Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FC Nürnberg

 - 

1899 Hoffenheim

 

4:0 (2:0)

Seite versenden

1. FC Nürnberg
1899 Hoffenheim
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












1899 bleibt die Schießbude der Liga

4:0 - Sahnehäubchen durch Drmic

Der Bann ist gebrochen! Nürnberg feiert gegen Hoffenheim mit einem verdienten, wenn auch etwas zu hoch ausgefallenen 4:0 den ersten Saisonsieg. Gegen zunächst stets gefährliche Kraichgauer nutzte der Club seine Chancen im ersten Durchgang konsequenter und führte zur Pause mit 2:0. Das schnelle dritte Tor nach Wiederanpfiff ebnete endgültig den Weg zum heiß ersehnten ersten Dreier - Coach Gertjan Verbeek kann den Rasierer zücken!

Drmic und Chandler
Zwei Torschützen feiern gemeinsam: Josip Drmic (l.) und Timothy Chandler.
© Getty ImagesZoomansicht

Nürnbergs Trainer Gertjan Verbeek ersetzte im Vergleich zum 0:0 gegen Schalke Hasebe (Riss des Außenmeniskus) durch Feulner. Für den ebenfalls verletzten Pogatetz (Außenbandanriss) spielte Pinola wie schon gegen die Königsblauen in der Innenverteidigung.

Hoffenheims Coach Markus Gisdol entschied sich nach der 0:1-Niederlage in Braunschweig beim Neustart für einen Torwartwechsel, Casteels rückte für Grahl ins Tor. Johnson rutschte nach links hinten für Toljan, Neuzugang Hamad feierte sein Liga-Debüt für den angeschlagenen Volland (Zehenprobleme, Bank), Elyounoussi besetzte die Außenbahn.

Es war ein turbulenter Auftakt in Nürnberg. Beide Trainer schienen die Taktik ausgegeben zu haben, den Gegner zu überrumpeln. Ginzcek (1.) und Kiyotake (6.) für den FCN sowie Rudy für die TSG (5.) sorgten für Kurzweil, ehe sich das Spiel beruhigte.

- Anzeige -

Die Kraichgauer hatten in der Folge Vorteile, waren in einem unheimlich laufintensiven Duell gegen zu hektisch und dadurch zu fehlerhaft den Vorwärtsgang suchende Hausherren das gefährlichere Team. Aber die Gisdol-Elf, bei denen Firmino immer wieder im Gegensatz zu Kiyotake auf der Gegenseite Schwungrad war, wusste viele leichte Ballverluste des FCN im Mittelfeld gegen die daraus folgende unsortierter Defensive des Kontrahenten zunächst nicht in klare Gelegenheiten umzumünzen. Erst Johnson versprühte nach gelungenem Dribbling gegen Drmic echte Torgefahr (19.).

Die Führung des Club fiel Mitte des ersten Durchgangs wie aus dem Nichts: Die Gäste brachten den Ball nicht weg, und Chandler fasste sich von halbrechts ein Herz und zog aus 22 Metern ab. Vestergaard fälschte ab, die Kugel sauste ins rechte Eck (23.).

Zwischenzeitlich schaffte es der vom 1:0 beflügelte Altmeister nun, seinen Aufbau konstruktiver zu gestalten, auch die Defensive zeigte sich geordneter. Drmic kam einen Schritt zu spät (30.), Feulner schoss unorthodox knapp daneben (34.). 1899 ließ nach guten Ansätzen weiterhin den konsequenten Abschluss vermissen, nur Hamad näherte sich vor der Pause vielversprechend einem Torerfolg an (38.).

Der Treffer fiel aber wieder auf der anderen Seite: Süle köpfte Plattenhardts Freistoßflanke vor die Füße von Drmic, der aus sechs Metern keine Mühe hatte, flach an Casteels vorbei zum 2:0-Halbzeitstand einzuschieben (41.).

