Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


HAMBURGER SV
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.





60.
75.
90.










HSV und Frankfurt bleiben unter ihren Möglichkeiten

Madlung macht's artistisch, Calhanoglu entschlossen

Der HSV hat eine große Chance im Abstiegskampf verpasst. Gegen schwache Frankfurter liefen die Rothosen lange einem Rückstand her, den Madlung per Seitfallzieher besorgt hatte. Calhanoglus entschlossener Strafstoß brachte Hamburg zurück in die Partie, die keinen Sieger mehr fand. Frankfurt wahrt somit seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den HSV, der weiter unten drin steckt.

Kampf um den Ball: Zoua und Schwegler duellieren sich in luftiger Höhe.
Kampf um den Ball: Zoua und Schwegler duellieren sich in luftiger Höhe.
© picture allianceZoomansicht

HSV-Coach Mirko Slomka musste nach dem 0:1 im Nordderby gegen Bremen viermal umstellen. Jansen (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Lasogga (muskuläre Probleme) verletzten sich bei der Nationalmannschaft, Rajkovic in Bremen (Kreuzbandriss). Dazu musste Jiracek wegen einer Zerrung passen. Für das Quartett spielten Westermann, Mancienne, Ilicevic und Zoua von Beginn an. Kapitän van der Vaart hütete mit einer Grippe das Bett. Frankfurts Trainer Armin Veh nahm im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Stuttgart zwei personelle Veränderungen vor. Für Oczipka (Muskelfaserriss) verteidigte Djakpa hinten links, während davor Schwegler (nach Gelb-Sperre) den Vorzug vor Joselu (Bank) erhielt.

Frankfurt attackierte die Heimelf vom Anpfiff weg früh im Aufbau, Meier und Aigner gaben in vorderster Front die ersten Störenfriede. So erzwangen die Gäste immer wieder kleine Fehler und sicherten sich die größeren Spielanteile. Die ersten Abschlüsse verzeichnete aber die Slomka-Elf: Badelj wurde noch geblockt (2.), bei Ilicevics Distanzschuss musste Trapp, der sein 50. Bundesligaspiel absolvierte, eingreifen (10.). Vor allem über die linke Seite mit Ilicevic und Westermann entfachte der HSV Druck.

Madlung entdeckt den Künstler in sich

Frankfurt wusste in der Anfangsphase nicht wirklich etwas mit den gewonnenen Bällen anzufangen, schob sich das Leder oft ohne Raumgewinn lange hin und her. Der HSV stand gut in der Defensive und setzte bei Ballgewinn auf Badelj, der den umsichtigen Ballverteiler spielte. Das Spielgeschehen verflachte trotzdem zusehends, weder hüben noch drüben brannte es mal. Russ weckte die Zuschauer und Akteure auf dem Platz wieder auf, als er per Kopf aus kurzer Distanz am starken Adler scheiterte (28.). Die darauffolgende Ecke brachte dann die Gästeführung: Über eine Schwegler-Meier-Kopfballstafette landete das Spielgerät bei Madlung, der artistisch per Seitfallzieher einschoss (29.).

Hamburg zeigte eine Reaktion, wirkte in den Zweikämpfen präsenter und störte den Frankfurter Aufbau. Mehr als Djourous Kopfball- und Calhanoglus Freistoßchance sprang aber vor dem Pausenpfiff nicht mehr heraus (39., 43.).

Nach Wiederanpfiff waren die Rothosen sichtlich bemüht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Die Innenverteidiger Djourou und Mancienne hatten im Spielaufbau die meisten Ballkontakte, konnten die Kreativabteilung um Calhanoglu aber nie wirkungsvoll ins Spiel bringen. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe Frankfurt erstmals ernsthaft in Not geriet: Calhanoglus hammerharter Freistoß von der Seite strich unberührt durch den Fünfmeterraum.

Calhanoglu übernimmt Verantwortung

Ab der 70. Minute wurde der HSV stürmischer. Erst lenkte Trapp einen Zoua-Schuss um den Pfosten (70.), dann zog Calhanoglu aus vollem Lauf ab. Trapp wehrte nach vorne ab, wo Zambrano Zoua in die Beine fuhr - Schiedsrichter Weiner zeigte auf den Punkt. Calhanoglu übernahm die Verantwortung und drosch den Ball in den rechten oberen Winkel (72.).

In der Schlussphase gestaltete die Eintracht das Spielgeschehen wieder ausgeglichener, Hamburg wollte den Sieg aber mehr. Weil Ilicevic (88.) und Tesche (90. +1) Trapp genau in die Arme köpften, fand ein schwaches Bundesligaspiel keinen Sieger mehr. Der HSV hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst und bleibt nach wie vor sechs Zähler hinter den Frankfurtern zurück.

Am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) empfängt der HSV den 1. FC Nürnberg. Der Spieltag wird anschließend (17.30 Uhr) von den Frankfurtern beendet, die es mit dem SC Freiburg aufnehmen müssen.

1. Bundesliga, 2013/14, 24. Spieltag
Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 1:1
Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 1:1
Punktgarant vom Punkt

Via Elfmeter sicherte Hamburgs Calhanoglu den Punkt für den Bundesliga-Dino.
© getty images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (2,5)    
Diekmeier (3) , 
Djourou (5) , 
Mancienne (3) , 
Westermann (3)    
Rincon (5)    
Badelj (3)    
Arslan (4) , 
Ilicevic (3) - 
Calhanoglu (3)    
Zoua (5)    

Einwechslungen:
62. Tesche für Rincon

Trainer:
Slomka
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
S. Jung (3,5) , 
Zambrano (5)    
Madlung (2)    
Djakpa (4)    
Schwegler (3,5)    
Russ (4) , 
Flum (4) - 
Barnetta (4)        
Aigner (5)    
Meier (4)    

Einwechslungen:
69. Rosenthal für Meier
76. Weis für Barnetta
83. Kadlec für Aigner

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Madlung (29., Rechtsschuss, Meier)
1:1
Calhanoglu (72., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Zoua)
Gelbe Karten
HSV:
Westermann
(4. Gelbe Karte)
,
Badelj
(4.)
,
Zoua
(4.)
E. Frankfurt:
Barnetta
(2. Gelbe Karte)
,
Djakpa
(3.)
,
Zambrano
(10., gesperrt)

Spieldaten

Hamburger SV       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 15 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 582 : 362 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 493 : 256 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 89 : 106 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 71% Passquote
 
Ballbesitz 61% : 39% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
08.03.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
51191
Spielnote:  4
fußballerische Magerkost, aber zumindest Spannung und Leidenschaft aufseiten des HSV.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 2,5
lag in den entscheidenden Szenen richtig, auch der Elfmeter war vertretbar.
Spieler des Spiels:
Alexander Madlung
Bekannt kompromisslos in der Verteidigung und dazu filigran wie nie zuvor im Abschluss.