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Eintracht Frankfurt

 - 

Hamburger SV

 
Eintracht Frankfurt

2:2 (1:1)

Hamburger SV
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Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Erster Heimpunkt für Frankfurt - HSV bleibt auswärts sieglos

Jansen rettet van Marwijks Einstand

Bert van Marwijk kam in seinem Einstand als HSV-Coach im Topspiel des 7. Spieltags bei der Frankfurter Eintracht nicht über ein 2:2 hinaus. Von Beginn an waren die Hessen die bessere Mannschaft, verpassten es aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Hamburg zeigte über das gesamte Spiel hinweg große Schwächen und kam dennoch zum Punktgewinn, wartet aber weiter auf den ersten Auswärtsdreier. Auf der anderen Seite fuhren die Adlerträger den ersten Punkt vor eigenem Publikum ein, werden dem verpassten Dreier wohl aber nachtrauen.

Hamburgs Heiko Westermann und Johannes Flum (re.).
Des Einen Leid und des Anderen Freud: Hamburgs Heiko Westermann und Johannes Flum (re.).
© picture allianceZoomansicht

Eintracht-Coach Armin Veh wechselte nach dem 2:0-Pokalerfolg über Bochum zweimal: Flum kehrte für Inui zurück, während Oczipka links hinten anstelle von Djakpa verteidigte. Dagegen vertraute Hamburgs neuer Trainer Bert van Marwijk auf dieselbe Elf, die unter Rodolfo Esteban Cardoso gegen Fürth im Pokal mit 1:0 erfolgreich gewesen war.

In der gewohnt stimmungsvollen Commerzbank-Arena zu Frankfurt entwickelte sich zunächst ein zähes, ja fast langweiliges Duell zweier Mannschaften, die beide vor allem darauf bedacht waren, keine Fehler zu produzieren. Das führte dazu, dass lange Zeit nichts Nennenswertes vor den Toren geschah, ehe nach 18 Minuten Aigner fast für den Paukenschlag sorgte: Barnetta brachte den Ball von rechts im Zentrum beim Ex-Löwen an, der dann per Kopfballaufsetzer an der Latte scheiterte.

Danach ergriffen die Hessen das Kommando und setzten sich rund um den HSV-Sechzehner fest. Das Problem der SGE war jedoch, dass sie zu limitiert und damit berechenbar war - meist wurde auf lange Bälle gesetzt, was die Hamburger Abwehr nicht sonderlich auf die Probe stellte. Gefährlicher wurde es, wenn die Hausherren über die Flügel kamen. Auf diese Weise fiel dann auch das 1:0: Aigner tankte sich auf der rechten Seite gegen Djourou durch und flankte anschließend flach nach innen. Im Fünfer grätschte Kadlec noch vorbei, doch am linken Pfosten stand Flum goldrichtig (31.).

Die Führung war hochverdient, auch weil der HSV schlicht und ergreifend viel zu passiv gewesen war. Und auch nach dem Rückstand konnte der Bundesliga-Dino aus dem Spiel heraus keinen Druck entwickeln. Nach ruhenden Bällen strahlten die Hanseaten aber durchaus Gefahr aus (van der Vaart, 33.). Gefälliger waren dennoch die Hessen, die in der 39. Minute hätten erhöhen können - Adler parierte allerdings gegen Kadlec und durfte dann noch vor der Pause über ein Tor seiner Mannschaft jubeln: Calhanoglu fand mit seiner Ecke Lasogga in der Mitte, der per Kopf zum äußert glücklichen 1:1-Halbzeitstand einnetzte (45.+3).

Duplizität der Ereignisse in Durchgang zwei

Pierre-Michel Lasogga
Erzielte aus dem Nichts das 1:1: Pierre-Michel Lasogga.
© Getty Images

Die Hessen hatten zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt den Ausgleich kassiert, zeigten sich davon aber unbeeindruckt und gaben auch nach dem Seitenwechsel gegen zu passive Hamburger weiter den Takt vor. Aigner wurde noch wegen Abseits zurückgepfiffen (50.), doch vier Minuten später machte es Russ besser: Im Anschluss an einen Freistoß landete der Ball über Flum und Anderson beim 28-Jährigen - 2:1.

