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Hannover 96

Hannover 96

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


HANNOVER 96
VFB STUTTGART
15.
30.
45.









60.
75.
90.










Marcelo sieht 5. Gelbe Karte - Harnik, Ya Konan verletzt

VfB verpasst großen Befreiungsschlag

Durch ein 0:0 zu Hause gegen den aktiveren VfB Stuttgart hat Hannover 96 angesichts von neun Zählern Vorsprung auf den Hamburger SV auf Platz 16 den Klassenerhalt so gut wie sicher. Die Schwaben waren gegen harmlose Niedersachsen das bessere Team, verpassten es aber, diese Überlegenheit auch in Treffer umzumünzen.

Manuel Schmiebach (li.), Martin Harnik
Duell im Mittelfeld: Manuel Schmiedebach (li.) gegen Stuttgarts Martin Harnik.
© picture allianceZoomansicht

Hannovers Trainer Tayfun Korkut war nach dem 3:2-Auswärtserfolg in Frankfurt zu einer Änderung gezwungen: Für Bittencourt (5. Gelbe Karte), der wie Hoffmann (Rotsperre) und Prib (5. Gelbe Karte) gesperrt fehlte, spielte Schlaudraff.

Stuttgarts Coach Huub Stevens verzichtete dagegen nach dem 3:1-Heimsieg gegen Schalke 04 auf jegliche Wechsel in seiner Anfangsformation.

Beide Mannschaften starteten zumindest in den Anfangsminuten mit offenem Visier in die Partie und suchten den Weg nach vorne. Allerdings präsentierte sich der VfB dabei schnell zielstrebiger und mit mehr Zug zum Tor. Ein Schuss von Didavi aus halblinker Position im Strafraum zwang Zieler aber nicht zum Eingreifen (6.). Zehn Minuten später jedoch war der Hannoveraner Torhüter geschlagen: Traoré zog aus halbrechter Position ab, Cacau fälschte den Ball unhaltbar in die Maschen ab. Doch der Deutsch-Brasilianer stand dabei deutlich im Abseits - kein Tor (16.).

Nur langsam kamen die Niedersachsen mit zunehmender Spieldauer ein wenig besser in die Partie und erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Gute Torgelegenheiten für die 96er waren Mangelware. Einzig bei Standardsituationen kam ab und an zumindest ein wenig Gefahr vor dem Gehäuse von Ulreich auf.

Weil auch Stuttgart in der Folge immer seltener gefällig über die Mittellinie kam, gab es erst in der Schlussphase der ersten 45 Minuten wieder ein wenig Aufregung. Zunächst blieb Ya Konan mit Adduktorenproblemen auf dem Rasen sitzen und musste anschließend gegen Rudnevs ausgetauscht werden (40.). Kurz vor der Hereinnahme des Letten ging obendrein Didavi nach einem überflüssigen Remplers von Marcelo im Strafraum Hannovers zu Boden. Ein möglicher Strafstoßpfiff blieb indes aus. Stattdessen gerieten beide Akteure danach noch kurz aneinander, was Referee Wolfgang Stark mit der Gelben Karte für beide quittierte. Für den Brasilianer war es die Fünfte, sodass der Innenverteidiger gesperrt ist.

Didier Ya Konan
Musste noch vor der Pause mit Adduktorenproblemen vom Feld: Didier Ya Konan.
© Getty ImagesZoomansicht

Cacau vergibt knapp

Die zweite Hälfte begann mit der bis dahin besten Chance für Hannover: Der halbrechts im Strafraum freigespielte Huszti vergab aus spitzem Winkel allerdings recht deutlich (47.). Insgesamt aber blieb dieser eine bis auf den Abschluss geglückte offensive Spielzug nur ein Hannoveraner Strohfeuer in der Offensive. Vielmehr wirkten die Niedersachsen mit dem 0:0 nicht unzufrieden.

Die Schwaben dagegen zeigten zumindest gelegentlich Ansätze vielversprechender Angriffe, in der 53. Minute sogar - beinahe - mehr. Gekonnt vorbereitet von Gotoku Sakai und Didavi über die linke Seite kam der Ball zum im Fünfmeterraum freistehenden Cacau, der die wuchtige Hereingabe aber volley knapp am Tor vorbei beförderte. Während von den Hausherren in der Folge kaum mehr etwas in der Offensive zu sehen war, bemühten sich die Stuttgarter zwar stetig, waren im Abschluss jedoch ebenfalls einen Tick zu harmlos.

Nachdem der VfB in der Schlussphase Harnik mit einer Schulterverletzung verlor (79.), hätte sich die fehlende Konsequenz im Abschluss der Schwaben beinahe noch gerächt. Doch Stindl, der plötzlich halblinks im Strafraum zum Schuss kam, scheiterte am gut reagierenden Ulreich (88.).

Der VfB muss daher weiterhin noch ein wenig um den Klassenerhalt zittern.

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) reist Hannover nach Nürnberg, Stuttgart empfängt zeitgleich den VfL Wolfsburg.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
1. Bundesliga, 2013/14, 32. Spieltag
Hannover 96 - VfB Stuttgart 0:0
Hannover 96 - VfB Stuttgart 0:0
Gut Lachen...

... hatte Fredi Bobic vor dem Spiel.
© picture alliance

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25.04.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
H. Sakai (3,5) , 
Marcelo (4)    
C. Schulz (3) , 
Pander (3,5) - 
Schmiedebach (4) , 
Andreasen (3,5) - 
Schlaudraff (5)    
Stindl (4)    
Huszti (4,5)    
Ya Konan (4,5)    

Einwechslungen:
40. Rudnevs (5)     für Ya Konan
71. Sulejmani für Schlaudraff
90. + 2 Dierßen für Huszti

Trainer:
Korkut
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Schwaab (3,5) , 
Rüdiger (3) , 
Niedermeier (3)    
G. Sakai (4) - 
Gentner (4)    
Gruezo (4) - 
Traoré (4) , 
Didavi (3)        
Harnik (5)    
Cacau (4,5)    

Einwechslungen:
66. Ti. Werner für Cacau
79. Ibisevic für Harnik
84. Maxim für Didavi

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hannover:
Marcelo
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Rudnevs
(2.)
Stuttgart:
Didavi
(1. Gelbe Karte)
,
Niedermeier
(4.)

Spieldaten

Hannover 96       VfB Stuttgart
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 472 : 515 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 371 : 419 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 96 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 8 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
25.04.2014 20:30 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
49000 (ausverkauft)
Spielnote:  5
ein Taktieren auf niedrigem Niveau, ohne Fluss und Spannungselemente.
Chancenverhältnis:
1:1
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4
Glück für Hannover, dass Marcelos Schubser gegen Didavi nicht mit Elfmeter bestraft wurde (40.); richtig, Traorés Treffer wegen Cacaus Abseitsstellung nicht anzuerkennen (16.).
Spieler des Spiels:
Sven Ulreich
Sorgte mit seiner Rettungstat gegen Stindl (88.) für die einzige überdurchschnittliche Aktion des Spiels.