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SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
3

Halbzeitstand
0:2
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


SC FREIBURG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Freiburg wartet weiter auf den ersten Heimsieg

Blitzstarter: Ibisevic und Werner ebnen den Weg

Zum Abschluss des 12. Spieltages feierte der VfB Stuttgart einen 3:1-Erfolg beim SC Freiburg. Schon nach zehn Minuten lagen die Schwaben durch Treffer von Ibisevic und Werner mit 2:0 in Führung, verpassten es im Anschluss aber, den Deckel draufzusetzen. Im zweiten Durchgang stellte der VfB die Offensive dann fast gänzlich ein, sodass der SCF nochmal verkürzen konnte. Ein eiskalter Werner sorgte dann aber doch für einen sicheren Stuttgarter Erfolg im Baden-Württemberg-Derby - und holte sich einen BL-Rekord.

Vedad Ibisevic (li.) trifft zum 1:0 für den VfB Stuttgart
Reingespitzelt: Vedad Ibisevic traf nach nur wenigen Minuten zur Stuttgarter Führung.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich nahm im Vergleich zum 0:0 bei GD Estoril Praia in der Europa League sieben Veränderungen vor. Baumann, Diagne, Höfler und Coquelin blieben in der Startelf. Höhn, Ginter, Günter, Fernandes, Klaus, Mehmedi und Freis kamen hinzu. Neben Kapitän Schuster (Fußverletzung) fehlten unter anderem auch die Leistungsträger Schmid (Dehnung im Kreuzband) und Sorg (Gelb-Rot-Sperre). Weitaus übersichtlicher gestaltete sich die Startelf der Gäste. Dort wechselte VfB-Coach Thomas Schneider gegenüber der deftigen 1:6-Schlappe in Dortmund zweimal: Rausch und Niedermeier rückten für Boka (Adduktorenprobleme) und Sakai ins erste Glied. Da Niedermeier im Abwehrzentrum verteidigte, gab Schwaab den Rechtsverteidiger.

Bei strömendem Regen war der Sportclub in der Anfangsphase um Kontrolle und Sicherheit bedacht, schließlich wusste man in den Reihen der Freiburger, dass die Stuttgarter an den vergangenen vier Spieltagen stets in der Anfangsviertelstunde in Führung gegangen waren. Und nach ersten guten Möglichkeiten der Hausherren (Mehmedi, 7., Ginter, 8.) setzten die Schwaben ihre Frühstarter-Serie einmal mehr fort. Nach einer Flanke von Gentner spitzelte Ibisevic den Ball aus kurzer Distanz über Baumann in die Maschen (9.), ehe kurz darauf der erst 17-jährige Werner zu einem klasse Sololauf ansetzte und keine 60 Sekunden später den Stuttgarter Doppelpack perfekt machte (10.).

Keine zehn Minuten waren also gespielt, und schon sah sich die Streich-Elf mit 0:2 in Rückstand. Das war natürlich eine gewaltige Hypothek für die Mannschaft aus dem Breisgau. Dazu hätte Ibisevic um ein Haar das 3:0 für die Gäste erzielt (13.). Die Stuttgarter gaben fortan den Ton an und hatten das Geschehen weitestgehend im Griff. Doch mit dem Gefühl des sicheren Vorsprungs schlich sich auch Nachlässigkeit ins Spiel der Schwaben. Freiburg fand so zurück in die Partie und hätte durch Mehmedi beinahe den Anschluss erzielt (24.).

Für Stuttgart war dies Warnung genug. Also schalteten die Gäste wieder einen Gang hoch. Freiburg stand sich unterdessen zu häufig selbst im Weg. SCF-Coach Streich musste sich an der Seitenlinie über zu viele leichte Abspielfehler ärgern. Dazu machte es die Breisgau-Elf auch zu oft zu kompliziert.

