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1. FC Nürnberg

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VfB Stuttgart

 
1. FC Nürnberg

2:0 (1:0)

VfB Stuttgart
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1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Erste VfB-Niederlage unter Stevens - Debüt für Gruezo

Drmic schockt den VfB doppelt

Dank einer engagierten Vorstellung gegen insgesamt zu harmlose Stuttgarter gewann der 1. FC Nürnberg verdient und schaffte sich im Abstiegskampf nach vier Niederlagen in Serie wieder ein wenig Luft. Entscheidender Mann auf Seiten des Clubs war einmal mehr der Schweizer Drmic, der beide Treffer erzielte.

Martin Angha, Josip Drmic (re.)
Jubel nach dem 1:0: Martin Angha und Torschütze Josip Drmic (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Club-Trainer Gertjan Verbeek musste sein Team nach der 2:5-Schlappe gegen Frankfurt umbauen: Pinola (Rot-Sperre) und Petrak wurden durch Stark und Angha ersetzt, Feulner rückte vor ins rechte Mittelfeld. Zudem rutschte Pekhart aus der Startelf, für den Hlousek ins linke Mittelfeld zurückkehrte.

VfB-Coach Huub Stevens nahm dagegen nach dem 1:0-Heimerfolg gegen den HSV nur eine Änderung vor: Harnik war nach abgesessener Gelb-Sperre wieder spielberechtigt und spielte für Leitner.

Beiden Mannschaften war die große Brisanz der Partie der Abstiegskampf anzumerken. Nervös schoben sich die Teams im Aufbau die Bälle zu und scheuten das Risiko. Die Stuttgarter erwarteten die Franken dabei an der Mittellinie, setzten aber ab und an Nadelstiche in der Offensive. Den ersten Warnschuss gab Traoré in der 7. Minute ab. Während sich Nürnberg in dieser Phase schwer tat, überhaupt bis zum Strafraum der Schwaben vorzudringen, traf Rausch auf der Gegenseite mit der ersten hochkarätigen Gelegenheit der Partie vom Rand des Sechzehners die Querlatte, der Abpraller landete bei Ibisevic, dessen Schuss abgefälscht ins Toraus ging (16.).

Nach diesem Weckruf war es plötzlich der Club, der nach und nach besser in die Partie kam. Niedermeier sorgte nach einer Hlousek-Hereingabe mit einem etwas unglücklichen Klärungsversuch nur knapp am eigenen Tor vorbei für Gefahr für sein Team (22.). Nach dem anschließenden Eckball köpfte Frantz freistehend nur knapp am Tor vorbei (23.). Auch in der Folge blieben die Nürnberger gegen immer passivere Schwaben das Team, das deutlich mehr Initiative ergriff.

Es dauerte allerdings bis zur 36. Minute, ehe Nürnbergs Torjäger Drmic mit der nächsten Gelegenheit aus spitzem Winkel an Ulreich scheiterte. Der Schweizer sollte wenig später zu seinem Treffer kommen: Nach Zusammenspiel mit Kiyotake überlief der Angreifer Sakai und schoss aus etwa 15 Metern zur nicht unverdienten Pausenführung für den Club ein (43.).

Sven Ulreich, Josip Drmic (re.)
Konnte das 0:1 hier nicht verhindern: Sven Ulreich.
© Getty Images

Drmic macht's nochmal

Nach dem Seitenwechsel brachte Huub Stevens mit Maxim und Werner (für Harnik und Rausch) zwei neue Offensivkräfte. Und in der Tat präsentierten sich die Stuttgarter in den Anfangsminuten deutlich offensivfreudiger als über weite Strecken der ersten Hälfte. Traoré hatte nach Vorarbeit des Rumänen in der 52. Minute prompt eine gute Schusschance vom Strafraumrand. Der Versuch des Guineers geriet aber zu zentral, um Schäfer ernsthaft zu gefährden.

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Der Treffer fiel stattdessen auf der Gegenseite: Bei einem Konter flankte Feulner von der rechten Seite in die Mitte, wo Campana knapp verpasste. Doch Drmic rauschte in noch zentralerer Position heran und bugsierte den Ball souverän ins rechte Toreck zum 2:0 (54.). Nach dem erneuten Gegentreffer war das nach der Pause gezeigte Selbstbewusstsein der Schwaben im Spiel nach vorne bereits wieder verebbt. Bestenfalls sporadisch zeigte der VfB jetzt noch gelungene Offensivaktionen. In der 63. Minute vereitelte Stark gerade noch vor Werner Schlimmeres für den FCN, nachdem Angha eine Flanke unterlaufen hatte.

Selbst in der Schlussphase ließ der VfB eine Schlussoffensive vermissen. Und so musste der Club nur noch einmal - in der 78. Minute - kurzzeitig noch um den Sieg bangen, als Ibisevic per Kopf Maxim steilschickte, der aber aus halbrechter Position an Schäfer scheiterte. Anschließend musste der Keeper offenbar mit Wadenproblemen mehrfach behandelt werden, konnte aber letztlich bis zum Schlusspfiff weitermachen. Dank des verdienten Erfolgs sprang Nürnberg aus den Abstiegsplätzen, während die Schwaben auf Platz 17 zurückfielen.

Am Samstag (18.30 Uhr) muss der Club beim SC Freiburg im nächsten Duell im Abstiegskampf antreten. Der VfB Stuttgart begrüßt bereits drei Stunden zuvor Borussia Dortmund.

1. Bundesliga, 2013/14, 27. Spieltag
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:0
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:0
Abstiegskampf

Um alles oder nichts geht es in Nürnberg, wo der 1. FCN den VfB Stuttgart empfängt.
© Getty Images

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26.03.14
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5)    
Angha (4) , 
Stark (3)    
Pogatetz (2,5) , 
Plattenhardt (3,5) - 
Frantz (3) - 
Feulner (3)    
Campana (3)    
Kiyotake (3,5) , 
Hlousek (4) - 
Drmic (1)            

Einwechslungen:
75. Balitsch für Campana
84. Mak für Feulner
87. Pekhart für Drmic

Trainer:
Verbeek
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Schwaab (5) , 
Rüdiger (4,5) , 
Niedermeier (3,5) , 
G. Sakai (5)        
Gentner (4,5)    
Boka (4) - 
Harnik (5)    
Traoré (4) , 
Rausch (4,5)    
Ibisevic (5,5)

Einwechslungen:
46. Ti. Werner (4) für Harnik
46. Maxim (4) für Rausch
68. Gruezo für G. Sakai

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Drmic (43., Rechtsschuss, Kiyotake)
2:0
Drmic (54., Rechtsschuss, Feulner)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Stark
(4. Gelbe Karte)
Stuttgart:
G. Sakai
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       VfB Stuttgart
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 441 : 386 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 323 : 257 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 118 : 129 Fehlpässe
 
Passquote 73% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
26.03.2014 20:00 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
38188
Spielnote:  4
spielerisch auf sehr mäßigem Niveau, lebte die Partie vor allem vom Kampf.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2,5
ohne grobe Fehler in einer weitgehend fairen Partie.
Spieler des Spiels:
Josip Drmic
Wird immer mehr zum Phänomen, dank seiner Treffer lebt Nürnbergs Hoffnung auf den Klassenerhalt.
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