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Hamburger SV

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Borussia Dortmund

 
Hamburger SV

3:2 (1:0)

Borussia Dortmund
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Hamburger SV
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Son und Perisic mit Doppelpack

Adler bringt Dortmund zur Verzweiflung

Dank einer leidenschaftlichen Vorstellung gewann der Hamburger SV erstmals in dieser Saison Punkte und stoppt zudem die 31 Spiele währende ungeschlagene Serie von Borussia Dortmund, die ausgerechnet den Hamburger Rekord aus den 80er Jahren von 36 Partien in Folge ohne Niederlage gejagt hatten.

Heung-Min Son
Bejubelt seinen frühen Führungstreffer: Der Südkoreaner Heung-Min Son.
© Getty ImagesZoomansicht

HSV-Coach Thorsten Fink stellte nach der 2:3-Niederlage in Frankfurt zwangsweise dreimal um. In der Abwehr fehlten rechts Bruma (Kniereizung) sowie links Lam (Oberschenkelverletzung). Diekmeier kam rechts zum Einsatz, links rückte Jansen aus dem Mittelfeld zurück, wo Ilicevic neu im Team stand. Auf der Doppelsechs spielte Arslan für Jiracek (Rot-Sperre) neben Badelj.

BVB-Trainer Jürgen Klopp änderte seine Anfangsformation nach dem 1:0-Erfolg gegen Ajax Amsterdam in der Champions-League auf zwei Positionen. Gündogan (grippaler Infekt) fiel aus und wurde durch Leitner ersetzt. Im Mittelfeld pausierte Blaszczykowski, für den Perisic zum Einsatz kam.

Gleich mit der ersten Offensivaktion ging der HSV in Führung. Van der Vaart konnte zunächst von der linken Seite ungestört flanken. Am Fünfmeterraum war Hummels ein Stück zu weit von Son weg, der so durch die Beine von Weidenfeller zur Führung einköpfte (2.). Die Dortmunder brauchten nach dem Rückstand ein paar Minuten, um sich zu berappeln.

Die erste gute Torchance für den BVB verursachte dann auch mit Mancienne ein Hamburger, der nach einer Standardsituation seinen Keeper Adler mit einem unfreiwilligen Kopfball "prüfte" (12.). Sekunden später zielte Piszczek vom Strafraumrand knapp am Tor vorbei. In der Folge übernahm der deutsche Meister zwar klar die Spielkontrolle. Doch die Hanseaten stoppten die Offensivbemühungen der Westfalen meist noch vor dem eigenen Strafraum. Zudem bereiteten van der Vaart & Co. der Dortmunder Abwehr bei ihren gelegentlichen Vorstößen mehrfach mit Flanken von den Außenpositionen Probleme.

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In der Schlussviertelstunde vor der Halbzeit wurde es dann auch in Strafraumnähe wieder munterer. Adler zeigte sich aber bei Versuchen von Leitner und zweimal Lewandowski aufmerksam (31., 38., 42.). Auf der Gegenseite scheiterte Rudnevs beim Versuch eines spektakulären Fallrückziehers um einige Meter (35.). Die letzte Chance vor der Pause für die bemühten, aber im Abschluss zu wenig durchschlagskräftigen Dortmunder vergab Piszczek, dessen Kopfball rechts am Tor vorbei ging (45.).

BVB kommt nicht an Adler vorbei

Die Dortmunder benötigten keine 25 Sekunden, um die Partie im zweiten Abschnitt auszugleichen. Lewandowski legte nach links im Strafraum zu Perisic, der mit seinem Versuch einer Flanke im hohen Bogen über Adler hinweg ins lange Eck traf. Wer nun mit weiter stürmischen Dortmundern gerechnet hatte, sah sich insofern getäuscht, als dass es der HSV war, der zunächst um Spielkontrolle bemüht war. Die nächste Schusschance hatte allerdings Perisic, der knapp am Tor vorbei zielte (54.).

Doch kurz darauf ging der HSV wieder in Führung. Nach perfekt getimtem Zuspiel von der van der Vaart erzielte Ilicevic mit einem Schuss ins kurze Eck am verdutzten Weidenfeller vorbei die erneute Hamburger Führung (55.). Es folgte ein offener Schlagabtausch. In der 60. Minute schnappte sich Son auf der rechten Seite den Ball, zog nach innen, und vollendete aus etwa 21 Metern mit einem sehenswerten Schuss ins linke Toreck. Im direkten Gegenzug verkürzte der BVB jedoch wieder, Piszczek hatte Perisic in perfekte Schussposition gebracht, der ins leere Tor einschob (61.).

Hamburger Jubel
Hamburg jubelt über den ersten Saisonsieg.
© Getty Images

Danach setzte die Klopp-Elf zur langen Schlussoffensive an. Der kurz zuvor eingewechselte Blaszczykowski scheiterte frei vor Adler am Keeper (65.). Wenig später parierte der HSV-Schlussmann auch gegen einen Freistoß von Perisic (68.). Dann rettete Beister vor der Torlinie nach einem Hummels-Kopfball für den bereits geschlagenen Keeper (71.). Und es ging weiter im Kampf Dortmund gegen Adler: Erst traf Schieber den Ball nicht richtig (78.), dann rettete Adler gegen Perisic (79.). In der Nachspielzeit parierte der Torhüter dann ein letztes Mal stark gegen eine Direktabnahme von Schieber, Sekunden später vergab Lewandowski die letzte große Chance für die Borussia, in dem er den Ball frei vor dem Tor über das Gehäuse hob (90.+1).

Die Hamburger sind am Mittwochabend (20 Uhr) zu Gast in Gladbach. Der BVB tritt am Dienstag zur gleichen Tageszeit bei Eintracht Frankfurt an.

22.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (1)    
Diekmeier (4) , 
Mancienne (4) , 
Westermann (2,5)    
Jansen (3) - 
Badelj (3,5)    
Arslan (2,5) - 
Son (2)        
van der Vaart (2,5)        
Ilicevic (3)        
Rudnevs (4)    

Einwechslungen:
69. Beister für Ilicevic
77. Berg für Rudnevs
87. Sala für van der Vaart

Trainer:
Fink
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (4) - 
Piszczek (3,5) , 
Subotic (4) , 
Hummels (5) , 
Schmelzer (4)    
Leitner (3) , 
Kehl (3)        
Perisic (2)        
M. Götze (3) , 
Reus (5)    

Einwechslungen:
63. Schieber für Reus
63. Blaszczykowski für Kehl

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Son (2., Kopfball, van der Vaart)
1:1
Perisic (46., Linksschuss, Lewandowski)
2:1
Ilicevic (55., Linksschuss, van der Vaart)
3:1
Son (59., Linksschuss)
3:2
Perisic (60., Rechtsschuss, Piszczek)
Gelbe Karten
HSV:
van der Vaart
(1. Gelbe Karte)
,
Badelj
(1.)
,
Adler
(1.)
Dortmund:
Schmelzer
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
22.09.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
57000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
vor allem in der zweiten Hälfte mit Zügen eines Spektakels, nur hätten mehr Tore fallen müssen.
Chancenverhältnis:
3:16
Eckenverhältnis:
2:10
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2,5
perfekte Abstimmung vor dem zweiten Hamburger Tor, bei dem Ilicevic tatsächlich nicht im Abseits stand; inkonsequent aber gegen Diekmeier und Piszczek, die hätten verwarnt werden müssen.
Spieler des Spiels:
René Adler
Neun Glanzparaden. Eine Weltklassepartie, die ihn der Nationalelf näher bringt.
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