Mit Kerk, dafür aber ohne Coquelin kehrte der Sportclub aus der Kabine zurück. Ergebnistechnische Akzente konnte aber auch er zunächst nicht setzen. Stattdessen kontrollierte der VfB mit viel Ballbesitz das Geschehen. Erst nach einer knappen Stunde wurde es kritischer für die Schwaben: In Freiburgs bis dato bester Phase prüfte erneut Ginter Ulreich per Kopf (59.), dazu forderte der Sportclub gleich zweimal einen Handelfmeter (58., 61.) von Schiedsrichter Felix Zwayer.

Stuttgart schenkte die Kugel inzwischen viel zu schnell ab und konnte im Angriff kaum für Entlastung sorgen. Die VfB-Offensive blieb bis in die Schlussviertelstunde ohne Abschluss in Hälfte zwei. Auf der anderen Seite probierte es Streich nun mit Hanke für Freis (77.) und lag damit goldrichtig. Denn der Joker stach nach einer Minute mit seinem ersten Ballkontakt und sorgte damit wieder für Spannung. Nach einer Mehmedi-Flanke und einer unfreiwilligen Höfler-Vorlage netzte der 30-Jährige ein (78.).

Doch trotz des Anschlusstreffers kam nur für einen kurzen Augenblick nochmal Spannung auf, denn Werner ließ die Hoffnung sofort wieder im Keim ersticken. Nach einer Balleroberung auf Höhe der Mittellinie marschierte der Youngster zusammen mit Ibisevic auf Baumann zu und schob eiskalt zum 3:1-Endstand ein (82.). Damit ist er der jüngste Doppelpacker in der Geschichte der Bundesliga.

Freiburg gastiert am Samstag nach der Länderspielpause (23. November, 15.30 Uhr) in Braunschweig, Stuttgart empfängt einen Tag zuvor (20.30 Uhr) Mönchengladbach.

1. Bundesliga, 2013/14, 12. Spieltag
SC Freiburg - VfB Stuttgart 1:3
SC Freiburg - VfB Stuttgart 1:3
Ganz schön mieses Wetter

Freiburgs Trainer Christian Streich verkroch sich angesichts des schlechten Wetters unter seiner Kapuze.
© picture-alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (4)    
Diagne (4) , 
Ginter (4) , 
Höhn (4,5) , 
C. Günter (4,5) - 
Höfler (3,5) , 
Fernandes (4) - 
Klaus (3,5)    
Coquelin (4,5)    
Freis (4)    
Mehmedi (2,5)

Einwechslungen:
46. Kerk (4) für Coquelin
77. Hanke         für Freis

Trainer:
Streich
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2) - 
Schwaab (3,5) , 
Haggui (4,5) , 
Niedermeier (3,5)    
Rausch (3)    
Kvist (3,5) , 
Gentner (2,5)    
Ti. Werner (1,5)            
Leitner (3,5)    
Maxim (4) - 
Ibisevic (2,5)    

Einwechslungen:
60. G. Sakai (4) für Rausch
81. Harnik für Leitner
85. Traoré für Ti. Werner

Trainer:
Schneider

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ibisevic (9., Rechtsschuss, Gentner)
0:2
Ti. Werner (10., Rechtsschuss)
1:2
Hanke (78., Rechtsschuss, Höfler)
1:3
Ti. Werner (82., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Freiburg:
Klaus
(1. Gelbe Karte)
,
Hanke
(2.)
Stuttgart:
Niedermeier
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

SC Freiburg       VfB Stuttgart
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 19 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 510 : 458 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 424 : 378 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 86 : 80 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 7 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 7 Abseits
 
Ecken 7 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
10.11.2013 17:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
23700
Spielnote:  2
zunächst erfrischender Offensivfußball des VfB, dann offener Schlagabtausch und große Spannung.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3
insgesamt sicherer Leiter eines kniffligen Spiels, übersah Hagguis Foul an Kerk (51.), hätte Elfmeter geben können (Handspiel Niedermeier, 61.).
Spieler des Spiels:
Timo Werner
Zwei großartige Alleingänge vor dem 0:2 und dem 1:3, oft anspielbar, sehr beweglich.

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