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1. FC Nürnberg

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:1 (0:1)

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1. FC Nürnberg
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.







Hasebe trifft den Pfosten - Diego sieht die 5. Gelbe

Ginczeks Solo verhindert die nächste Pleite

Der Club bleibt weiter sieglos, gegen das lange Zeit abgeklärte Wolfsburg sicherte der FCN aber immerhin einen Punkt. Der VfL riss das Geschehen nach vorsichtiger Anfangsphase an sich und ging hochverdient kurz vor der Pause in Führung. Dann aber rächte sich eine schlampige Chancenverwertung, weil Joker Ginczek einen fulminanten Sololauf krönte und damit einen glücklichen Zähler rettete.

Olic vs. Pogatetz und Schäfer
Hier ging es nochmal gut - Ivica Olic, bedrängt von Emanuel Pogatetz, schoss am Tor vorbei. Wenig später aber schlug es hinter Raphael Schäfer ein.
© picture-allianceZoomansicht

FCN-Coach Gertjan Verbeek vertraute im Vergleich zur 1:3-Pleite in Mönchengladbach exakt derselben Startformation.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking tauschte nach dem 2:1-Sieg gegen Dortmund einmal Personal aus und brachte den wiedergenesenen Diego für Caligiuri.

Gegen vorsichtige Wolfsburger gehörte dem zunächst risikobereiteren Club die Anfangsphase. Feulner misslang nach Drmic-Flanke die Ballannahme (2.), Drmic selbst zwang Benaglio zu einer Glanztat (8.), Plattenhardts Freistoß flog genau den VfL-Keeper (11.).

Die ballsicheren und technisch überlegenen "Wölfe" verstanden es dann immer besser, sich durchs Mittelfeld zu kombinieren. Immer wieder schaltete sich Ochs ein, der auch Initiator der bis dorthin besten Möglichkeit war und Olic per Maßflanke bediente: Schäfer bewahrte sein Team per Fußabwehr aus fünf Metern nach Kopfball des Kroaten vor dem Rückstand (14.).

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In der Folge setzte sich immer mehr der abgeklärtere Vortrag des VfL durch. Der Club wusste das Passspiel der Gäste immer weniger einzudämmen, kam nicht in die Zweikämpfe. Vor allem im Zentrum waren die Niedersachsen Chef im Ring, Chance auf Chance der Hecking-Elf die Konsequenz.

Nilsson blockte Olic ab (22.), der wenig später Schäfer schon umkurvt hatte, aber das lange Eck knapp verfehlte (27.). Der FCN konnte kaum für Entlastung sorgen, agierte meist nur mit langen Pässen, die nicht ankamen. Immer größer wurde die Überlegenheit des Gegners, der durch Perisic (30.) und Rodriguez (35.) weitere Hochkaräter kreierte.

Längst hatte sich die Führung der "Wölfe" abgezeichnet - in der 39. Minute war es schließlich soweit: Ochs passte in die Mitte zu Diego, der zu Arnold weiterspielte. Der Youngster zog aus 22 Metern ab, Schäfer war am sich im letzten Moment wegdrehenden Ball zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht mehr verhindern und sah alles andere als gut aus - 0:1! Weil Hasebe aus 20 Metern am Pfosten scheiterte (42.), blieb der Club die Antwort vor der Pause schuldig.

Ohne Personaltausch begann Durchgang zwei. Wolfsburg kontrollierte unaufgeregt das Geschehen, Luiz Gustavo schoss knapp vorbei (51.), Diego scheiterte an Schäfer (54.).

Und Nürnberg? Zu fehlerhaft schon im Aufbau, dazu technische Unzulänglichkeiten, die verhinderten, dass die Verbeek-Elf zunächst überhaupt gefährlich ins letzte Drittel vorstieß. Der VfL aber ließ den Club leben, ging allzu schlampig mit seinen Möglichkeiten um (Perisic, 62., Diego, 66.). Zwischenzeitlich verpasste Drmic bei der besten Clubchance den Ausgleich (63.).

Ginzcek ersetzte Kiyotake (64.). Olic, halbrechts durch, zeigte sich zu unentschlossen (71.). Schließlich rächte sich die fahrlässige Chancenverwertung der Niedersachsen nach einem Gala-Auftritt von Ginzcek, der per Sololauf von der Mittellinie fünf Wolfsburger stehenließ und Benaglio aus 13 Metern überwand (72.).

Der Ausgleich veränderte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz, der VfL war angeschlagen, der Club nun entschlossener mindestens auf Augenhöhe. Mak stand dicht vor dem 2:1 (86.), auf der anderen Seite zeigte sich Schäfer gegen Arnold diesmal auf der Höhe (88.) - dann war Schluss.

Nürnberg schlägt seine Zelte am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen auf, Wolfsburg hat am Freitag (20.30 Uhr) den HSV zu Gast.

1. Bundesliga, 2013/14, 13. Spieltag
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 1:1
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 1:1
Versöhnliche Geste

Vor dem Spiel erhielt FCN-Schlussmann Schäfer von den Ultras symbolisch eine Kapitänsbinde überreicht. In den Tagen und Wochen zuvor hatte es Streit zwischen dem Club-Kapitän, der nach dem 0:3 gegen Freiburg seine Binde aus Protest gegen das Verhalten der eigenen Fans auf den Boden geschmissen hatte, und den Ultras gegeben. Die Geste sollte nun der Schlussstrich sein.
© imago

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23.11.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (4,5)    
Chandler (4) , 
Nilsson (4,5) , 
Pogatetz (3) , 
Plattenhardt (3) - 
Frantz (4)        
Feulner (2,5) , 
Hasebe (3,5) , 
Kiyotake (4,5)    
Hlousek (4,5) - 
Drmic (4)

Einwechslungen:
55. Mak (4) für Frantz
64. Ginczek     für Kiyotake

Trainer:
Verbeek
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3,5)    
Ochs (3) , 
Naldo (3,5) , 
Knoche (2,5) , 
Rodriguez (3) - 
Medojevic (3) - 
Diego (4)    
Arnold (2,5)        
Perisic (4,5)    
Olic (4,5)    

Einwechslungen:
77. D. Caligiuri für Perisic
77. Dost für Olic
90. Polak für Arnold

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Arnold (39., Linksschuss, Diego)
1:1
Ginczek (72., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Frantz
(1. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Diego
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 11 : 23 Torschüsse
 
gespielte Pässe 364 : 424 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 262 : 314 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 46% : 54% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 20 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
23.11.2013 15:30 Uhr
Zuschauer:
35678
Spielnote:  3
eine lange Zeit einseitige, vom VfL stark geführte Partie entwickelte sich am Ende noch zum spannenden Schlagabtausch.
Chancenverhältnis:
5:9
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 3
hatte insgesamt mit der fairen Partie keine Mühe, auch wenn er bei der einen oder anderen Zweikampfbewertung daneben lag.
Spieler des Spiels:
Maximilian Arnold
An der Zielstrebigkeit des dynamischen, mannschaftsdienlichen Youngsters hätten sich seine Mitspieler ein Beispiel nehmen können.
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