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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
3

Halbzeitstand
0:1
Hertha BSC

Hertha BSC


TSG HOFFENHEIM
HERTHA BSC
15.
30.
45.






60.
75.
90.











Hertha holt verdienten Dreier im Kraichgau

Vorne hilft Ramos, hinten Kraft

Die TSG Hoffenheim brachte in der ersten Halbzeit das Spiel nach vorne nicht richtig in Gang. Anders die Hertha: Mit Kontern stets gefährlich belohnte sich die Luhukay-Elf mit der Pausenführung. Nach dem Wechsel drängte die TSG auf den Ausgleich, blieb allerdings in der Abwehr anfällig. Deshalb schafften es die Hausherren nicht, sich für ihren Sturmlauf zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu belohnen. Einen Stellungsfehler in der Abwehr nutzte Ramos zum Siegtreffer für die Berliner.

Ben-Hatira: Der Dank an höhere Mächte nach dem Teffer zum 0:1.
Ben-Hatira: Der Dank an höhere Mächte nach dem Teffer zum 0:1.
© picture-allianceZoomansicht

TSG-Trainer Markus Gisdol änderte nach dem 1:2 gegen die Bayern in der Vorwoche seine Startelf auf zwei Positionen: Rudy und Herdling mussten auf der Bank Platz nehmen und wurden durch Polanski und Elyounoussi ersetzt. Hertha-Coach Jos Luhukay nahm nach dem 0:2 gegen Schalke nur einen Wechsel in seiner Anfangsformation vor: Allagui ersetzte Schulz.

Hoffenheim versuchte der Hertha vom Anpfiff an den Schneid abzukaufen und spielte forsch nach vorne. Die Hertha ließ sich jedoch nicht einschüchtern, hielt dagegen und hatte prompt die beiden ersten Möglichkeiten des Spiels. Die Versuche von Allagui (3.) und Ben-Hatira (4.) flogen nur knapp am TSG-Kasten vorbei.

Die Berliner ließen sich nicht entmutigen und starteten gegen überrascht wirkende Hausherren weiterhin vielversprechende Offensivaktionen. In der 13. Minute wurde das Luhukay-Team dafür mit der Führung belohnt. Ramos kam auf dem rechten Flügel an Salihovic vorbei, der ins Leere grätschte. Der Kolumbianer servierte danach eine perfekte Vorlage auf den durchgestarteten Ben-Hatira, der den Ball aus vollem Lauf in die Maschen drosch.

Danach machte es die Hertha den Hausherren schwer, in der Offensive zur Geltung zu kommen. Die Gisdol-Elf wirkte oftmals ratlos ob der Berliner Abwehr. Lediglich zwei Freistöße von Salihovic brachten Gefahr für das Tor von Kraft. Beide konnte der Hertha-Keeper aber gekonnt entschärfen (26., 30.).

Bis zur Halbzeit zeigte die TSG Hoffenheim eine ideenlose Vorstellung und kam vor und im Hertha-Strafraum zu keiner einzigen gefährlichen Aktion. Die Hertha wirkte bei ihren Vorstößen gefährlicher und hatte durch einen Ramos-Kopfball sogar noch die Möglichkeit vor der Pause zu erhöhen. Nur denkbar knapp ging der Ball über das Tor von Casteels (39.).

Nach Wiederbeginn intensivierten die Hausherren das Spiel nach vorne. Dafür war Johnson für den unauffälligen Elyounoussi gekommen. Der Eingewechselte hatte auch sofort eine Riesenchance. Nach Zuspiel von Salihovic tauchte er frei vor Kraft auf, der aber geschickt den Winkel verkürzte und rettete (49.). Wenig später köpfte Süle eine Ecke knapp über Krafts Kasten (51.). Damit schienen die Zeichen ganz auf einen Hoffenheimer Sturmlauf gestellt zu sein.

Dieser wurde allerdings von Schiedsrichter Aytekin jäh gebremst. In der 53. Minute befanden sich Ramos und Vestergaard im Zweikampf. Der Kolumbianer rutschte im Strafraum weg und der Referee entschied auf Strafstoß. Diesen versenkte der Gefoulte sicher im TSG-Kasten (53.).

Die TSG ließ sich allerdings nicht entmutigen und intensivierte die Anstrengungen in der Offensive noch einmal. Mit Schipplock kam ein zweiter Stoßstürmer für Polanski (66.), und im Hertha-Strafraum fing es plötzlich an zu brennen. Dabei wurden die Kraichgauer allerdings auch anfälliger für Konter. Skjelbred (58.) und Allagui (74.) scheiterten jedoch mit guten Möglichkeiten.