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Nach dem neuerlichen Rückstand machte der HSV keine Anstalten, mehr nach vorne zu investieren. Erst nach einer Stunde Spielzeit wurde den Gästen offenbar bewusst, dass sie die Schlagzahl erhöhen mussten, wollten sie etwas Zählbares aus der Bankenmetropole mitnehmen. In der Tat wachten die Hanseaten nun auf und näherten sich über van der Vaart (64.) dem neuerlichen Ausgleich an.

Insgesamt wurde das Match offener, auch weil die Hamburger jetzt dagegenhielten. Frankfurt stand jedoch meist gut geordnet und setzte darüber hinaus über Konter immer wieder Nadelstiche (Aigner, 69., 85.). Wie schon im ersten Durchgang wurden die Hausherren in der Schlussphase aber kalt abgeduscht! Diesmal war es Jansen, der sich mit einer feinen Einzelaktion gut im gegnerischen Sechzehner behauptete und mit einem Schlenzer ins lange Eck den schmeichelhaften Treffer zum 2:2-Endstand markierte (86.).

Die Frankfurter Eintracht ist am kommenden Donnerstag (21.05 Uhr) in der Europa League bei APOEL Nikosia (Zypern) gefordert und muss am Sonntag darauf (17.30 Uhr) in Freiburg antreten. Am selben Tag, nur zwei Stunden zuvor, wird es für den Hamburger SV in Nürnberg wieder ernst.

Bilder zum 7. Spieltag
Spektakel in Sinsheim - Debakel in Braunschweig
Marijan Petkovic (re.)
Schreck lass nach

Die Braunschweiger Eintracht bekam es zum Abschluss des 7. Spieltags mit Stuttgart zu tun. Schlussmann Marijan Petkovic (re.) bekam dabei viel zu tun.
© picture alliance

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28.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3,5) - 
S. Jung (4)    
Zambrano (4) , 
Anderson (3,5) , 
Oczipka (4)    
Russ (2)        
Rode (3) , 
Flum (2)    
Barnetta (3)    
Aigner (2,5) - 
Kadlec (3,5)    

Einwechslungen:
73. Inui für Barnetta
87. Lakic für Kadlec

Trainer:
Veh
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (4) - 
Westermann (4) , 
Tah (4) , 
Djourou (5) , 
Jansen (2)    
Badelj (4) , 
Arslan (4)    
Beister (5)    
van der Vaart (4,5)    
Calhanoglu (4,5)    
Lasogga (3)    

Einwechslungen:
75. Zoua für Beister
90. + 2 Jiracek für Calhanoglu

Trainer:
van Marwijk

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Flum (31., Rechtsschuss, Aigner)
1:1
Lasogga (45. + 3, Kopfball, Calhanoglu)
2:1
Russ (54., Rechtsschuss, Anderson)
2:2
Jansen (86., Rechtsschuss, Arslan)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Oczipka
(1. Gelbe Karte)
,
Russ
(1.)
HSV:
Arslan
(4. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Schiedsrichterassistent Detlef Scheppe (Zerrung) tauschte verletzungsbedingt zur Pause mit dem 4. Offiziellen Peter Sippel den Platz.

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Hamburger SV
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 9 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 466 : 360 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 380 : 287 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 86 : 73 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 21 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 21 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 2 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
28.09.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
50700
Spielnote:  3
eine temporeiche Partie, die trotz spielerischer Schwächen aufgrund der Spannung bis zum Schluss unterhaltsam war.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
9:6
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
zog seine klare Linie konsequent durch. Erkannte Aigners Tor (50.) wegen Abseits zu Recht nicht an.
Spieler des Spiels:
Johannes Flum
Der Ex-Freiburger krönte als Torschütze und Wegbereiter des 2:1 seinen starken Auftritt.
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