Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
SC Freiburg

SC Freiburg

2
:
1

Halbzeitstand
2:0
Hannover 96

Hannover 96


SC FREIBURG
HANNOVER 96
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Streich-Elf pirscht sich an Nichtabstiegsplätze an

Mehmedi spielt den Weihnachtsmann

Freiburg legte sich gegen Hannover verdient drei Punkte unter den Weihnachtsbaum. Nach ausgeglichener Anfangsphase und Chancenplus für die Niedersachsen schlug der SC Mitte des ersten Durchgangs zu und nutzte sein folgendes Übergewicht zur beruhigenden Pausenführung. Nach Wiederanpfiff beschränkten sich die disziplinierten Breisgauer vornehmlich auf die Defensive und 96 fehlten die Mittel, um zurückzufinden.

Schmid (l.) und Mehmedi
Vorbereiter mit Doppeltorschütze: Jonathan Schmid (l.) und Admir Mehmedi.
© Getty ImagesZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach dem 0:2 auf Schalke zweimal Personal aus: Für Höfler (Gelbsperre) und Guedé durften der zuvor lange verletzte Schmid sowie Pilar ran.

Mit Cherundolo feierte ein weiterer zuvor lange ausgefallener Akteur auch auf der anderen Seite sein Comeback. Hannovers Coach Mirko Slomka stellte den Kapitän nach dem 3:3 gegen Nürnberg für Sakai auf die rechte Abwehrseite und nahm drei weitere Wechsel vor: Für Schmiedebach, den gelbgesperrten Huszti sowie Sobiech (Erkältung) kamen Hoffmann, Bittencourt und Sulejmani (Startelfdebüt) zum Zug. Hoffmann spielte in der Viererkette, aus der Sané auf die Doppel-Sechs neben Andreasen rückte.

Im Breisgau stand bei beiden Teams die schnelle Balleroberung im Fokus. Es war große Laufintensität im Spiel, zu Beginn hatte 96 spielerische Vorteile, die in der Anfangsviertelstunde in Chancen durch den emsigen Diouf (4.) und Andreasen (7.) mündeten.

Der SC hatte Mühe, das Leder in der gegnerischen Hälfte zu behaupten, aber in der Folge Hannovers Offensivspieler besser im Griff. Das Geschehen spielte sich eine Zeit lang weitgehend im dicht besiedelten Mittelfeld ab, in dem die Kontrahenten den Gegner zu Fehlern zu zwingen suchten.

Dies gelang dem SC, der zunehmend aktiver wurde, Mitte des ersten Durchgangs. Fernandes eroberte den Ball gegen Stindl und spielte steil auf Mehmedi, der sich im Eins-gegen-eins gegen Hoffmann behauptete und aus 13 Metern ins linke untere Eck einschoss (25.).

Die Führung wandelte das zuvor ausgeglichene Bild auf dem Platz komplett. Die Breisgauer nun mit Selbstvertrauen und Rückenwind, während die Niedersachsen den Weg vor das gegnerische Tor vor dem Kabinengang kaum mehr fanden.

Das 2:0 war die logische Konsequenz, dabei war den Hausherren auch das Glück hold: Schmid nahm einen in hohem Bogen ankommenden Ball aus 20 Metern volley. Mehmedi fälschte in abseitsverdächtiger Position ab, die Kugel landete unhaltbar für Zieler zum 2:0-Pausenstand im rechten Eck (36.).

Wechsel auf beiden Seiten mit Wiederanpfiff: Schuster ersetzte den angeschlagenen Krmas bei den Hausherren - Ginter rückte aus dem Mittelfeld in die Abwehrkette -, auf der Gegenseite kamen Schmiedebach und Sobiech für Andreasen und Sulejmani.

Die Breisgauer staffelten sich tiefer, 96 hatte nun ein klares Übergewicht, nutzte aber eine Großchance nicht, als Bittencourt nach Sobiech-Solo von halblinks an Baumann scheiterte (58.). Weiterhin geriet der gut geordnete und offensiv im zweiten Abschnitt sehr diskrete SC nur sporadisch in Bedrängnis. Bemühte Gäste näherten sich durch Stindl und Sobiech aus der Ferne (62., 68.) sowie Diouf per Kopf (64.) dem 2:1 nur minder gefährlich an.

Bittencourt scheiterte nach tollem Solo erneut an Baumann (78.), viel mehr passierte in der Schlussphase aus Sicht der Niedersachsen nicht. Freiburg, bei dem Mehmedi (86.) und Schmid (89.) Treffer Nummer drei verpassten und durch Bittencourt nach Baumann-Patzer doch noch das 2:1 kassierte (90.+3), hat sich an die Nichtabstiegsplätze und bis auf vier Zähler an 96 herangekämpft - und so die Sorgen bei Hannover (Auswärtsbilanz: 0/0/8!) sowie den Druck auf Slomka verstärkt.

Nach der Winterpause geht es Freiburg am Samstag (25.01., 15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen weiter, Hannover gastiert zeitgleich beim VfL Wolfsburg.

1. Bundesliga, 2013/14, 17. Spieltag
SC Freiburg - Hannover 96 2:1
SC Freiburg - Hannover 96 2:1
Zaungast

In Freiburg gab sich Bundestrainer Joachim Löw beim Spiel des SC gegen Hannover 96 die Ehre.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3)    
Sorg (3,5) , 
Höhn (3) , 
Krmas (3,5)    
C. Günter (4) - 
Ginter (3) , 
Fernandes (2,5) - 
Schmid (3) , 
Pilar (4)    
Mehmedi (2)            
Darida (4)

Einwechslungen:
46. Schuster (4) für Krmas
79. Guedé     für Pilar
88. Hanke für Mehmedi


Trainer:
Streich
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3)    
Cherundolo (4)        
Marcelo (5) , 
Hoffmann (5)    
Prib (4) - 
Andreasen (4)    
S. Sané (3,5) - 
Stindl (5) , 
Bittencourt (4)    
M. Diouf (4,5) , 
Sulejmani (4,5)    

Einwechslungen:
46. Schmiedebach (4) für Andreasen
46. A. Sobiech (4) für Sulejmani
82. Schlaudraff für Cherundolo

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mehmedi (25., Rechtsschuss, Fernandes)
2:0
Mehmedi (36., Linksschuss, Schmid)
2:1
Bittencourt (90. + 3, Kopfball, Prib)
Gelbe Karten
Freiburg:
Guedé
(2. Gelbe Karte)
Hannover:
Hoffmann
(1. Gelbe Karte)
,
Zieler
(1.)

Spieldaten

SC Freiburg       Hannover 96
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 11 : 20 Torschüsse
 
gespielte Pässe 395 : 480 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 274 : 360 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 121 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
21.12.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
23200
Spielnote:  4
ein Spiel auf mäßigem Niveau mit nur wenigen spielerischen Höhepunkten.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
0:1
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 3
sehr schwer zu sehen, dass Mehmedi vor dem 2:0 beim Schuss von Schmid im Abseits stand. Insgesamt konsequent in seiner großzügigen Spielleitung.
Spieler des Spiels:
Admir Mehmedi
Laufstark, handlungsschnell, Doppelpack.