Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

VfL Wolfsburg

 - 

Borussia Dortmund

 
VfL Wolfsburg

2:1 (0:1)

Borussia Dortmund
Seite versenden

VfL Wolfsburg
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.










Wolfsburg ringt Klopp-Elf verdient nieder

Traumtor Olic - Zweite Saisonpleite für den BVB

Borussia Dortmund erlebte in Wolfsburg eine Bauchlandung. Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit verlor die Elf von Jürgen Klopp ein Ligaspiel und im Punkterennen mit dem FC Bayern an Boden. Wolfsburg feierte nach einer rassigen Partie einen 2.1-Erfolg, den sich die Niedersachsen nach einem 0:1-Rückstand zur Pause hart, aber nicht unverdient, erarbeiteten.

Großer Jubel in Wolfsburg: Rodriguez (re.) hat soeben zum 1:1 getroffen.
Großer Jubel in Wolfsburg: Rodriguez (re.) hat soeben zum 1:1 getroffen.
© picture-allianceZoomansicht

VfL-Trainer Dieter Hecking musste im Vergleich zum 2:1 in Frankfurt auf Diego (Rippenblessur und Muskelfaserriss im Bauchbereich) verzichten. Caligiuri übernahm den Dienst für den Brasilianer.

BVB-Coach Jürgen Klopp nahm nach dem 0:1 gegen Arsenal zwei Wechsel vor. Blaszczykowski (Magen-Darm) und Sokratis rutschten aus der Startelf, Hummels und Aubameyang durften beginnen.

Es gab in dieser Saison für den BVB sicherlich auch einfachere Momente als die erste Halbzeit in Wolfsburg. Der VfL setzte der Klopp-Elf erfolgreich zu! Hoch aufgestellt machten die Niedersachsen die Räume sehr eng und setzten bereits Dortmunds Abwehrspieler mächtig unter Druck. Der Gelb-Schwarze Kombinationszug kam so mächtig ins Stottern. Bis auf Ansätze von Torgefahr, durch Hummels (7.) und Aubameyang (9.) war von den Gästen lange nichts zu sehen.

Und Mitte der ersten Hälfte übernahm Wolfsburg dann endgültig die Initiative. Rechtsverteidiger Ochs war dabei der Antreiber - seine Flanken vom Flügel sorgten für mächtig Wirbel. Zunächst fand er den Kopf von Perisic, der nur knapp verpasste (22.), anschließend stand Medojevic völlig frei und jagte die Hereingabe unbedrängt rechts vorbei (31.). Nach einem leichten Dortmunder Ballverlust hatte Ochs selber freie Bahn, suchte aus 18 Metern den Abschluss und scheiterte an Weidenfeller (34.).

Die Wölfe waren dran, knabberten am 1:0, bissen aber nicht richtig zu. Und das rächte sich noch vor der Pause. Der BVB raffte sich in den Minuten vor dem Seitenwechsel zu einer kleinen Offensive auf, verlor zu diesem Zeitpunkt aber auch Verteidiger Subotic. Der Serbe blieb nach einem Zweikampf mit Olic verletzt liegen und musste vom Feld getragen werden (44.). Reus schließlich verwandelte einen Freistoß direkt aus 18 Metern. Ein Traumtor zum denkbar günstigsten Zeitpunkt!

- Anzeige -

Nach der Pause wirkte der BVB deutlich wacher, spielte aggressiver und kam rasch zu Chancen. Die beste ließ Aubameyang nach Zuspiel von Mkhitaryan liegen (54.). Und auch die Gastgeber mischten weiter munter mit. Das Spiel blieb rassig, die Zweikämpfe eng und auch der Ausgleich für den VfL ließ nicht lange auf sich warten. Rodriguez gab einen Freistoß aus dem Halbfeld ab, Knoche setzte nach, übertölpelte so Weidenfeller, der den Ball ins lange Eck passieren ließ (56.).

Olic packt den Hammer aus - VfL verdient sich den Sieg

1:1 hieß es nun auf der Anzeigetafel und ausgeglichen ging es auch auf dem Feld zu. Dabei zog der VfL als erstes einen weiteren Pfeil aus dem Köcher. Olic probierte es einfach mal von der rechten Seite aus und überwand Weidenfeller mit einem tollen Schuss aus der zweiten Reihe (69.). Dann durfte Reus aus nahezu derselben Position wie beim 1:0 erneut mit seinen Freistoß-Künsten glänzen. Nur das Aluminium stand dem Doppelpack des Nationalspielers im Weg (72.).

Näher kamen die Gäste dem 2:2 aber nicht mehr. Wolfsburg hatte nun Oberwasser, nutzte den sich bietenden Platz für einige gefährliche Konter und brachte den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit. Für die Hecking-Elf war es der vierte Sieg in Serie, für Dortmund die erst zweite Saison-Pleite.

Dieter Hecking kehrt nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Wolfsburgs Weg führt am Samstag nach der Länderspielpause (23. November, 15.30 Uhr) nach Nürnberg. Dortmund empfängt am selben Tag (18.30 Uhr) die Bayern zum Bundesliga-Spitzenspiel.

1. Bundesliga, 2013/14, 12. Spieltag
VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 2:1
VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 2:1
Gute Laune

Beim Warmmachen seiner Akteure in Wolfsburg zeigte sich Jürgen Klopp bester Stimmung.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
09.11.13
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)    
Ochs (2,5)    
Naldo (2,5) , 
Knoche (3) , 
Rodriguez (2)    
Luiz Gustavo (3,5) , 
Medojevic (3) - 
D. Caligiuri (3)        
Arnold (3,5)    
Perisic (4) - 
Olic (3)        

Einwechslungen:
79. Dost für Olic
86. M. Schäfer für D. Caligiuri
90. + 1 Polak für Arnold

Trainer:
Hecking
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3)    
Großkreutz (4) , 
Subotic (3)    
Hummels (4)    
Schmelzer (5) - 
S. Bender (4)        
Sahin (3,5) - 
Aubameyang (4)    
H. Mkhitaryan (4)    
Reus (2,5)        

Einwechslungen:
45. Sokratis (3) für Subotic
77. Ducksch für S. Bender
77. Hofmann für Aubameyang

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Reus (45. + 2, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Rodriguez (56., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:1
Olic (69., Linksschuss, D. Caligiuri)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
D. Caligiuri
(1. Gelbe Karte)
,
Ochs
(2.)
Dortmund:
S. Bender
(1. Gelbe Karte)
,
Hummels
(2.)
,
H. Mkhitaryan
(1.)
,
Reus
(3.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Borussia Dortmund
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 10 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 346 : 469 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 239 : 349 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
- Anzeige -

Spielinfo

Anstoß:
09.11.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
eine taktisch spannende und bis zur letzten Sekunde unterhaltsame Partie.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 5
wenig souverän, verlor bei seinen persönlichen Strafen früh die Linie. Schwache Zweikampfbeurteilungen, schwer zu erkennen war Rodriguez' elfmeterreife Berührung mit Lewandowski (90./+2).
Spieler des Spiels:
Ricardo Rodriguez
Defensiv stark, nach vorne mit Standards gefährlich. Per Freistoß erzielte er sein erstes Ligator.
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -