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VfL Wolfsburg

 - 

VfB Stuttgart

 
VfL Wolfsburg

3:1 (1:0)

VfB Stuttgart
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VfL Wolfsburg
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Wolfsburg mit viel Glück und einem starken Benaglio

Zwei direkte Freistöße bringen den Dreier

Wolfsburg marschiert weiter Richtung Champions League. Der VfL schlug Stuttgart mit 3:1 (1:0) und verkleinerte den Rückstand auf Dortmund und Gladbach auf drei Punkte. Die Niedersachsen agierten spielbestimmend und hatten bei allen drei Treffern auch das nötige Glück. Stuttgart erarbeitete sich in Rückstand dann auch zahlreiche Chancen, scheiterte aber reihenweise am starken Torwart Benaglio.

Wolfsburg macht Druck

Ricardo Rodriguez
Tooor! Wolfsburgs Ricardo Rodriguez (#34) verwandelte einen Freistoß direkt und freut sich mit der Mannschaft.
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking konnte nach dem 3:0 in Freiburg wieder auf Diego (Muskelfaserriss in der Bauchmuskulatur) zurückgreifen und stellte den Brasilianer für Perisic (Bank) in die Startelf. Stuttgarts Trainer Thomas Schneider tauschte im Vergleich zum 4:2 gegen Hannover zweimal Personal: Niedermeier und Gentner (Knie verdreht) begannen für Schwaab (Knieprellung mit Bluterguss) und Khedira (Bank).

Der VfL startete spielbestimmender in die Partie und übernahm schnell die Kontrolle. Der VfB verhielt sich zunächst abwartender, stand kompakt in der eigenen Hälfte und störte den Wolfsburger Spielaufbau hin und wieder mit aggressivem Pressing. Als Wolfsburg die erste Lücke fand, brannte es gleich lichterloh: Ochs wurde am rechten Flügel steil geschickt und flankte flach an die Strafraumgrenze, wo Arnold aus zentraler Position sofort abzog. Ulreich rettete mit einer Parade (6.).

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Werners Treffer zählt nicht - Rodriguez Freistoß passt

Im weiteren Verlauf bauten die Hausherren immer mehr Druck auf. Diego (8.) und Luiz Gustavo (10.) setzten ihre Schüsse ein wenig zu hoch an, Caligiuri prüfte die Reflexe von Ulreich (17.). Von den Gästen kam offensiv hingegen weiterhin wenig. Die Schwaben entlasteten nur selten und kamen kaum zum Abschluss. Ein Konter führte dann aber beinahe zum 1:0 für die Gäste: Ibisevic schickte Werner mit einem Traumpass alleine aufs Tor zu. Benaglio lenkte den Schuss des pfeilschnellen Angreifers aber gerade noch nach oben ab. Der Ball flog hoch weiter Richtung Tor. Knoche startete eine Rettungsaktion, sprang ins Tor und klärte die Kugel. Das Spielgerät hatte die Torlinie wohl schon mit vollem Durchmesser überschritten, Schiedsrichter Deniz Aytekin gab den Treffer aber nicht (30.).

Der VfB hatte kein Glück - und dann kam auch noch das Pech dazu: Rodriguez zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld aus etwa 38 Metern Torentfernung an die Fünfmetergrenze, wo Naldo das Leder nur knapp verpasste. Dadurch wurde Ulreich aber irritiert und musste zusehen, wie der Ball ohne Fremdkontakt vor ihm aufsprang und dann im Netz einschlug (38.). Stuttgart antwortete mit wütenden Angriffen und kam nun besser auf. Gentners Kopfball aus fünf Metern rauschte nur knapp über die Latte (44.). So ging es mit dem 1:0 in die Pause.

Gentner und Sakai unglücklich - Benaglio rettet mehrfach

Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen lange im Mittelfeld ab. Die Niedersachsen blieben dabei aber die bessere Mannschaft und erhöhten erneut glücklich mit einem direkten Freistoß: Diego trat den Standard auf das rechte Eck. In der Mauer stieg Gentner hoch, doch statt zu klären, fälschte der Kapitän unglücklich ab. Der Ball landete unhaltbar für Ulreich im linken Eck zum 2:0 (53.).

