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Hertha BSC

Hertha BSC

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


HERTHA BSC
WERDER BREMEN
15.
30.
45.




60.
75.
90.














Nach 0:2-Rückstand holt Werder einen Punkt in Berlin

Schiebers Doppelpack reicht nicht zum Sieg

Hertha BSC verpasste zum Bundesliga-Auftakt einen Heimsieg gegen Werder Bremen. Die Hauptstädter dominierten die Partie speziell im ersten Durchgang, in dem sie die Grün-Weißen an die Wand spielten, aber nur mit 1:0 in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel musste Werder gleich das 0:2 schlucken, kämpfte sich aber zurück und schlug binnen 120 Sekunden zurück.

Erster Schuss, erstes Gegentor: Werder-Keeper Raphael Wolf musste nach einer Viertelstunde schon hinter sich greifen.
Erster Schuss, erstes Gegentor: Werder-Keeper Raphael Wolf musste nach einer Viertelstunde schon hinter sich greifen.
© Getty ImagesZoomansicht

Berlins Trainer Jos Luhukay veränderte seine Mannschaft nach dem 4:2-Erfolg im DFB-Pokal bei Viktoria Köln nicht und schickte dieselbe Elf auf den Rasen. Werder-Coach Robin Dutt tauschte im Vergleich zum 3:2-Sieg n.V. bei Regionalligist FV Illertissen zweimal: Kroos und di Santo, der im Pokal noch verletzt gefehlt hatte, erhielten den Vorzug vor Galvez und Bartels. Der Argentinier spielte als zweite Spitze neben Elia, Hajrovic rückte dafür in die Mittelfeldraute.

Schieber beendet Horror-Bilanz

Gemächlich starteten Werder und die Hertha in die Partie. Beide Mannschaften scheuten das Risiko und waren zunächst auf Sicherheit gepolt. Dazu schlichen sich reihenweise Abspielfehler ein, sodass beide Torhüter beschäftigungslos blieben. Das änderte sich erst nach einer Viertelstunde, zumindest für den Bremer Wolf. Denn der 26-Jährige musste nach einer Viertelstunde und dem ersten Torschuss des Spiels gleich hinter sich greifen. Nach einem fein herausgespielten Angriff der Hauptstädter verwertete Schieber im Zentrum eine Beerens-Flanke per Kopf. Für den Ex-Dortmunder war es der erste Bundesliga-Treffer seit dem 6. April 2013 (16.).

Den Werderanern setzte der Rückstand merklich zu. Die Dutt-Elf war in der direkten Folge des Gegentreffers stark angeschlagen und hatte Glück, dass zweimal Ronny (20.), Beerens (21.) und Schieber (22.) teils große Möglichkeiten ungenutzt ließen und nicht nachlegten.

Chancenplus: 10:1-Torschüsse für Hertha

Von den Norddeutschen war offensiv aus dem Spiel heraus gar nichts zu sehen. Di Santo und Elia liefen stattdessen mehrmals in die Berliner Abseitsfalle. Den einzigen Torschuss in der ersten Hälfte feuerte Junuzovic ab. Ein Freistoß des Österreichers flog knapp über den Querbalken (32.).

Die Hertha kontrollierte in einer mittelmäßigen Partie ansonsten das Geschehen, ohne selbst weitere Großchancen zu haben. In Sachen Passspiel und Genauigkeit merkte man aber deutlich, dass die Hauptstädter den Bremern überlegen waren.

Coach Dutt war nicht zufrieden und brachte mit U-19-Europameister Selke (für Kroos) eine weitere Offensivkraft. Doch der Übungsleiter musste von der Seitenlinie aus mitansehen, wie Schieber 85 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2:0 stellte. Einen abgefälschten Haraguchi-Schuss bugsierte Berlins Angreifer in die Maschen (47.).

