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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

4
:
2

Halbzeitstand
2:2
Hannover 96

Hannover 96


VFB STUTTGART
HANNOVER 96
15.
30.
45.










60.
75.
90.












Hannover auswärts weiter ohne Punktgewinn

VfB kontert 96 aus - Rausch will nicht jubeln

Viel investiert und wieder nichts mitgenommen. Hannover 96 bleibt auch im siebten Anlauf in Serie auswärts ohne Punktgewinn, das Spiel beim VfB Stuttgart endete mit einer 2:4-Pleite aus Sicht der Slomka-Elf. Dabei glich die Partie lange einer Achterbahnfahrt. Stuttgart ging in Front, Hannover drehte das Spiel, geriet erneut in Rückstand und verlor das Spiel dann endgültig in der Schlussphase.

Fehlgriff mit Folgen: VfB-Keeper Ulreich kommt gegen Hannovers Sané einen Tick zu spät.
Fehlgriff mit Folgen: VfB-Keeper Ulreich kommt gegen Hannovers Sané einen Tick zu spät.
© Getty ImagesZoomansicht

Stuttgarts Trainer Thomas Schneider wirbelte seine Elf nach dem 0:3 auf Schalke gehörig durcheinander. Für Gentner (Knieprobleme), Maxim, Kvist und Niedermeier starteten Sakai, Harnik, Leitner und erstmals auch Rani Khedira.

Hannovers Coach Mirko Slomka musste im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Frankfurt verletzungsbedingte Änderungen vornehmen. Prib (Magen-Darm) und Schulz (Lendenwirbel-Fraktur) fielen aus, Pocognoli und Sané übernahmen.

Hannovers Bemühen, im siebten Anlauf auf fremden Platz endlich etwas Zählbares mitzunehmen, war vom Anpfiff an deutlich zu spüren. 96 startete angriffslustig und profitierte dabei vom arg umsortierten VfB, der noch um Struktur im eigenen Spiel rang. So kamen Pocognoli (6.) und gleich zweimal Diouf (10., 11.) zu guten Einschussmöglichkeiten. Es hätte gut und gerne 1:0 für Hannover heißen können. Doch es klingelte dann am anderen Ende des Spielfeldes. Mit dem ersten ernstzunehmenden Vorstoß gelang den Schwaben die Führung. Werner legte klug für Harnik auf, dessen Schuss landete mit etwas Glück über der Linie (13.).

Wie reagierte nun die Slomka-Elf? Hannover blieb offensiv ausgerichtet und profitierte nun von teils hanebüchenen Abwehrfehlern des Gastgebers. Zunächst köpfte Schwaab Ulreich den Ball vor den Händen weg, Sobiech fand sich alleine vor dem leeren Tor prächtig bedient wieder und schob locker ein (28.). Damit nicht genug. Nach einem Huszti-Freistoß verließ Ulreich sein Tor, kam jedoch gegen den eingelaufenen Sané entscheidend zu spät. Nach dem Torwartfehler stand es plötzlich 2:1 für die Niedersachsen (31.).

Die Freude währte jedoch nur kurz. Quasi mit dem nächsten Angriff war wieder der VfB am Drücker. Harnik flankte präzise an den Fünfmeterraum, Ibisevic tauchte ab und köpfte das Spielgerät zum Ausgleich in die Maschen (33.). Drei Tore in Fünf Minuten - damit hatten die Akteure auf dem Rasen aber auch ihr Pulver bis zur Pause verschossen.

Mit dem Seitenwechsel ging es dann aber munter weiter. Stuttgart präsentierte vor eigenem Publikum einen Konter wie aus dem Lehrbuch. Leitner trieb die Kugel durch das ganze Mittelfeld, Rechts lief Traoré mit schnellen Schritten mit, bekam das Zuspiel im passenden Augenblick und traf mit einem satten Direktschuss ins linke Eck (51.).

Und der VfB wollte nun die Entscheidung, drängte mit Macht auf Tor Nummer vier. Wieder lief der Konter über Leitner und Traoré, diesmal blieb Zieler allerdings erster Sieger (63.). Harnik verzog anschließend eine Direktabnahme (64.) und Ibisevic scheiterte mit einem scharfen Kopfball am Gäste-Torwart (65.). Die Schwaben hatten nun Oberwasser und Hannover blieb eine Reaktion, etwa in Form eines Torschusses, nun schuldig. Stattdessen setzten die Gastgeber bei sich bietender Gelegenheit nach. Harnik (73.) und Ibisevic (74.) versuchten sich ohne Glück.

Mehr davon besaß dann Rausch, der nach feinem Doppelpass mit Werner den linken Außenrist zum 4:2 benutzte (83.). Gegen seine Ex-Kollegen verweigerte er aber den gemeinsamen Torjubel mit den neuen Mitspielern. Der Rest war Schaulaufen, die Punkte sicher eingebracht. 96 hingegen bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn.

Der VfB muss nun am nächsten Samstag (18.30 Uhr) in Wolfsburg antreten, Hannover empfängt drei Stunden zuvor den bislang sieglosen 1. FC Nürnberg.

1. Bundesliga, 2013/14, 15. Spieltag
VfB Stuttgart - Hannover 96 4:2
VfB Stuttgart - Hannover 96 4:2
Freudestrahlend

Leitner, Harnik und Ibisevic bejubeln die zwischenzeitliche VfB-Führung zum 1:0.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (5) - 
G. Sakai (4) , 
Schwaab (5) , 
Rüdiger (3)    
Rausch (3)    
Khedira (3,5)    
Leitner (2) - 
Harnik (2,5)    
Traoré (3)        
Ibisevic (2,5)            

Einwechslungen:
80. Kvist für Khedira
88. Sararer für Traoré
90. + 1 Abdellaoue für Ibisevic

Trainer:
Schneider
Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
H. Sakai (4,5) , 
Marcelo (4,5) , 
S. Sané (4)    
Pocognoli (5)    
Andreasen (3,5)    
Hoffmann (4,5)    
Schmiedebach (4)    
Huszti (3,5) - 
A. Sobiech (3,5)    
M. Diouf (3)    

Einwechslungen:
61. Pander für Pocognoli
67. Schlaudraff     für Hoffmann
73. Bittencourt für Schmiedebach

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Harnik (13., Rechtsschuss, Ti. Werner)
1:1
A. Sobiech (28., Linksschuss, Schmiedebach)
1:2
S. Sané (31., Kopfball, Huszti)
2:2
Ibisevic (33., Kopfball, Harnik)
3:2
Traoré (52., Rechtsschuss, Leitner)
4:2
Rausch (84., Linksschuss, Ti. Werner)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Rüdiger
(1. Gelbe Karte)
Hannover:
M. Diouf
(1. Gelbe Karte)
,
Schlaudraff
(2.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       Hannover 96
Tore 4 : 2 Tore
 
Torschüsse 13 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 388 : 427 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 256 : 299 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 132 : 128 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
47630
Spielnote:  3
hohes Tempo, etliche Fehler, aber deshalb auch viele Tore und ein interessanter Verlauf.
Chancenverhältnis:
12:4
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
sicherer Leiter, hätte Pocognoli nach hohem Fuß gegen Khedira Gelb geben müssen (41.); richtig, nach Fallern von Diouf (4.) und Werner (35.) nicht auf Elfmeter zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Moritz Leitner
An drei Toren beteiligt - beim ersten und zweiten als Stratege und vorletzter Passgeber, beim dritten mit dem direkten Assist.