Auch nach dem zweiten direkten Freistoßgegentreffer antworteten die Gäste mit Wut im Bauch - dieses Mal aber mit Erfolg: Ibisevic legte einen Freistoß im Sechzehner für Werner vor den Strafraum ab. Der ging volles Risiko und nahm aus 17 Metern direkt ab. Der Ball schlug links unten im Tor ein (57.). Dieser Treffer gab dem VfB neuen Mut. Nun drängten die Schwaben entschlossen auf den Ausgleich, scheiterten aber reihenweise am glänzend aufgelegten Benaglio. Erst fischte der Torwart einen Sakai-Schuss aus kurzer Distanz aus dem Eck (62.), dann parierte der Schweizer einen Alleingang von Werner (73.) und drehte auch noch einen Gentner-Schuss aus 17 Metern spektakulär um den Pfosten (77.).

Joker Perisic entscheidet die Partie

Gerade in der Drangphase der Stuttgarter setzte Wolfsburg schließlich den Todesstoß. Einen Steilpass klärte Sakai unglücklich, sodass der eingewechselte Perisic freie Bahn hatte. Zwar war Ulreich noch mit einem Reflex dran, doch der Ball sprang ungünstig, sodass der Joker selbst zum 3:1 abstauben konnte (78.). In der Schlussphase waren die Würfel also gefallen und der VfL verwaltete das Ergebnis bis zum Schlusspfiff.

Damit verabschiedet sich Stuttgart in die Winterpause: Da der FC Bayern München bei der FIFA-Klub-WM in Marokko antreten muss, wurde das Spiel gegen den Triple-Sieger auf den 29. Januar verschoben. Wolfsburg muss dagegen noch einmal ran und ist nächste Woche am Sonntag (15.30 Uhr) in Mönchengladbach gefordert.

1. Bundesliga, 2013/14, 16. Spieltag
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 3:1
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 3:1
Mittelfeldduell

Die ersten Duelle im Mittelfeld lieferten sich Wolfsburg Diego und der Stuttgarter Leitner.
© Getty Images

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14.12.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (1,5)    
Ochs (3) , 
Naldo (3) , 
Knoche (2) , 
Rodriguez (2,5)    
Medojevic (3,5)    
D. Caligiuri (3,5) , 
Arnold (4)    
Diego (2,5)            
Olic (4,5)    

Einwechslungen:
72. Perisic     für Diego
79. Dost für Olic
81. Koo für Arnold

Trainer:
Hecking
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (4) - 
G. Sakai (4) , 
Niedermeier (3) , 
Rüdiger (3) , 
Rausch (4,5)    
Leitner (3,5) , 
Gentner (3)    
Harnik (4)    
Traoré (3,5)    
Ibisevic (2)    
Ti. Werner (2,5)    

Einwechslungen:
70. Sararer     für Traoré
83. Abdellaoue für Ibisevic
90. + 1 Maxim für Sararer

Trainer:
Schneider

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rodriguez (38., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:0
Diego (53., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1
Ti. Werner (57., Rechtsschuss, Ibisevic)
3:1
Perisic (78., Linksschuss)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Medojevic
(1. Gelbe Karte)
,
Diego
(6.)
Stuttgart:
Rausch
(1. Gelbe Karte)
,
Harnik
(2.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       VfB Stuttgart
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 13 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 422 : 413 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 317 : 309 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 105 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
14.12.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
25501
Spielnote:  2,5
ein offenes und unterhaltsames Duell zweier offensiver Teams.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
2:4
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4
agierte mit Licht und Schatten. Keine klare Linie bei Ellbogeneinsätzen, nahm Wolfsburg eine gute Chance, als er fälschlicherweise auf Foul von Arnold gegen Rausch entschied (22.). Ob der Ball bei Werners Schuss im Tor war oder nicht, war selbst durch Fernsehkameras nicht eindeutig aufzuklären (30.). Sehr hart war es, vor dem 2:0 auf Handspiel von Harnik zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Diego Benaglio
Sieger im Privatduell mit Werner, krönte seine Leistung mit einer klasse Parade gegen Gentner (77.).
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