Auf der Gegenseite brachte ein Elfmeter die Hausherren ins Spiel zurück. Langkamp hatte bei einer ungestümen Aktion Schipplock zu Fall gebracht und erneut zeigte Aytekin auf den Punkt. Salihovic ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte mit den verwandelten Strafstoß den Anschluss (70.).

Hoffenheim blieb dran und setzte die Abwehr der Gäste immer wieder unter Druck. In dieser Phase konnte sich Hertha-Keeper Kraft auszeichnen, der mehrmals die Führung festhielt. Vor allem eine Chance von Schipplock in der 73. Minute entschärfte der Keeper mit einer Glanzparade.

In der 81. Minute war allerdings der Keeper machtlos. Die Hertha versuchte mit einer eigenartigen Formation einen Freistoß von Salihovic zu entschärfen. Dieser hob den Ball nicht nur über die Mauer der Berliner, sondern auch über den Scheitel des auf der Linie postierten Langkamp, der zu allem Überfluss seinem Torwart jegliche Abwehrmöglichkeit nahm.

Der Aufsteiger war allerdings vom Hoffenheimer Ausgleich keineswegs geschockt und startete erneut Richtung TSG-Strafraum durch. Einen Stellungsfehler von Vestergaard und Beck nützten die Gäste dabei kompromisslos aus. Ramos nickte eine Pekarik Flanke dadurch relativ unbedrängt zur erneuten Führung ein (84.).

In der Schlussphase drängten die Hausherren noch einmal mit Macht auf den Ausgleich, doch Kraft hatte beschlossen, heute nicht mehr hinter sich zu greifen. Gegen Johnson hielt er erneut mit einer Glanzparade den Sieg fest (90.).

Hoffenheim gastiert am Samstag (23. November, 15.30 Uhr) in Augsburg, Hertha BSC empfängt zeitgleich Bayer Leverkusen.

1. Bundesliga, 2013/14, 12. Spieltag
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:3
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:3
Prominenz

US-Coach Jürgen Klinsmann weilte in der Heimat und schaute sich die Partie zwischen Hoffenheim und Hertha BSC an.
© Getty Images

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09.11.13
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Casteels (4,5) - 
Beck (5)    
Abraham    
Süle (3) , 
Salihovic (2,5)        
Polanski (4)    
Strobl (3,5)    
Volland (3) , 
Elyounoussi (5)    
Modeste (5)    

Einwechslungen:
28. Vestergaard (5) für Abraham
46. F. Johnson (3,5) für Elyounoussi
66. Schipplock für Polanski

Trainer:
Gisdol
Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2) - 
Pekarik (2,5)    
Lustenberger (2,5)    
S. Langkamp (4) , 
Hosogai (2,5) - 
Allagui (3,5)    
Cigerci (3,5) , 
Skjelbred (2,5)    
Ben-Hatira (3)            
Ramos (1)        

Einwechslungen:
67. N. Schulz für Ben-Hatira
72. Niemeyer für Skjelbred
79. M. Ndjeng für Allagui

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ben-Hatira (13., Rechtsschuss, Ramos)
0:2
Ramos (53., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Ramos)
1:2
Salihovic (70., Foulelfmeter, Linksschuss, Schipplock)
2:2
Salihovic (81., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:3
Ramos (84., Kopfball, Pekarik)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Strobl
(1. Gelbe Karte)
,
Modeste
(2.)
Hertha:
Pekarik
(4. Gelbe Karte)
,
Ben-Hatira
(2.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Hertha BSC
Tore 2 : 3 Tore
 
Torschüsse 9 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 499 : 349 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 383 : 244 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 116 : 105 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 59% : 41% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 22 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 22 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 3 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
09.11.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
25078
Spielnote:  2
intensiv, hohes Tempo, spannend, viele Torszenen.
Chancenverhältnis:
8:9
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4,5
lag in der zweikampfintensiven Partie oft richtig, völlig daneben aber, bei Ramos' Ausrutscher auf Strafstoß zu entscheiden, zu hart auch der 'ausgleichende' Elfmeter für Hoffenheim.
Spieler des Spiels:
Adrian Ramos
Stark am Boden, überragend in der Luft. Bereitete das 1:0 vor, verwandelte den Strafstoß sicher und köpfte das Siegtor wie aus dem Lehrbuch.