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1. FC Nürnberg

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FC Schalke 04

 
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FC Schalke 04
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1. FC Nürnberg
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1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.





Schäfer nahezu beschäftigungslos - Schalke enttäuschend

Nullnummer in Nürnberg - Club ohne Sieg in die Winterpause

Der 1. FC Nürnberg ist die erste Bundesliga-Mannschaft, die eine Hinrunde ohne einen einzigen Sieg beendet. Obwohl der Club gegen enttäuschende Schalker über 90 Minuten spielbestimmend war und sich ein klares Chancenplus mit vielen hochkarätigen Möglichkeiten herausarbeitete, stand am Ende eine Nullnummer.

Nürnberg spielbestimmend - Schalke passiv

Makoto Hasebe & Max Meyer
Viel Kampf im Mittelfeld: Nürnbergs Makoto Hasebe (li.) gegen Schalkes Max Meyer (re.).
© picture allianceZoomansicht

Nürnbergs Trainer Gertjan Verbeek musste nach dem bitteren 3:3 in Hannover auf den Gelb-gesperrten Pogatetz verzichten und beorderte dafür Pinola in die Innenverteidigung. Schalke-Coach Jens Keller musste wegen einer Magen-Darm-Grippe passen und trat die Reise ins Frankenland gar nicht erst an. Im Vergleich zum 2:0 gegen Freiburg beorderte Co-Trainer Peter Hermann Uchida und Jones für Boateng (Wadenverletzung) und Hoogland (Bank) in die Startelf.

Weil Schalke sehr passiv agierte, nahm der Club die Spielkontrolle sofort an sich, hatte viel Ballbesitz und machte das Spiel. So erarbeiteten sich die Franken schnell gute Tormöglichkeiten: Kiyotake scheiterte mit einem Alleingang an Fährmann (3.), und Ginczek zielte nur knapp am rechten Pfosten vorbei (10.). Angriffe der Gelsenkirchener hatten hingegen absoluten Seltenheitswert. Die Gäste konzentrierten sich voll und ganz aufs Verteidigen. Für den FCN war daher kaum ein Durchkommen. Also probierten es die Nürnberger immer wieder mit langen Bällen.

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Club mit klarem Chancenplus

An dieser Rollenverteilung änderte sich in der gesamten ersten Halbzeit nichts. Die Franken rannten immer wieder an und verzeichneten dabei ein klares Chancenplus: Drmic (17.), Kiyotake (23.), Hlousek (29.), Hasebe (33.) und Frantz (40.) näherten sich dem Tor an, ließen aber dabei Vollstreckerqualitäten vermissen. Außerdem kam Pech hinzu: Drmic verwandelte zwar einen Alleingang, doch wurde der Treffer wegen einer Abseitsposition nicht gegeben. Eine ganz knappe Entscheidung für Schiedsrichter Florian Meyer und sein Team (35.).

Die Knappen enttäuschten derweil spielerisch und kamen kaum nach vorne. In der gesamten ersten Halbzeit erarbeitete sich Königsblau nur zwei Chancen aus dem Spiel heraus. Jones schoss nach einer guten Passkombination knapp links vorbei (29.), Neustädter feuerte einen Distanzschuss ab, der sich nur haarscharf am rechten Winkel vorbeidrehte (42.). Ansonsten kamen die Gäste gegen die hoch verteidigenden Hausherren nicht zur Geltung.

Nilsson trifft die Latte

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Schalke etwas offensiver eingestellt, stand höher und rückte auch in der Vorwärtsbewegung nach. Dabei entwickelten die Knappen aber nach wie vor keine Durchschlagskraft. Vielmehr neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Tempo und Spielfluss war nur phasenweise auf dem Rasen zu erkennen. Für Torchancen zeigte sich nach wie vor nur der Club verantwortlich: Kiyotake steckte für Drmic durch, doch Fährmann parierte den Alleingang per Fußabwehr (55.). Wenig später setzte Frantz Drmic in Szene. Der Schweizer schoss von der Strafraumgrenze haarscharf am linken Pfosten vorbei (59.).

Da Schäfer auf der anderen Seite auch nach 70 Minuten vollkommen beschäftigungslos war, reagierte Hermann mit einem Stürmerwechsel und brachte mit Obasi eine frische Offensivkraft (70.). Die Wirkung verpuffte allerdings vollends. Schalke fand an diesem Abend schlichtweg nicht statt. Nürnberg haderte stattdessen mit dem fehlenden Glück: Als Kiyotake einen 40-Meter-Freistoß in den Gefahrenbereich zirkelte und Nilsson zum Kopfball kam, hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen. Der Ball klatschte aber an die Latte (76.).

Erst in der Schlussphase musste Schäfer doch noch einen Arbeitsnachweis erbringen. Jones (81.) und Farfan (83.) prüften die Wachsamkeit des Nürnberger Torhüters. Ansonsten passierte nichts mehr.

Nach der Winterpause geht es für Nürnberg am Samstag (25. Januar, 15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Hoffenheim weiter, Schalke gastiert tags darauf (17.30 Uhr) beim Hamburger SV.

1. Bundesliga, 2013/14, 17. Spieltag
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
Gespannt

Nürnbergs Trainer Gertjan Verbeek vor dem Duell gegen Schalke.
© Getty Images

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21.12.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Chandler (2,5) , 
Nilsson (3,5) , 
Pinola (3,5) , 
Plattenhardt (3) - 
Frantz (2) - 
Hasebe (3) - 
Drmic (4,5)    
Kiyotake (3,5) , 
Hlousek (4,5) - 
Ginczek (4,5)    

Einwechslungen:
85. Mak für Drmic
86. Pekhart für Ginczek

Trainer:
Verbeek
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (2) - 
Uchida (4,5) , 
Matip (4) , 
Felipe Santana (3,5) , 
Kolasinac (5) - 
J. Jones (4) , 
Neustädter (4)    
Farfan (4) , 
M. Meyer (3,5)    
Fuchs (5)    
Szalai (6)    

Einwechslungen:
31. Goretzka (4) für Fuchs
70. Obasi für Szalai
90. + 2 K. Papadopoulos für M. Meyer

Trainer:
Hermann

Spieldaten

1. FC Nürnberg       FC Schalke 04
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 552 : 363 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 458 : 262 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
21.12.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
42687
Spielnote:  3
Tempo und Spielwitz hatte diese Partie fast ausschließlich dank des Club, nach der Pause ging es zwar abwechslungsreicher zu, allerdings verflachte da die Partie zusehends.
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
höchst souveräne Spielleitung mit ganz starker Zweikampfbewertung, gab Drmics Tor (35.) wegen Abseits zu Recht nicht, übersah allerdings, dass Nilssons Lattentreffer (76.) eine Abseitsstellung vorausging.
Spieler des Spiels:
Mike Frantz
Starker Abfangjäger, der zudem dem Angriffsspiel viele gute Impulse verlieh.
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