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Hannover 96

 - 

1. FC Nürnberg

 
Hannover 96

3:3 (0:3)

1. FC Nürnberg
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Hannover 96
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.














Fünfte Gelbe Karte für Huszti und Pogatetz

Diouf macht dem Wahnsinn ein Ende

Nürnberg gab in Hannover nach 3:0-Pausenführung einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Der Club belohnte sich zunächst für einen mutigen Auftritt und war gegen das defensivschwache 96 klar auf der Siegerstraße. Nachdem der FCN nach Hannovers Anschlusstor die kurze Drangphase der Hausherren überstanden hatte, verpassten die Gäste die Entscheidung und mussten in der turbulenten Schlussphase in der Nachspielzeit noch den Ausgleich schlucken. Ein glückliches Remis der Slomka-Elf, dazu noch mit fadem Beigeschmack.

Ginczek vs. Andreasen
Letztlich stolperte der Club, wie hier Daniel Ginczek über Leon Andreasen, doch noch über Hannover.
© picture-allianceZoomansicht

Hannovers Trainer Mirko Slomka stellte im Vergleich zum 2:4 beim VfB Stuttgart zweimal um: Für Pocognoli und Hoffmann rückten Prib und Stindl neu ins Team.

Sein Gegenüber Gertjan Verbeek vertraute auf die Anfangsformation, die zuletzt beim 1:1 gegen Mainz das neunte Remis eingefahren hatte.

Der Club startete forsch in Hannover. Vor allem wenn die früh attackierenden Franken sich durchs Mittelfeld kombinierten, wurde es gefährlich für die Niedersachsen. Ginczek (6.) und Drmic (10.) tauchten aussichtsreich im Sechzehner auf, Frantz' Fernschuss sauste einen Meter links vorbei (12.). 96 aber hatte die beste Möglichkeit der Anfangsviertelstunde, als Diouf im Zentrum nach feiner Kombination Diouf knapp vorbeischoss (13.).

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Die Hausherren erkämpften sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, überzeugend war es spielerisch aber gegen den kompakten FCN nicht, was die Slomka-Elf anbot. Sobiech versprühte zwar etwas Gefahr (17., 29.), ansonsten resultierte Hannovers optische Überlegenheit vor allem daraus, weil der Club nach Ballgewinn stets versuchte, schnell umzuschalten und dabei oft fehlerhaft agierte.

Nach einer halben Stunde belohnten sich die hellwachen Franken aber für ihren mutigen Auftritt. Hasebe initiierte per Solo und Hlousek traf per Linksschuss aus 20 Metern, leicht abgefälscht von Sakai, ins rechte Eck (30.).

Gegen verunsicherte Niedersachsen setzte der Altmeister nach, 96 verlor in der Defensive gänzlich den Überblick: Drmic enteilte Prib und Marcelo und behielt allein vor Zieler nach Kiyotakes Traumpass die Nerven - 0:2 (38.). Und Nilsson nickte nach Plattenhardts Ecke gegen die sich im Tiefschlaf befindliche Deckung der Gastgeber freistehend aus vier Metern ein - 0:3 (41.).

Mit Bittencourt für Schmiedebach wechselte Slomka offensiv. Binnen kurzer Zeit holten sich Pogatetz (5. Gelbe) und Hlousek Verwarnungen ab, Huszti scheiterte bei der besten Chance Hannovers an Schäfer (53.). Der FCN blieb seiner Marschroute treu, suchte nach wie vor zielstrebig den Weg nach vorne - Ginczek traf nur die Latte (59.).

Aber es klingelte auf der Gegenseite, als Huszti zu leicht an Chandler vorbeiging und Bittencourt den Querpass des Ungarn locker vollendete - nur noch 1:3 (60.).

Nun war die Slomka-Elf aufgewacht, brachte mehr Leidenschaft ein. Schäfer war gegen Huszti auf dem Posten (61.) und hatte Glück, dass Marcelo per Kopf an der Latte scheiterte (65.).

Die Franken aber überstanden die beste Phase der Rothosen, bei denen der erst 17-jährige Sulejmani sein Ligadebüt feierte. Die Verbeek-Schützlinge hätten selbst durch Nilsson (67.) und Drmic (69.) wieder erhöhen können. Lange Zeit sah es nach einem sicheren Sieg des FCN aus, 96 schien sein Pulver früh verschossen zu haben.

Aber eine Fehlentscheidung brachte die Hausherren wieder ins Spiel zurück. Sulejmani passte auf Diouf, der aus klarer Abseitsstellung zum 2:3 einschoss (87.). Weil zudem Marcelo auf der Gegenseite Kiyotakes Hereingabe an den eigenen Pfosten setzte, musste der Club weiter zittern.

Die Nachspielzeit brach an, und es kam, wie es kommen musste: Nach einer Freistoßflanke war Diouf im Zentrum am Ball, scheiterte aber an Schäfer. Der Senegalese setzte nach und netzte zum Ausgleich ein (90.+2)!

Hannover gastiert nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg, Nürnberg empfängt drei Stunden später den FC Schalke.

1. Bundesliga, 2013/14, 16. Spieltag
Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 3:3
Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 3:3
Augen zu und druch

FCN-Coach Gertjan Verbeek vor dem Spiel in Hannover
© picture alliance

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14.12.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3,5) - 
H. Sakai (4,5) , 
Marcelo (5,5) , 
Sané (5,5) , 
Prib (4)    
Stindl (4)        
Andreasen (4)    
Schmiedebach (5)    
Huszti (3)    
M. Diouf (2)        
A. Sobiech (5)    

Einwechslungen:
46. Bittencourt (3)     für Schmiedebach
74. Sulejmani für A. Sobiech
81. Pander für Prib

Trainer:
Slomka
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5)        
Chandler (4,5) , 
Nilsson (3)    
Pogatetz (4)    
Plattenhardt (4) - 
Hasebe (3) , 
Frantz (4)    
Drmic (3)        
Kiyotake (2) , 
Hlousek (3)        
Ginczek (4)    

Einwechslungen:
72. Feulner für Drmic
76. Pekhart für Ginczek
88. Mak für Frantz

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Hlousek (30., Linksschuss, Hasebe)
0:2
Drmic (38., Linksschuss, Kiyotake)
0:3
Nilsson (41., Kopfball, Plattenhardt)
1:3
Bittencourt (60., Rechtsschuss, Huszti)
2:3
M. Diouf (87., Rechtsschuss, Sulejmani)
3:3
M. Diouf (90. + 2, Rechtsschuss, Huszti)
Gelbe Karten
Hannover:
Huszti
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Stindl
(4.)
,
Andreasen
(3.)
Nürnberg:
Pogatetz
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Hlousek
(2.)
,
R. Schäfer
(2.)

Spieldaten

Hannover 96       1. FC Nürnberg
Tore 3 : 3 Tore
 
Torschüsse 21 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 427 : 394 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 307 : 287 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 120 : 107 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 5 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
14.12.2013 15:30 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
38100
Spielnote:  2,5
Top-Dramaturgie, aber viele Unzulänglichkeiten im Abwehrverhalten beider Teams.
Chancenverhältnis:
6:10
Eckenverhältnis:
5:7
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 6
nahm entscheidend Einfluss auf den Spielausgang, als er die klare Abseitsposition Dioufs beim 2:3 übersah; fragwürdig zudem der Freistoßpfiff vor dem 3:3 (Hasebe gegen Stindl).
Spieler des Spiels:
Mame Biram Diouf
Sein später Doppelpack rettete Hannover den glücklichen Punkt.
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