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Hertha BSC

 - 

VfB Stuttgart

 

0:1 (0:0)

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Hertha BSC
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









Erste Berliner Heimniederlage seit Mai 2012

Gentner beendet Luhukays lange Serie

Erstmals unter Trainer Jos Luhukay verlor die Hertha am Freitagabend ein Heimspiel im Berliner Olympiastadion. Gegen den VfB Stuttgart setzte es trotz einer ansprechenden Leistung und vielen Torchancen eine 0:1-Niederlage. Gentner nutzte kurz nach dem Seitenwechsel eine Kopfballchance für den entscheidenden Treffer. Die "Alte Dame" warf anschließend alles nach vorne, schaffte es aber nicht, etwas Zählbares einzufahren. Für den VfB, der zum ersten Mal seit 2010 wieder in der Hauptstadt gewann, war es unter Neu-Trainer Thomas Schneider der zweite Sieg in Serie.

Thomas Kraft
Machtlos: Hertha-Schlussmann Thomas Kraft kann den Kopfball von Christian Gentner (nicht im Bild) nicht parieren.
© Getty ImagesZoomansicht

Hertha-Coach Jos Luhukay baute seine Mannschaft nach dem 0:2 in Wolfsburg auf vier Positionen um: Van den Bergh, die Neuzugänge Skjelbred und Cigerci sowie der fitte Ronny (Startelfdebüt) spielten anstelle von Schulz, Allagui (beide Bank), Langkamp (Muskelfaserriss) und Baumjohann (OP nach Kreuzbandriss). Bei den Gästen aus Stuttgart folgte Neu-Trainer Thomas Schneider der Devise "Never change a winning Team": Der 40-Jährige vertraute demselben Personal, das vor knapp zwei Wochen beim 6:2-Derbysieg gegen Hoffenheim für Furore gesorgt und den ersten Saisonsieg eingefahren hatten.

Trotz der vielen Umstellungen hatte die Luhukay-Elf von Beginn an einen besseren Zugriff auf die Partie ging ein hohes Anfangstempo. Die "Alte Dame" war mit Spielmacher Ronny die aktivere Mannschaft, die überwiegend über die Außenbahnen anschob und den VfB so in der Defensive beschäftigte. Die Schwaben standen dort aber weitestgehend kompakt und ließen kaum etwas anbrennen.

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Es blieb auch in der Folge dabei: Stuttgart kam kaum einmal aus der eigenen Hälfte heraus und so verwunderte es auch niemanden, dass die Hauptstädter phasenweise knapp 80 Prozent Ballbesitz hatten. Ben-Hatira (18.), Ronny (18.) und Ramos (25.) verzeichneten erste Abschlüsse. Anschließend ging der Partie das Tempo verloren, wenngleich sich an den Spielanteilen nichts veränderte: Vom VfB war nach wie vor nichts zu sehen.

Das änderte sich erst in der Schlussphase der ersten Hälfte, als die Partie nur noch schleppend voranging. Nach einem Maxim-Standard köpfte Gentner auf das Tor und verzeichnete damit den ersten Stuttgarter Abschluss. Kraft konnte mit einem klasse Reflex das 0:0 für die Hertha festhalten (40.). Einen Schub für die lahme VfB-Offensive gab die Möglichkeit zwar nicht mehr, für die Hertha dafür aber einen Weckruf zur rechten Zeit, dass die Schwaben auch aus wenigen Chancen zum Erfolg kommen können.

Bei Gentner klappt's im zweiten Anlauf - Hertha-Sturmlauf ohne Erfolg

Das bewahrheitete sich nach dem Seitenwechsel. Die Stuttgarter kamen mutiger aus der Kabine und belohnten sich prompt - mit einem bekannten Spielzug! Maxim schlug einen Standard genau auf Gentner, dessen Kopfball von Kraft diesmal nicht mehr entschärft werden konnte (49.). Die Hertha reagierte keinesfalls geschockt nach dem Gegentreffer, sondern war sofort auf Wiedergutmachung aus. Skjelbred (51.) und Hosogai (59.) hatten richtig gute Möglichkeiten zum sofortigen Ausgleich.

Die Hertha übernahm nun wieder eindeutig die Kontrolle und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Beinahe im Minutentakt rollte die Berliner Offensive auf VfB-Schlussmann Ulreich zu, der sowohl gegen van den Bergh (65.) als auch gegen Brooks Kopfball (66.) hellwach war. Von den Stuttgarter Vorderleuten gab es fast keinerlei Entlastung mehr.

Allerdings ging der Luhukay-Elf mit zunehmender Spieldauer auch etwas die Zielstrebigkeit abhanden, weshalb der Berliner Übungsleiter mit Wagner, Schulz und Allagui nochmal frisches Personal auf den Rasen schickte. Ohne Erfolg: In einer hektischen Schlussphase hatte Pekarik am Ende noch die beste Chance zum Ausgleich (90. +2), verpasste diese aber, sodass die Hertha erstmals seit dem 10. Mai 2012 wieder ein Heimspiel verlor.

Beide Teams haben nun ein paar Tage Pause und sind erst wieder am Sonntag, 22. September, im Einsatz. Die Hertha gastiert beim SC Freiburg (15.30 Uhr), Stuttgart schließt den sechsten Spieltag mit einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt ab (17.30 Uhr).

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Der Nürnberger Hlousek stand am zweiten Pfosten goldrichtig und drückte nach Chandlers Flanke den Ball zum 1:0 für Nürnberg in die Maschen.
© Getty Images

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13.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3) - 
Pekarik (3,5) , 
Lustenberger (3,5)    
Brooks (2,5) , 
Hosogai (2,5) - 
Cigerci (4)    
Skjelbred (3)    
Ronny (3,5)    
Ben-Hatira (3)    
Ramos (3,5)

Einwechslungen:
76. Wagner für Cigerci
76. N. Schulz für Skjelbred
84. Allagui für Ben-Hatira

Trainer:
Luhukay
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (1) - 
G. Sakai (4,5) , 
Schwaab (3,5) , 
Rüdiger (3) , 
Boka (3,5) - 
Kvist (3,5) , 
Gentner (2)        
Leitner (5)    
Ti. Werner (4,5)    
Maxim (4)    
Ibisevic (4,5)    

Einwechslungen:
58. Traoré (4) für Maxim
66. Harnik für Ti. Werner
89. Cacau für Leitner

Trainer:
Schneider

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gentner (49., Kopfball, Maxim)
Gelbe Karten
Hertha:
Ronny
(1. Gelbe Karte)
Stuttgart:
Ibisevic
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hertha BSC       VfB Stuttgart
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 19 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 550 : 363 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 463 : 283 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 87 : 80 Fehlpässe
 
Passquote 84% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 59% : 41% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 61% : 39% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
13.09.2013 20:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
46624
Spielnote:  3
keine fußballerische Feinkost, aber eine intensive, spannende Partie ohne längeren Leerlauf mit dominierenden Berlinern.
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
sachlich und souverän, mit klarer Linie bei den persönlichen Strafen. Bokas Einsteigen gegen Skjelbred nicht mit Gelb zu ahnden, ging in Ordnung (20.).
Spieler des Spiels:
Sven Ulreich
Hatte 90 Minuten Vollbeschäftigung - und entnervte die Berliner mit etlichen Paraden.
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