Mit Toljan für den an der Hand verletzten Johnson startete 1899 in den zweiten Abschnitt. Der begann nach Maß für die Verbeek-Schützlinge: Frantz eroberte im Zentrum den Ball und passte von der Mittellinie in den Lauf von Ginzcek, der Süle enteilte und an Casteels vorbei Treffer Nummer drei erzielte (49.).

Danach hatten die Franken, bei denen Petrak für den angeschlagenen Nilsson sein Liga-Debüt feierte (55.) zunächst alles im Griff, gewannen die wichtigen Zweikämpfe und hielten dadurch den Gegner auf Distanz. Feulner (55.) und Drmic (61.) versäumten, den Deckel endgültig draufzumachen.

Die Kraichgauer hatten Volland gebracht, der für Süle auflegte, dessen Kopfballtor wegen Abseits aber nicht zählte (61.). Petrak rettete vor der Linie, nachdem Firmino Schäfer umspielt hatte (64.) - soweit die Möglichkeiten der Gäste, noch einmal ins Spiel zurückzufinden.

Denn danach machte erneut Drmic alles klar: Kiyotake nutzte nach ausgebremsten Angriff die zweite Chance zur Flanke auf Drmic, der die Kugel mit der Brust annahm und volley mit Hilfe des Innenpfostens den Doppelpack schnürte - 4:0 (71.).

Ginzcek ließ Treffer Nummer fünf liegen (73.), Gebhart feierte in der Schlussphase sein Comeback und Verbeek darf sich wie angekündigt nach dem ersten Dreier nun seinen Bart abrasieren.

Der Club muss am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) zur Hertha nach Berlin. 1899 empfängt einen Tag vorher (15.30 Uhr) den Hamburger SV.

1. Bundesliga, 2013/14, 18. Spieltag
1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim 4:0
1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim 4:0
Kritischer Blick

FCN-Coach Gertjan Verbeek will im neuen Jahr mit dem Club endlich durchstarten, auch deshalb beobachtete der Niederländer seine Schützlinge mit Argusaugen.
© picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
25.01.13
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Chandler (2)        
Nilsson (3,5)    
Pinola (1,5) , 
Plattenhardt (3) - 
Frantz (2,5) - 
Drmic (1,5)        
Feulner (3) , 
Kiyotake (4)    
Hlousek (4) - 
Ginczek (2,5)        

Einwechslungen:
55. Petrak (3) für Nilsson
77. Pekhart für Ginczek
79. Gebhart für Kiyotake

Trainer:
Verbeek
1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Casteels (4) - 
Beck (4,5)    
Süle (5) , 
Vestergaard (5) , 
F. Johnson (4)    
Polanski (4)    
Rudy (5)    
Hamad (4,5) , 
Roberto Firmino (4,5)    
Elyounoussi (6)    

Einwechslungen:
46. Toljan (4) für F. Johnson
54. Volland (5) für Elyounoussi
66. Modeste     für Polanski

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Chandler (23., Rechtsschuss)
2:0
Drmic (41., Linksschuss)
3:0
Ginczek (49., Linksschuss, Frantz)
4:0
Drmic (70., Rechtsschuss, Kiyotake)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Chandler
(4. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Roberto Firmino
(3. Gelbe Karte)
,
Modeste
(3.)
,
Rudy
(4.)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       1899 Hoffenheim
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 362 : 404 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 252 : 287 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 117 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 71% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 25 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 24 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 4 Abseits
 
- Anzeige -

Spielinfo

Anstoß:
25.01.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
36079
Spielnote:  2
flottes, abwechslungsreiches Offensivspektakel ohne große Atempausen.
Chancenverhältnis:
11:6
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 1,5
leitete die Partie angenehm unaufgeregt - und dies ohne nennenswerte Fehler, sah, dass bei Süles Tor (61.) Passgeber Volland zuvor im Abseits stand.
Spieler des Spiels:
Javier Pinola
Eminent zweikampstarkes Energiebündel, das auch im Aufbauspiel überzeugte.
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -