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Hannover 96

Hannover 96

1
:
2

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


HANNOVER 96
WERDER BREMEN
15.
30.
45.






60.
75.
90.











Starke Vorstellung von Zieler und Huszti für 96 zu wenig

Prödl sorgt für den Bremer Befreiungsschlag

Bremen gewann das umkämpfte Nord-Derby in Hannover nicht unverdient mit 2:1. Der Treffer kurz vor der Pause war das einzig Positive aus Sicht von 96 in einem ersten Durchgang, den das spielerisch bessere Werder zunächst über weite Strecken bestimmte, aber keine seiner Chancen nutzen konnte. Nach der Pause war die Korkut-Elf besser, musste aber den Ausgleich schlucken. Beide Teams hatten dann gute Möglichkeiten zum Sieg, die Dutt-Schützlinge in der Schlussminute das bessere Ende für sich.

Prib, Elia und Sané
Hannovers Edgar Prib grätscht gegen Eljero Elia, beobachtet von Teamkollege Salif Sané.
© Getty ImagesZoomansicht

Hannovers Trainer Tayfun Korkut brachte nach der 1:3-Niederlage in Hoffenheim drei Neue: Für Pocognoli, den Rot-gesperrten Schmiedebach sowie Bittencourt durften Prib, Sané und Schlaudraff ran.

Bremens Trainer Robin Dutt drehte im Vergleich zur 1:3-Pleite gegen Wolfsburg gleich viermal an der Personalschraube: Garcia, Bargfrede, Makiadi und Elia fanden für Lukimya, den am Knie verletzten Kroos, Obraniak und Petersen den Weg in die Startelf.

Nach vielen Fehlpässen in den Anfangsminuten übernahm Werder gegen fahrige und offensiv zunächst unsichtbare Niedersachsen das Kommando. Nachdem Prödl nach Junuzovics Freistoßflanke freistehend zu überrascht war (8.), rückte Zieler in den Blickpunkt. Der Nationalkeeper parierte gegen Fritz (13.) und zweimal gegen Elia (15., 17.).

96 blieb vorerst weiter auf der Suche nach der ersten gelungenen Offensivaktion. Bremen war wacher, bissiger und nicht zuletzt spielerisch besser unterwegs. Die Gäste bauten im Gegensatz zu den Gastgebern, die immer wieder vergeblich mit weiten Pässen Rudnevs suchten, ruhig auf. Und blieben gefährlich: Prödl nickte Hunts Eckball links vorbei (25.).

Nach einer guten halben Stunde - mit der ersten Möglichkeit überhaupt, als Stindls Schlenzer Zentimeter vorbeizischte (31.) -, gestalteten die Roten die Partie ausgeglichen. Durch einen fragwürdigen Freistoß, Bargfrede soll Stindl gefoult haben, sorgte Huszti für die schmeichelhafte Pausenführung: Der Ungar zirkelte seinen Linksschuss durch die Mauer per Aufsetzer ins rechte Eck. Wolf sah dabei auch nicht gut aus (43.).

Mit unverändertem Personal tat sich nicht viel zu Beginn des zweiten Durchgangs. Die Niedersachsen standen kompakt, legten ihr Hauptaugenmerk zunächst auf eine stabile Defensive und kontrollierten das Spiel. Es passierte nicht viel, aber als sich die Korkut-Elf weit in die gegnerische Hälfte gewagt hatte, nutzten die Grün-Weißen einen Konter: Junuzovic erkämpfte den Ball, den Elia halblinks vor dem Strafraum nach halbrechts zu di Santo chippte. Frei vor Zieler schoss der Argentinier aus zehn Metern ein (57.).

Werder hatte den verdienten Ausgleich erzielt, Hannover war aber weit besser im Spiel als in Abschnitt eins - Andreasen prüfte Wolf per Flachschuss (62.). Die Gäste verlegten sich verstärkt aufs Kontern, di Santo stand per Kopf dicht davor, das Spiel zu drehen (69.).

Die Schlussphase brach an, 96 drängte auf den Sieg. Schlaudraffs Querpass fand Andreasen, der frei vor Wolf aus 14 Metern genau auf den Keeper platzierte (77.). Bremen blieb im Umschaltspiel gefährlich, Zieler streckte sich bei Junuzovics Flachschuss (81.).

Werder gelang dann schließlich der Lucky Punch, den sich die Gäste aber auch erarbeitet und verdient hatten: Nach einem Konter rettete einmal mehr Zieler gegen Junuzovics Schlenzer zur Ecke. Die brachte wieder Junuzovic, Caldirola verlängerte, und Prödl wuchtete das Leder aus fünf Metern per Kopf ins Netz (90.).

Weil Wolf Schulz' Flugkopfball famos parierte (90.+3), blieb es beim ganz wichtigen Dreier für Bremen, das durchatmen kann im Abstiegskampf, während Hannover unten hängenbleibt.

Am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) tritt Hannover in Braunschweig an. Bremen empfängt zeitgleich Besuch von Schalke.

1. Bundesliga, 2013/14, 28. Spieltag
Hannover 96 - Werder Bremen 1:2
Hannover 96 - Werder Bremen 1:2
Angst und Bange?

Werder-Coach Robin Dutt vor dem Spiel in Hannover.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (2) - 
H. Sakai (4) , 
Hoffmann (3) , 
C. Schulz (4) , 
Prib (4) - 
S. Sané (5)    
Andreasen (4,5) - 
Stindl (3)        
Huszti (2,5)    
Rudnevs (5)    
Schlaudraff (4)    

Einwechslungen:
63. Bittencourt für S. Sané
75. Ya Konan für Rudnevs
90. + 1 Sulejmani für Schlaudraff

Trainer:
Korkut
Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (3,5) - 
Fritz (3,5)    
Prödl (2)        
Caldirola (3) , 
S. Garcia (2,5) - 
Bargfrede (3,5) - 
Junuzovic (3) , 
Makiadi (3,5)    
Hunt (2,5)    
Elia (3)    
di Santo (3)    

Einwechslungen:
79. Petersen für Elia
84. Gebre Selassie für Hunt
90. + 1 Lukimya für Makiadi

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Huszti (43., direkter Freistoß, Linksschuss)
1:1
di Santo (57., Rechtsschuss, Elia)
1:2
Prödl (90., Kopfball, Caldirola)
Gelbe Karten
Hannover:
Stindl
(6. Gelbe Karte)
Bremen:
Prödl
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hannover 96       Werder Bremen
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 9 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 406 : 397 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 288 : 276 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 118 : 121 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 9 Abseits
 
Ecken 10 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2014 17:30 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
49000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
spannend, aber nicht mit ganz hohem Niveau.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
10:8
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2,5
quälte sich mit einer Muskelverletzung über die Zeit, behielt den Überblick in phasenweise hektischen Partie.
Spieler des Spiels:
Sebastian Prödl
Der umsichtige Abwehrchef war der Schütze des späten und entscheidenden Tores.

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