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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Freiburg

SC Freiburg


VFB STUTTGART
SC FREIBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Stuttgart trifft dreimal Aluminium

Maxim und Harnik sorgen für Derbysieg

Der VfB Stuttgart feierte durch den Erfolg gegen den SC Freiburg einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Nach ereignisarmer erster Hälfte, in dem die Schwaben etwas mehr vom Spiel hatten, wurden die Breisgauer zunächst initiativer, ehe die Hereinnahme von Maxim nach einer Stunde zum entscheidenden Schachzug der Partie wurde.

Oliver Sorg (o.), Daniel Didavi
Abstiegskampf in Stuttgart, hier Oliver Sorg (o.) gegen Daniel Didavi.
© picture allianceZoomansicht

VfB-Coach Huub Stevens musste seine Startelf nach der 2:3-Heimpleite gegen den BVB auf einer Position umstellen: Sakai spielte für Niedermeier (Rot-Sperre), Schwaab rückte in die Innenverteidigung.

Auch SCF-Übungsleiter Christian Streich musste sein Team im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Nürnberg aufgrund einer Sperre umstellen. Schuster (5. Gelbe Karte) wurde durch Fernandes ersetzt. Obendrein spielte Höhn für Krmas (Adduktorenzerrung).

Die Freiburger überließen den Schwaben von Beginn an mehr Ballbesitz, griffen den VfB bei seinen Angriffsbemühungen aber bereits Mitte der Stuttgarter Hälfte an. Der Stevens-Elf merkte man im Spielaufbau dabei fehlendes Selbstbewusstsein an, denn nur selten gelangen einmal strukturierte und mit Tempo vorgetragene Spielzüge. Die erste gute Chance nach einer knappen Viertelstunde kam so auch praktisch aus dem Nichts zustande: Didavi schoss aus der Distanz wuchtig Richtung Tor, Baumann lenkte den Ball mit Mühe gerade noch an die Querlatte (14.).

Kurzfristig erzeugte diese Szene ein wenig mehr Angriffselan bei den Stuttgartern. Rüdiger kam nach einer Freistoßflanke frei zum Kopfball. Doch der Innenverteidiger konnte den Ball nicht entscheidend platzieren, so dass die Kugel bei Baumann landete (20.). Die Breisgauer kamen ihrerseits bestenfalls sporadisch in Strafraumnähe. Ein Weitschuss von Mehmedi (25.). war lange Zeit die einzig nennenswerte Gelegenheit für den SCF.

Etwas gefährlich in einer insgesamt ereignisarmen Begegnung war da schon der VfB, für den Gentner aus der Drehung in der 33. Minute haarscharf am leeren Tor vorbeischoss, nachdem Baumann in Bedrängnis zu kurz abgewehrt hatte. Auf der Gegenseite vergab wenig später Klaus eine gute Schussmöglichkeit, indem er am Strafraumrand den Ball nicht voll traf, der so im hohen Bogen zu Ulreich flog (34.). Daher ging es torlos in die Halbzeit.

Traorés Geniestreich

Antonio Rüdiger
Hoher Luftstand: Antonio Rüdiger vergibt eine gute Kopfballchance.
© picture alliance

Die zweite Hälfte begann mit deutlich initiativeren Freiburgern. In der 56. Minute hatte Mehmedi nach einer Flanke per Kopf die bis dahin größte Gelegenheit des Spiels für die Breisgauer, doch Ulreich parierte gekonnt. Ein Doppelwechsel - Werner und Maxim kamen - brachte den in der zweiten Hälfte bis dahin passiven Schwaben ein wenig mehr Schwung. Und nur acht Minuten später die Führung! Traoré setzte sich auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durch, tauchte dann nach Doppelpass mit Gentner frei im Strafraum auf und bediente Maxim in der Mitte, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (69.).

Der Treffer verlieh dem VfB neues Selbstvertrauen: Werner scheiterte nach wunderbarer Traoré-Flanke mit einem wuchtigen Schuss aber an der Querlatte (75.). Doch plötzlich kam auch Freiburg zu Chancen. Ulreich konnte sich allerdings gegen Klaus' wuchtigen Schuss, den frei vor ihm auftauchenden Mehmedi und einen Kopfball von Ginter auszeichnen (77., 78., 80.).

Auf der Gegenseite verpasste Rüdiger nach einem Eckball das 2:0. Der Innenverteidiger traf aus der Drehung nur den Außenpfosten (82.) - der dritte Aluminiumtreffer der Stuttgarter. Doch die Vorentscheidung sollte noch fallen. Weil Baumann nach einem Eckball in der 89. Minute auf der Linie stehen blieb, bugsierte Harnik den Ball aus kürzester Distanz zum 2:0-Endstand in die Maschen.

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) muss der VfB in Gladbach ran. Zeitgleich empfangen die Freiburger die Eintracht aus Braunschweig.

Bundesliga, 2013/14, 29. Spieltag
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:0
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:0
Shake-Hands

Freundschaftlich gingen Christian Streich und Huub Stevens vor dem Abstiegsderby zwischen dem VfB und dem SC miteinander um.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (1) - 
G. Sakai (4,5) , 
Schwaab (3,5) , 
Rüdiger (2) , 
Boka (3,5) - 
Gruezo (3,5)        
Gentner (3,5)    
Traoré (2) , 
Didavi (3)    
Harnik (3)        
Ibisevic (5)    

Einwechslungen:
61. Ti. Werner für Ibisevic
61. Maxim     für Didavi
81. Leitner für Gruezo

Trainer:
Stevens
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3,5)    
Sorg (3,5)    
Höhn (4) , 
Ginter (3) , 
C. Günter (5) - 
Darida (3) - 
Klaus (3,5)    
Schmid (4) - 
Guedé (4,5)    

Einwechslungen:
73. Kerk für Guedé
90. + 3 Philipp für Klaus

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Maxim (69., Rechtsschuss, Traoré)
2:0
Harnik (89., Rechtsschuss, Maxim)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Gruezo
(1. Gelbe Karte)
,
Harnik
(6.)
Freiburg:
Sorg
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

VfB Stuttgart       SC Freiburg
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 18 Torschüsse
 
gespielte Pässe 450 : 362 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 357 : 278 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 93 : 84 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
58500
Spielnote:  3,5
beiderseits nicht fehlerfrei, aber extrem spannend.
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4,5
verweigerte dem VfB einen Elfmeter (Fernandes an Traoré, 27.), etliche falsche Zweikampfbewertungen in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Sven Ulreich
Allein in der 77.??Minute drei und in der 80. zwei großartige Rettungstaten, die den Erfolg sicherten.

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