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1. FSV Mainz 05

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1. FC Nürnberg

 
1. FSV Mainz 05

2:0 (2:0)

1. FC Nürnberg
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1. FSV Mainz 05
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Nürnberg verliert erneut und bleibt weiter Vorletzter

Okazaki verpasst den Nackenschlag mit Köpfchen

Der 1. FSV Mainz 05 gewann gegen den 1. FC Nürnberg verdient mit 2:0. Zwar präsentierte sich der Club mit Interimstrainer Roger Prinzen defensiv stabiler als zuletzt, war in zwei entscheidenden Situationen aber unaufmerksam. Am Ende stand die neunte Niederlage im zehnten Spiel zu Buche. Die Abstiegsangst in Franken - sie bleibt akut bestehen. Während die Nullfünfer den Europa-League-Traum weiter träumen, wird der achte Abstieg des FCN immer konkreter.

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Shinji Okazaki (hinten), Niklas Stark
Klein, aber torgefährlich: Shinji Okazaki (hinten) ließ mit seinem 14. Saison-Treffer Niklas Stark & Co. im Regen stehen.
© Getty Images Zoomansicht

Mainz-Coach Thomas Tuchel musste nach der 2:4-Niederlage in Dortmund auf Bungert (Rotsperre) verzichten. Dafür rückte Soto in die Startelf. Nürnbergs neuer Interimstrainer Roger Prinzen, der wie schon nach der Entlassung von Michael Wiesinger als Chefcoach einsprang, konnte auf zwei wiedergenesene Profis zurückgreifen: Chandler und Petrak bildeten zusammen mit Mak das neue Trio. Im Vergleich zur 1:4-Pleite gegen Leverkusen mussten dafür Angha, Pogatetz (beide Bank) und Campana weichen.

Roger Prinzen - der Retter in allerletzter Sekunde? Eigentlich trainiert der 45-Jährige das Regionalligateam des Clubs. In Mainz erlebte er sein zweites Bundesligaspiel - nach dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt in der Hinrunde. Und er sah mutige Nürnberger, die vorne mitzuspielen versuchten und hinten stabil und gut gestaffelt den Mainzern das Angreifen schwer machten. Torchancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware.

Bei den Gästen war das eine logische Konsequenz der defensiven Aufstellung, in der Rückwärtsbewegung mit drei Sechsern. Vorne fehlte Kiyotake meist die Anspielstation, weil nur Drmic und Mak zur Verfügung standen. Die Nullfünfer wiederum blieben lange zu passiv und kamen nach einer Viertelstunde besser in die Partie. Nach 21 Minuten hatten die Hausherren erstmals etwas mehr Raum im Angriff, aber Choupo-Motings Pass in die Spitze wusste Pinola zu entschärfen.

Das Tor fiel in einer Phase, in der Tore eigentlich nur durch Standards fallen können. Aus dem Spiel heraus gelang den Mannschaften nach einer halben Stunde keine zwingende Aktion mehr. Geis zirkelte das Leder von links in die Gefahrenzone, wo der 1,74 Meter kleine Okazaki freistehend einnicken konnte (30.). Anschließend wirkte der Club geschockt, Soto und Moritz hätten direkt im Anschluss noch erhöhen können (32., 35.).

Die Mainzer hatten nun Oberwasser und verpassten den verunsicherten und fortan ungeordneten Gästen noch vor dem Pausenpfiff den zweiten Nackenschlag - wieder nach einer Standardsituation: Die Prinzen-Männer schafften es nicht, eine Ecke richtig zu klären. Von Plattenhardt sprang das Leder zum völlig blank stehenden Moritz, der von der Strafraumgrenze eiskalt ins linke Toreck abzog (44.) - 2:0.

Beim Club stimmt nur die Moral

Johannes Geis (re.), Hiroshi Kiyotake
Freistoß-Spezialisten unter sich: Johannes Geis (re.) und Hiroshi Kiyotake.
© Picture Alliance Zoomansicht

Roger Prinzen brachte direkt für die zweiten 45 Minuten Angha für Chandler (46.), später noch Hlousek für Mak (62.) und Regionalliga-Top-Stürmer Colak für Stark (70.). Auch weil seine Startformation nach Wiederanpfiff nicht wieder zum Spiel der ersten halben Stunde zurückfand. Mainz agierte clever, zielstrebig und arbeitete so fleißig am 3:0. Der FCN hingegen lief nur noch hinterher, brachte aber immerhin noch Beine und Köpfe in den finalen Pass der Hausherren. In der 67. Minute rettete Schäfer gegen Malli.

Anschließend schaltete Mainz einen Gang zurück. Die Fans feierten bereits, nächste Saison vielleicht auf europäischer Bühne jubeln zu dürfen. Die Franken nutzten das, um zumindest Moral zu zeigen und so etwas wie eine Schlussoffensive zu starten. Drmic köpfte in der 83. Minute zum ersten Mal aufs Tor, allerdings genau in die Hände von Karius. Auch Frantz blieb der Ehrentreffer verwehrt (90.+1). So blieb es beim 2:0 für die Tuchel-Elf. Die Nürnberger stecken also weiter ganz tief drin im Abstiegskampf.

Es bleiben nur noch zwei Spieltage, bis auch diese Saison wieder Geschichte ist. Nächsten Samstag (15.30 Uhr) tritt Mainz in Gladbach an, Nürnberg empfängt zur gleichen Zeit Hannover 96.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
1. Bundesliga, 2013/14, 32. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 2:0
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 2:0
Neuer Mann an Bord

Soll das Ruder im Abstiegsstrudel noch zugunsten des FCN herumreißen: Interimscoach Roger Prinzen.
© Getty Images

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26.04.14
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Karius (3,5) - 
Pospech (3) , 
Bell (3) , 
Noveski (2,5)    
Junior Diaz (3) - 
Geis (3) , 
Soto (3)    
Moritz (3,5)    
Malli (3)    
Okazaki (2,5)        

Einwechslungen:
73. Koo für Soto
86. Baumgartlinger für Malli
90. Nedelev für Okazaki

Trainer:
Tuchel
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (4)    
Chandler (5)    
Petrak (4,5) , 
Pinola (3,5) , 
Plattenhardt (4) - 
Balitsch (4) - 
Frantz (4,5) , 
Stark (4)    
Kiyotake (5)    
Mak (6)    
Drmic (4,5)

Einwechslungen:
46. Angha (4,5)     für Chandler
62. Hlousek für Mak
70. Colak für Stark

Trainer:
Prinzen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Okazaki (30., Kopfball, Geis)
2:0
Moritz (44., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Mainz:
-
Nürnberg:
Angha
(4. Gelbe Karte)
,
Kiyotake
(2.)

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       1. FC Nürnberg
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 481 : 335 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 374 : 247 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 88 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 6 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 6 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
26.04.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
33507
Spielnote:  3,5
in der Anfangsphase von beiden Seiten fehlerhaft. Nach dem 1:0 bot Mainz gegen harmlose Nürnberger ordentlichen Fußball.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2
unaufgeregt und souverän. Hatte eine Partie ohne knifflige Szenen fest im Griff.
Spieler des Spiels:
Shinji Okazaki
Sehr lauf- und einsatzfreudig. War sich für keinen Weg zu schade und traf per Kopf zum wichtigen 1:0.
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