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Bayern München

Bayern München

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen


BAYERN MÜNCHEN
BAYER 04 LEVERKUSEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Bellarabi hat die einzige Bayer-Großchance

Riberys 100. Tor im Rekord-Spiel bringt den Sieg

Das Topspiel des 14. Spieltags hatte diese Sonderstellung wahrlich verdient: Bayern vs. Bayer, der Tabellenführer gegen den Champions-League-Kandidaten. Zehn Punkte trennten die beiden Teams zwar, doch Offensivfußball zelebrieren beide gern. In Durchgang eins entwickelte eine interessante Partie allerdings mit eher wenigen Chancen. Durchgang zwei bot dann nur noch Dominanz des Tabellenführers. Den Treffer des Tages beim 1:0-Sieg erzielte Rekordmann Ribery.

Franck Ribery (hier gegen Tin Jedvaj)
Französischer Rekordspieler in der Bundesliga: Franck Ribery (hier gegen Tin Jedvaj).
© Getty ImagesZoomansicht

Bayern-Trainer Pep Guardiola stellte nach dem knappen 1:0 am 13. Spieltag bei Hertha BSC auf einer Stelle um: Benatia ersetzte in der Innenverteidigung Dante (Bank). Außerdem agierten Ribery und Robben nicht wie jüngst in der Mitte, sondern wieder auf den Flügeln - was der Katalane selbst auch angekündigt hatte. Ferner hatte er sich als großer Fan seines Gegenübers geäußert: "Ich bin ein großer, großer Fan dieser Spielweise und des Trainers, sie spielen immer nach seiner Idee."

Eben jener Roger Schmidt tauschte im Vergleich zum 5:1-Kantersieg im Derby gegen Köln, das auch mit etwas Glück verbunden gewesen war, auf zwei Stellen: Wendell und Spahic verdrängten Hilbert und Boenisch auf die Bank. Dort nahm auch Drmic, der sich mit einem Doppelpack endlich richtig in Leverkusen angemeldet hatte, seinen Platz ein.

Apropos Ribery: Der Flügelstürmer wurde mit diesem Spiel der Franzose mit den meisten Bundesliga-Spielen - 186. Damit überholte er den langjährigen Stuttgarter und kurzzeitigen Hoffenheimer Matthieu Delpierre (185).

Bellarabi hat die Großchance

"Wir müssen sprinten bis zum Geht-nicht-mehr, müssen attackieren bis zum Geht-nicht-mehr", hatte Schmidt in Sachen eigener Ausrichtung offen preisgegeben. Und das taten seine Schützlinge auch, machten von Beginn an und minutenlang Druck auf die Münchner Defensive. Und fast belohnten sie sich mit dem frühen 1:0: Boateng schoss unglücklich Xabi Alonso ab, sodass Bellarabi frei auf Neuer zueilen konnte. Dort hob der Dribbelkünstler das Leder minimal an und an Neuer vorbei, doch Juan Bernat klärte gerade noch knapp vor der Linie (3.). Gerade Bellarabi sorgte mehrfach dafür, dass die Bayern hinten gefordert waren, band mit seinen Vorstößen immer mehrere Gegenspieler.

Xabi Alonso gegen Hakan Calhanoglu
Viele Zweikämpfe im Mittelfeld in Durchgang eins: Hier duellieren sich Xabi Alonso und Hakan Calhanoglu.
© Getty ImagesZoomansicht

So ab der 10. Minute kamen dann die Hausherren besser rein, zogen ihr Spiel auf und drängten die Werkself vermehrt hinten rein. Doch Großchancen fehlten. Ab und an näherten sich mal Ribery und Robben an - unter anderem klärte deswegen mal Wendell klug mit der Brust im Fünfmeterraum (12.). Ab und an zeigten sich auf die Leverkusener mal wieder im Angriff, hatten insgesamt auch die etwas besseren Chancen im ersten Durchgang. Wie in Minute 30: Kießling hatte nach einem Pass auf die rechte Seite plötzlich freie Bahn, zog in den Strafraum. Doch sein hoher Querpass kam nicht zu Calhanoglu.

Es blieb letztlich beim gerechten Remis zur Pause. Mit klar mehr Ballbesitz für München (68:32 Prozent nach 45 Minuten) und den leicht besseren Gelegenheiten für Bayer. Übrigens: "Ballon-d'Or-Kandidat" Neuer zeigte auch mal seine Stärken, reagierte nach einem weiten Pass stark und entschärfte eine gefährliche Situation kühl vor dem durchstartenden Castro (40.).

Ribery und die 100

Der zweite Durchgang startete mit einem personellen Wechsel (Rode für Götze, 46.) und der Erkenntnis, dass Lewandowski nun als richtiger Sturmtank agierte. In der ersten Hälfte hatte sich der Pole öfters noch fallen lassen. Den Treffer zum 1:0 erzielten die Münchner aber nach einer Ecke, die stark von Rode herausgeholt worden war: Robben führte kurz aus, sodass Rafinha zur Flanke kam. Diese landete bei Xabi Alonso, der in den Rückraum zu Ribery köpfte. Der Franzose schoss mit links scharf flach ein - sein 100. Pflichtspieltor für die Bayern. Und die Führung gegen gut mithaltende Gäste (51.).