Lukimya und di Santo drehen 0:2-Rückstand

Ausgleich! Franco di Santo traf für Werder zum 2:2.
Ausgleich! Franco di Santo traf für Werder zum 2:2.
© Getty ImagesZoomansicht

Werder stand damit klar mit dem Rücken zur Wand, doch die Grün-Weißen schafften innerhalb von nur 120 Sekunden das Comeback: Erst köpfte Lukimya, der schon in Illertissen getroffen hatte, einen Junuzovic-Freistoß ins Tor (53.), dann hatte di Santo nach Vorarbeit von Elia etwas Glück im Abschluss (55.). Fortan entwickelte sich die schon im Vorfeld prognostizierte Partie auf Augenhöhe. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, allerdings haperte es diverse Male an der Ausführung (Hajrovic, 63.; Junuzovic, 65. - Schieber, 76.).

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Heitinga wird zurückgepfiffen

So ging es in eine spannende Schlussviertelstunde, in der Heitinga den vermeintlichen Siegtreffer erzielte. Aber: Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer sah ein Foulspiel des Niederländers und pfiff die Aktion regelkonform ab (85.). Werder war zu diesem Zeitpunkt mit dem Remis zufrieden. So brachte Dutt mit Busch für Hajrovic (85.) und Galvez für Makiadi (90.+1) noch zwei Bundesliga-Debütanten, die halfen, den Punktgewinn über die Zeit zu bringen.

Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Bremen zum zweiten Spieltag die TSG Hoffenheim, die "Alte Dame" tritt zeitgleich bei Bayer 04 Leverkusen an.

1. Bundesliga, 2014/15, 1. Spieltag
Hertha BSC - Werder Bremen 2:2
Hertha BSC - Werder Bremen 2:2
Keinen guten Start ...

... erlebte Trainer Robin Dutt und der SV Werder Bremen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (4,5) - 
Pekarik (4)    
Heitinga (4) , 
S. Langkamp (3,5) , 
N. Schulz (3) - 
Hosogai (4) , 
Niemeyer (4)    
Beerens (3) , 
Ronny (3)    
Haraguchi (3) - 
Schieber (2)            

Einwechslungen:
69. Hegeler für Niemeyer
74. Wagner     für Ronny
85. Allagui für Schieber

Trainer:
Luhukay
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (2,5) - 
Fritz (4)    
Lukimya (3)    
Caldirola (4) , 
S. Garcia (4)    
F. Kroos (4)    
Makiadi (3,5)    
Junuzovic (3)    
Hajrovic (3,5)    
di Santo (3)    
Elia (3)

Einwechslungen:
46. Selke (3) für F. Kroos
85. Busch für Hajrovic
90. + 1 Galvez für Makiadi

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schieber (16., Kopfball, Beerens)
2:0
Schieber (47., Linksschuss, Haraguchi)
2:1
Lukimya (53., Rücken, Junuzovic)
2:2
di Santo (55., Kopfball, Elia)
Gelbe Karten
Hertha:
Wagner
(1. Gelbe Karte)
Bremen:
S. Garcia
(1. Gelbe Karte)
,
Junuzovic
(1.)

Spieldaten

Hertha BSC       Werder Bremen
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 19 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 420 : 362 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 335 : 279 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 85 : 83 Fehlpässe
 
Passquote 80% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 6 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
23.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
59672
Spielnote:  3
spielerisch ordentlich, nach der Pause unterhaltsamer mit etlichen Strafraumszenen, weil Bremen mutiger agierte.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 4,5
agierte bei den persönlichen Strafen in zwei Szenen zu nachsichtig. Rot statt Gelb für Garcias Schlagen gegen Hosogai (51.) und Gelb-Rot für Wagner gegen Garcia (78.) wären korrekt gewesen.
Spieler des Spiels:
Julian Schieber
Gleich bei seinem ersten Heimauftritt unterstrich Julian Schieber seine Torjägerqualitäten. Einem dritten Treffer stand Wolf (per Fußabwehr) im Weg.