bis zur Pause nicht mehr, da sich der FC ab der 20. Minute noch geschickter in der Defensive anstellte und die Wolfsburger auch mit einigen eigenen Vorstößen nervte. Der beste darunter: Halfar hatte nach einem Einwurf zu viel Raum, rackerte sich von der rechten Seite nach innen und schloss, nachdem das Spielgerät einmal leicht in die Luft sprang, direkt ab. Der Ball flog über Benaglio hinweg und küsste die Querlatte (36.).

Zäh, zäher, Wolfsburg vs. Köln

Der zweite Durchgang begann zunächst recht zäh, ehe Kölns Coach Stöger den ersten Wechsel zog: Zoller kam für den ausgelaugten Risse (52.). Der Ex-Lauterer hatte auch direkt eine erste Möglichkeit, nachdem Junior Malanda auf der Gegenseite nicht schoss und so den Konter ermöglichte: Zoller aber ging nach seinem Sprint etwas die Puste aus, weswegen hier fast frei vor Benaglio ebenfalls kein Schuss zustande kam (55.). Das war aber nur ein kurzes Strohfeuer, in das sich immerhin noch Halfar mit einem harmlosen Aufsetzer einschaltete (64.). An der Tagesordnung standen in den folgenden Minuten nämlich weitere Wechsel, viele kleinere Fouls, Fehlpässe und Mittelfeldgeplänkel in Reinform.

Ein ungedecktes Kopfballungeheuer

Etwas Stimmung kam schließlich in Minute 72 wieder auf, als Maroh den davoneilenden Joker Caligiuri an der Schulter zog. Dieser fiel, doch Schiedsrichter Gagelmann ließ zu Recht weiterlaufen, da der Eingewechselte offensichtlich zu leicht zu Boden sank. Dennoch trieb das die Motoren der Autostädter wieder an: De Bruyne chippte das Leder auf den durchstartenden Luiz Gustavo, der im Zentrum Dost suchte. Es kam aber Wimmer per Grätsche angerauscht und schoss das Leder scharf aus rund zwei Metern aufs eigene Tor und an Horns Kopf (77.). Sei's drum dachten sich dieses Mal die Wolfsburger, die mit der resultierenden Ecke zuschlugen: De Bruynes Flanke landete präzise bei Naldo, der wie zuletzt beim 2:2-Treffer in Dortmund nicht sonderlich arg bewacht wurde und perfekt in die linke Ecke einnickte (78.).

Die durchaus verdiente Führung brachten die Niedersachsen schließlich auch über die Runden - allerdings nicht ohne einen abschließende Aufreger: Ujah und Benaglio rauschten in der Nachspielzeit aneinander, doch der Torhüter faustete klar zuerst gegen den Ball. Einen Elfmeter gab es nicht, sodass Hecking & Co. Sekunden später feiern konnten. Über den Winter steht damit ein Vorsprung von sechs Punkten auf den ärgsten Verfolger Leverkusen zu Buche. Aber auch die Kölner brauchen sich nach einem erfolgreichen Jahr 2014 mit dem Aufstieg und der bislang guten Etablierung in der Bundesliga nicht verstecken.

Wolfsburg empfängt zum Auftakt der Rückrunde am Freitag, den 30. Januar (20.30 Uhr), den FC Bayern München. Es ist direkt das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem "ärgsten" Verfolger. Aufsteiger Köln gastiert einen Tag später (15.30 Uhr) beim Hamburger SV.

1. Bundesliga, 2014/15, 17. Spieltag
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 2:1
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 2:1
Konzentration

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking präsentierte sich vor Spielbeginn in Gedanken versunken.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)    
S. Jung (3) , 
Naldo (2)    
Knoche (3) , 
Junior Malanda (4)    
Guilavogui (4)    
Vieirinha (3,5) , 
De Bruyne (2,5) , 
Perisic (4)    
Dost (2,5)    

Einwechslungen:
58. Luiz Gustavo (3,5) für Junior Malanda
58. Arnold (3,5) für Guilavogui
66. D. Caligiuri für Perisic

Trainer:
Hecking
1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (3) - 
Olkowski (3,5) , 
Maroh (3,5)    
Wimmer (3,5) , 
J. Hector (4,5) - 
M. Lehmann (3,5)    
Gerhardt (2,5) - 
D. Halfar (2) , 
Svento (4,5)    
Risse (4,5)    
Ujah (2,5)

Einwechslungen:
52. Zoller (5) für Risse
66. Matuschyk     für Svento
83. Osako für Matuschyk

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Maroh (11., Rechtsschuss, D. Halfar)
1:1
Dost (16., Kopfball, S. Jung)
2:1
Naldo (78., Kopfball, De Bruyne)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       1. FC Köln
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 14 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 633 : 381 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 526 : 267 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 114 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 63% : 37% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 5 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 5 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.12.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
26824
Spielnote:  3
vor der Pause unterhaltsamer, der zweite Durchgang lebte vor allem von der Spannung.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 2
musste zwei knifflige Strafraumentscheidungen lösen und lag in beiden Fällen nicht falsch. Wobei die Aktion von Benaglio gegen Ujah (90./+1) noch eher einen Elfmeter gerechtfertigt hätte als zuvor die von Maroh gegen Caligiuri (72.).
Spieler des Spiels:
Naldo
Gegen seine Wucht waren die Kölner einfach machtlos: Naldo hielt die VfL-Abwehr zusammen und köpfte den Ball zum 2:1 unhaltbar ins Tor.

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