Müller, Robben und Lewandowski

Es folgten drei Hochkaräter, durch die die Führung spätestens verdient war: Erst prallte Müllers Querpass von Keeper Leno an den Pfosten (57.), dann scheiterte Robben mit einem scharfen Abschluss an einer starken Parade (58.). Und schließlich folgte die größte Gelegenheit: Lewandowski wurde von Xabi Alonso frei über rechts geschickt. Der Pole probierte den Querpass zu Müller, den Jedvaj fast selbst ins Netz legte. Durch die Klärungsaktion aber kam der Stürmer frei vor dem nun leeren Tor ans Leder, schoss es jedoch ans Außennetz (59.). Da hatte die Werkself das nötige Glück.

Besonnener Ausklang

Rafinha freut sich mit Torschütze Franck Ribery
100. Pflichtspieltor im 186. Bundesliga-Spiel: Franck Ribery.
© Getty ImagesZoomansicht

Nun reagierte Trainer Schmidt, brachte mit Drmic eine offensive Belebung aufs Feld (62.). Von dem Ex-Nürnberger war aber lange wie von Kießling (Kruse kam für ihn in Minute 75), der zwar viel lief, nichts zu sehen. Warum? Weil der FCB seit Wiederbeginn klar die Oberhand hatte - vor allem im Mittelfeld. So kamen auch die Verbindungsspieler Castro, Calhanoglu oder Bellarabi kaum zu gelungenen Aktionen - und das bis Spielende. Denn der Tabellenführer verwaltete das Ergebnis eiskalt bis zum Schlusspfiff, tütete damit den zweiten 1:0-Erfolg am Stück ein.

Die Bayern empfangen am Mittwoch (20.45 Uhr) in der Champions League ZSKA Moskau und gastieren am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg. Die Werkself dagegen schlägt am Dienstagabend (20.45 Uhr) bei Benfica Lissabon auf und empfängt schließlich am Sonntag (15.30 Uhr) den Rivalen Borussia Mönchengladbach.

Bundesliga, 2014/15, 14. Spieltag
Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 1:0
Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 1:0
Schweigeminute für Tugce

Die Allianz Arena hielt vor dem Anstoß inne und schwieg für Tugce Albayrak.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Neuer (3)    
Rafinha (3) , 
Benatia (3) , 
J. Boateng (2,5) , 
Juan Bernat (2,5) - 
Xabi Alonso (3) - 
Robben (3) , 
F. Ribery (3,5)    
M. Götze (5)    
T. Müller (4)    
Lewandowski (4)    

Einwechslungen:
46. Rode (2,5) für M. Götze
88. B. Schweinsteiger für T. Müller
90. + 2 Höjbjerg für Lewandowski

Trainer:
Guardiola
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (3,5) - 
Jedvaj (2,5) , 
Toprak (3) , 
Spahic (4) , 
Wendell (2,5) - 
L. Bender (3,5)        
Castro (4)    
Bellarabi (4,5)    
Calhanoglu (4,5) , 
Son (5)        
Kießling (4)    

Einwechslungen:
62. Drmic für Son
62. Rolfes für L. Bender
75. R. Kruse für Kießling

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
F. Ribery (51., Linksschuss, Xabi Alonso)
Gelbe Karten
Bayern:
-
Leverkusen:
Son
(3. Gelbe Karte)
,
Castro
(2.)
,
Bellarabi
(2.)

Spieldaten

Bayern München       Bayer 04 Leverkusen
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 3 Torschüsse
 
gespielte Pässe 591 : 324 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 478 : 222 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 113 : 102 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 65% : 35% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 61% : 39% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 26 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 26 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 4 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
6
3x
 
2.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
5
2x
 
3.
Müller, Florian
Müller, Florian
1. FSV Mainz 05
6
2x
 
4.
Bredlow, Fabian
Bredlow, Fabian
1. FC Nürnberg
7
2x
 
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
7
2x
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Spielinfo

Anstoß:
06.12.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
71000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
eine Partie mit einigen taktischen Finessen, viel Kampf und hoher Intensität. Leverkusen blieb nach der Pause aber vieles schuldig, die Partie verflachte zusehends.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 3,5
ohne große Fehler, jedoch mit einer fast schon zu großzügigen Linie. Bellarabi, der gegen Rode zumindest von der Seite anrauschte (89.), nur Gelb zu zeigen, ist gerade noch zu vertreten, das Gespann ließ Guardiola an der Seitenlinie jedoch zu viel durchgehen.
Spieler des Spiels:
Sebastian Rode
Sorgte nach seiner Einwechslung für frischen Wind. Sebastian Rode eroberte dabei viele Bälle, trieb unermüdlich an, und holte die Ecke vor dem 1:0 raus.

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