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FC Schalke 04

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1. FC Nürnberg

 
FC Schalke 04

1:0 (0:0)

1. FC Nürnberg
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FC Schalke 04
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Nürnberg unterliegt im Freundschafts-Duell

Am Ende richtet es Farfan

Der FC Schalke 04 bleibt in der Erfolgsspur. Gegen den 1. FC Nürnberg mühte sich die Stevens-Elf zu einem knappen 1:0-Arbeitssieg, den Farfan spät sicher stellte. Die Gäste standen über weite Strecken in der Defensive diszipliniert, agierten in der Offensive aber weitestgehend zaghaft. Die Konsequenz war die fünfte Saisonniederlage für die Franken.

Nürnbergs Balitsch und Schalkes Neustädter.
Duell auf Augenhöhe: Nürnbergs Balitsch und Schalkes Neustädter.
© picture-allianceZoomansicht

Schalke-Coach Huub Stevens setzte nach dem 2:0-Erfolg beim FC Arsenal London in der Champions League auf einen Wechsel: Jones kam für Höger zum Zug.

Nürnbergs Cheftrainer Dieter Hecking gingen nach der 0:0-Punkteteilung gegen Ausgburg die Keeper aus. Stammkraft Schäfer fiel mit Achillessehnenproblemen aus, Stephan fehlte schon seit Längerem und auch die etatmäßige Nummer vier, Uphoff, musste passen. So hütete Rakovsky, in der Jugend beim FC Schalke aktiv, das Tor. Auf der Bank nahm ein 17-Jähriger namens Max Nawe Platz.

Die Anhänger des 1. FC Nürnberg mussten vor allem gleich zu Beginn und zum Ende der ersten Hälfte hellwach sein. Nur Sekunden nach dem Anpfiff schoss der Japaner Kiyotake aus knapp 18 Metern scharf, zwang Unnerstall zu einer Glanzparade. Und wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff vergab der Argentinier Pinola, von Gebhart in Szene gesetzt, freistehend halblinks im Sechzehner (44.). Es waren die einzigen Tormöglichkeiten in den ersten 45 Minuten für die Franken, die auf Schalke sehr defensiv agierten und sich meistens weit zurückzogen. Zwischen diesen beiden Szenen spielten im Grunde nur die Hausherren.

Die Stevens-Elf begann das Spiel zurückhaltend und hatte erst nach einer knappen Viertelstunde Lücken im fränkischen Abwehrverbund ausgemacht. Farfan prüfte Rakovsky mit einem Kopfball aus zentraler Position (15.), Huntelaar verzog aus spitzem Winkel (16.). Und es war erneut der Torjäger der Königsblauen, der kurz darauf einen Heber gegen den von der Linie geeilten Rakovsky nur auf das Tordach schickte (18.). Es war die stärkste Phase der Gastgeber gegen ansonsten äußerst aufmerksame Nürnberger, die nach 23 Minuten Frantz verletzt auswechseln mussten. Feulner kam ins Spiel.

Schalkes Motor stotterte jetzt wieder, die Franken ließen nur noch selten Gefahr vor dem eigenen Tor aufkommen. Rakovsky klärte zunächst vor Huntelaar im Strafraum (36.), verpasste beim nächsten Ausflug aber die Kugel und verhalf Barcelona-Leihgabe Afellay zu einer Chance. Das leere Tor vor Augen schoss der Angreifer nur einen Nürnberger an (37.). Anschließend hatte Pinola seinen Auftritt, der Ausgang ist bekannt. Torlos ging es in die Kabinen.

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Die zweite Hälfte geriet abwechslungsreicher. Das lag vornehmlich an den Gästen, die jetzt öfters den Vorwärtsgang einlegten und so den Knappen mehr Raum für Angriffe überließen. Afellay probierte es kurz nach Wiederanpfiff aus der Distanz, scheiterte an einer Parade von Rakovsky (47.), der anschließend die Linie verließ und Huntelaar den Ball vom Fuß nahm (54.). Gebhart hatte Sekunden zuvor den ersten fränkischen Torschuss in Durchgang zwei abgegeben.

Nürnberg wird mutiger - dann richtet es Farfan

Schalke wechselte nun in der Offensive, der wiedergenesene Draxler (58.) und Barnetta (68.) ersetzten die glücklosen Holtby und Afellay. Viel änderte sich dadurch auf dem Feld jedoch nicht. Der Club stand weiter hinten sicher und setzte immer wieder Nadelstiche. Joker Cohen hatte aus 16 Metern freie Bahn, ging volles Risiko und jagte das Rund anstatt auf das Tor in Richtung Eckfahne (70.). Kiyotakes abgefälschter Freistoß stellte Unnerstall vor eine schwierige Probe (76.).

Gerade als es schien, als ob die Champions League-Helden dem anstrengenden Drei-Tages-Rhythmus Tribut zu zollen hatten, rafften sich die Stevens-Schützlinge noch einmal zu einem Kraftakt auf. Draxler nahm Fuchs mit, der flankte auf den sträflich freistehenden Farfan und der Peruaner verwandelte sehenswert (77.). Die Reaktion des Gastes ließ nicht lange auf sich warten: Uchida musste sich rettend in einen Schuss von Gebhart werfen (79.).

Der Club warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, kam aber nicht mehr wirklich in Position, um Schalke noch einmal um die drei Punkte zu bringen. Die fünfte Saisonniederlage der Franken war nicht mehr zu vermeiden. Schalkes Erfolgsserie geht unterdessen weiter.

Die Knappen empfangen nun am Dienstag (20.30 Uhr) in der 2. Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten SV Sandhausen. In der Bundesliga reisen die Blauen am Samstag (15.30 Uhr) zur TSG 1899 Hoffenheim. Die Franken bestreiten dann zeitgleich ihr Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

27.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Unnerstall (3) - 
Uchida (3) , 
Höwedes (3)    
Matip (3,5) , 
Fuchs (2,5) - 
J. Jones (3) , 
Neustädter (4) - 
Farfan (2,5)        
Holtby (4,5)    
Afellay (4)    
Huntelaar (3,5)

Einwechslungen:
58. Draxler (3,5) für Holtby
68. Barnetta für Afellay
81. Höger für Farfan

Trainer:
Stevens
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (3) - 
Chandler (4) , 
Nilsson (3,5) , 
Klose (4,5) , 
Pinola (4)    
Simons (3) , 
Balitsch (3,5)        
Frantz    
Gebhart (4)        
Kiyotake (4,5) - 
Pekhart (4,5)    

Einwechslungen:
23. Feulner (3,5) für Frantz
69. Cohen für Balitsch
80. Esswein für Gebhart

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Farfan (77., Linksschuss, Fuchs)
Gelbe Karten
Schalke:
-
Nürnberg:
Pekhart
(2. Gelbe Karte)
,
Pinola
(5., gesperrt)
,
Gebhart
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
27.10.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61673 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Tempo, spielerische Qualität und Unterhaltungswert blieben auf mäßigem Niveau.
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2
souveräne Leitung einer Partie ohne knifflige Szenen. Absolut sicher und konsequent bei den persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Christian Fuchs
Defensiv aufmerksam, setzte dazu immer wieder gescheite Offensiv-Akzente. Nicht nur, aber auch bei der Vorbereitung des Siegtreffers.
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