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VfB Stuttgart

 - 

Bayer 04 Leverkusen

 

0:1 (0:1)

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VfB Stuttgart
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Youngster Werner macht mächtig Betrieb

Leno hält den Dreier fest

In einer intensiven Partie feierte Leverkusen in Stuttgart einen etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg. Gegen die spielstarken Gäste stand der kampfstarke und taktisch umformierte VfB im ersten Durchgang über weite Strecken defensiv sehr diszipliniert, ehe Bayer, das insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte, kurz vor der Pause durch ein Eigentor in Führung ging. Nach Wiederanpfiff sahen die Fans meist Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor, zwingende Torchancen der leidenschaftlichen Schwaben aber hatten Seltenheitswert.

Leitete den Siegtreffer von Leverkusen ein: Sebastian Boenisch
Leitete den Siegtreffer von Leverkusen ein: Sebastian Boenisch, hier gegen Gotoku Sakai und Ibrahima Traoré.
© Getty ImagesZoomansicht

VfB-Coach Bruno Labbadia stellte im Vergleich zur 2:3-Auftaktpleite gegen Mainz 05 dreimal um: Für Röcker sowie den verletzten Tasci (Meniskuseinriss) rückten Rüdiger (nach Rotsperre) und Molinaro in eine auch aus der Not geborene Dreierkette. Im 3-4-2-1-System war der Personaltausch Rausch für Leitner die dritte Veränderung bei den Schwaben.

Leverkusens Übungsleiter Sami Hyypiä vertraute nach dem 3:1-Erfolg über Freiburg exakt seiner siegreichen Elf.

Bayer startete gut, Ulreich parierte zweimal gegen VfB-Spezialist Kießling, der in den letzten acht Partien gegen die Schwaben immer getroffen hatte (2., 3.), ehe auf der Gegenseite Sakai auch Leno zum Eingreifen zwang (4.).

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Stuttgart verdichtete die Räume im Zentrum gegen die spielstarken Rheinländer prima, störte schon die Spielentwicklung des Gegners, kam selbst aber ebenfalls kaum mehr vors Tor. Eine Viertelstunde passierte in beiden Strafräumen nicht viel.

Dann aber brachte eine Kombination mit Sakai und Harnik Traoré in aussichtsreiche Position - Zentimeter fehlten beim Schuss des Dribblers aus 13 Metern (16.). Die Werkself ließ sich nicht lumpen, eine schnelle Stafette mündete in Kießlings Abschluss von halbrechts - drüber (17.).

Es ging nun hin und her, mit leichten Vorteilen für Bayer, das nach Reinartz' Zuspiel auf Sam ebenfalls dicht vor der Führung stand - Pfosten (22.). Fehlte dem Leverkusener Flügelflitzer noch eine Nuance, wurde es in der Folge auf beiden Seiten bei Schussversuchen ungenauer (Ibisevic, 25., Boenisch, 28.), und Kießling wurde nach Sams Hereingabe im letzten Moment abgeblockt (31.).

Der VfB war zwar zweikampfstark, blieb in der Offensive aber ohne Überraschungsmoment, zudem verpuffte eine vielversprechende Aktion nach gutem Ansatz (Boka, 33.). Auf der Gegenseite hatte Son den richtigen Einfall: Sein Pass auf den startenden Boenisch verschaffte dem Verteidiger Raum zur Flanke, die ausgerechnet der Ex-Leverkusener Schwaab ins eigene Tor grätschte (42.).

Nach Wiederanpfiff kamen bei den Gastgebern Leitner und Cacau für Boka und Rausch zum Zug, während bei den Hyypiä-Schützlingen Rolfes Bender ersetzte. Die Werkself stand nun tiefer, hatte aber die erste nennenswerte Offensivszene (Son, 52.).

Die Schwaben mühten sich und hatten mehr Ballbesitz, zündende Einfälle blieben weiterhin Fehlanzeige oder aber Distanzschüsse (Cacau, 57., Traoré, 61.) flogen weit übers Tor. Die Rheinländer agierten vorsichtig, legten ihr Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive und lauerten auf den vielleicht entscheidenden Konter.

Wenn etwas ging beim VfB, dann über Traoré. Dessen Flanke fand fast Ibisevic (65.), nach Strafraumduell mit Donati blieb die Pfeife von Referee Felix Zwayer stumm (69.), nach seinem Querpass schoss Gentner drüber (72.).

Leverkusen war müde, Entlastung blieb lange Zeit ein Fremdwort. Erst Kießling hatte nach Castros Freistoßflanke die Großchance zur Vorentscheidung (80.), dann fehlte dem Goalgetter nach einem Konter auch der Mut zum Abschluss (81.). Dies hätte sich fast gerächt, denn Gentners Fernschuss fehlte beim Gegenzug nur Zentimeter (82.).

Der erst 17-jährige Werner und damit jüngster VfB-Bundesligaspieler aller Zeiten war gekommen (77.) - und machte in der Schlussphase mächtig Betrieb. Lenos Glanztat verhinderte den Ausgleich (88.), zweimal mussten die Rheinländer bei Schüssen des Youngsters (89., 90.+3) noch durchatmen - dann war Schluss.

Die Schwaben müssen am Donnerstag (20.30 Uhr) beim HNK Rijeka in der Europa-League-Qualifikation ran, ehe am Sonntag (17.30 Uhr) in Augsburg mit dem schwäbischen Duell in der Bundesliga der nächste Anlauf auf den ersten Punktgewinn erfolgt. Die Werskelf, zum Start nun zweimal siegreich, empfängt am Samstag (15.30 Uhr) die Borussia aus Mönchengladbach.

Bilder zum 2. Spieltag
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Freunschaftlich begrüßten sich vor der Partie Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht und sein Dortmunder Pendant Jürgen Klopp.
© Getty Images

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17.08.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2,5) - 
Rüdiger (3) , 
Schwaab (3,5) , 
Molinaro (4)    
G. Sakai (3)    
Rausch (4)    
Gentner (3,5)    
Boka (4)    
Harnik (3,5) , 
Traoré (3,5)    
Ibisevic (4)    

Einwechslungen:
46. Cacau (3) für Rausch
46. Leitner (3,5) für Boka
76. Ti. Werner für G. Sakai

Trainer:
Labbadia
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (2)    
Donati (3)    
Toprak (2,5) , 
Spahic (2,5) , 
Boenisch (3) - 
L. Bender (3)        
Reinartz (3) , 
Castro (3) - 
Sam (3) , 
Kießling (3,5)    
Son (4)    

Einwechslungen:
46. Rolfes (3,5) für L. Bender
71. Hegeler für Son
82. Wollscheid für Kießling

Trainer:
Hyypiä

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Schwaab (42., Eigentor, Rechtsschuss, Boenisch)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Molinaro
(1. Gelbe Karte)
,
Traoré
(1.)
,
Ibisevic
(1.)
Leverkusen:
Donati
(1. Gelbe Karte)
,
Leno
(1.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       Bayer 04 Leverkusen
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 18 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 462 : 357 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 385 : 274 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 77 : 83 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
17.08.2013 15:30 Uhr
Zuschauer:
40800
Spielnote:  4
von Taktik geprägtes Spiel ohne große Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
10:3
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2,5
sicher in einer leicht zu leitenden Partie. Fiel auf Traorés Fallversuche nicht rein.
Spieler des Spiels:
Bernd Leno
Sicherer Rückhalt. Seine Glanztat bei Werners Verlängerung in der 88. Minute rettete den Sieg.
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