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1. FSV Mainz 05

 - 

FC Augsburg

 

2:0 (2:0)

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1. FSV Mainz 05
FC Augsburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







Augsburg verschläft die erste Halbzeit

Ivanschitz und Szalai sichern Mainz ersten Dreier

Zwei völlig verschiedene Halbzeiten erlebten die Zuschauer in Mainz. Während im ersten Durchgang die Hausherren alles im Griff hatten und Augsburg von einer Verlegenheit in die andere torkelte, wendete sich in der zweiten Halbzeit das Blatt. Die Gäste übernahmen das Kommando und kamen zu Torchancen. Dabei hatten die Weinzierl-Schützlinge aber nicht das nötige Glück, um die 05er richtig ins Wanken zu bringen.

Andreas Ivanschitz jubelt nach seinem Führungstreffer.
Andreas Ivanschitz jubelt nach seinem Führungstreffer.
© picture-allianceZoomansicht

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel krempelte seine Startelf nach der 1:3-Niederlage in München gehörig um und brachte fünf frische Kräfte: In der Abwehr debütierte der Neueinkauf aus Costa Rica, Junior Diaz. Für ihn musste Zabavnik auf die Bank. Im defensiven Mittelfeld übernahmen Soto und Polanski die Plätze von Baumgartlinger und Kirchhoff. In der Offensive kamen Szalai und Ivanschitz für Caligiuri und Risse zum Einsatz. Sein Gegenüber, FCA-Coach Markus Weinzierl, nahm drei Wechsel in seiner Anfangself gegenüber dem torloses Unentschieden gegen Wolfsburg in der Vorwoche vor. Ostrzolek, Werner und Bancé mussten auf der Bank Platz nehmen. Dafür begannen de Jong, Vogt und Moravek.

Die Hausherren versuchten es mit einem Blitzstart, doch der FC Augsburg sortierte sich in der Defensive schnell, so dass der Druck des FSV nachließ. Nach fünf Minuten tasteten sich die Gäste ihrerseits in die Offensive und hatten durch einen Oehrl-Kopfball eine erste kleine Möglichkeit (8.).

Das erste Tor sollte allerdings auf der Gegenseite fallen und gehörte dazu noch in die Kuriositäten-Schublade. Choupo-Moting hatte von der linken Seite geflankt. In der Mitte wollte der völlig unbedrängte Langkamp mit einem Befreiungsschlag klären. Er traf die Kugel so unkontrolliert, dass er den wenige Meter entfernt stehenden Ivanschitz an das Knie schoss. Von dort sprang der Ball ohne weiteres Zutun des Österreichers am überraschten Amsif vorbei ins Tor (10.).

Die Mainzer versuchten gegen die jetzt verunsichert wirkenden Augsburger sofort nachzulegen. Szalai hatte jedoch zwei Mal Pech, als Langkamp (15.) und Amsif (16.) im letzten Moment gegen den Ungarn retten konnten.

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Die Gastgeber hatten das Spiel nach dem Führungstreffer aber so gut im Griff, so dass ein zweiter Treffer nur eine Frage der Zeit schien. Dieser war in der 25. Minute fällig. Choupo-Moting spielte von der rechten Seite Müller in den Lauf. Dieser leitete sofort ins Sturmzentrum weiter. Dort drehte sich Szalai mit dem Ball um Verhaegh und schob unhaltbar links unten ein.

Danach beruhigten die Tuchel-Schützlinge das Spiel. Der große Druck auf das Augsburger Tor ließ nach, doch die Hausherren blieben mit gelegentlichen Kontern und Standardsituation stets gefährlich. Zur Sicherheit der Mainzer Vorstellung trug natürlich auch die völlige Harmlosigkeit der Gäste in der Offensive bei. Einzig ein Schuss von Oehrl aus spitzem Winkel zwang Wetklo zu einer Parade (39.).

Auf der Gegenseite ließen die Mainzer gegen Ende der ersten Hälfte noch gute Chancen liegen und hätten, vor allem nach einem Latten-Kopfball von Bungert (42.), zur Pause noch höher führen können.

Mit Werner für Petrzela reagierte Markus Weinzierl zu Beginn der zweiten 45 Minuten auf die Harmlosigkeit der Augsburger Offensive. Auch die gesamte FCA-Elf schien nach dem Wiederanpfiff wie ausgewechselt.

Plötzlich schafften es die Gäste, das Spielgeschehen in die Mainzer Hälfte zu verlagern. Während die Weinzierl-Elf Druck aufbaute reagierten die Mainzer lediglich noch auf die Augsburger Ballstaffetten, hielten hinten dicht und versuchten sich auf Konter über Choupo-Moting und Szalai zu wehren.

Die Chancen hatten jetzt allerdings die Gäste. Oehrl (59.) und zwei Mal der eingewechselte Bancé (60.und 62.) hatten jedoch kein Glück beim Abschluss. Auch ein Kopfball von Oehrl nach Werner-Flanke klatschte in der 72. Minute von der Latte ins Feld zurück.

In der Schlussviertelstunde konzentrierten sich die Hausherren nur noch darauf, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der FCA hatte viel Platz im Mittelfeld, kam gegen die jetzt tief stehende Mainzer Defensive aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss. Auf der Gegenseite versuchte es die Tuchel-Elf mit Kontern. Szalai brachte in der 78. Minute nach einem Traumpass von Polanski den Ball aber nicht an FCA-Keeper Amsif vorbei.

In den letzten Minuten hatten sich die Gäste offenbar aufgegeben. Der Angriffs-Elan der Augsburger war erlahmt. Erst jetzt hatte die Tuchel-Elf das Spiel wieder unter Kontrolle und konnte den Gegner wirksam vom eigenen Tor fernhalten. Sich bietende Konterchancen vergaben allerdings auch die Hausherren.

Der fünfte Spieltag dieser Saison findet bereits am kommenden Dienstag und Mittwoch statt. Dabei treten die Mainzer am Dienstag (20 Uhr) beim FC Schalke an. Augsburg spielt am Mittwoch (20 Uhr) zu Hause gegen Bayer Leverkusen.

22.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3) - 
Pospech (3) , 
Bungert (3,5) , 
Noveski (4)    
Junior Diaz (4) - 
Polanski (3,5) , 
Soto (4)    
N. Müller (4) , 
Ivanschitz (3)        
Szalai (3)        

Einwechslungen:
61. Kirchhoff für Ivanschitz
69. Baumgartlinger für Soto
84. Rukavytsya für Szalai

Trainer:
Tuchel
FC Augsburg
Aufstellung:
Amsif (2,5) - 
Verhaegh (5)    
Sankoh (3,5) , 
S. Langkamp (4,5) , 
M. de Jong (4,5)    
Baier (3,5) , 
Ottl (4,5)    
Vogt (3,5)    
Petrzela (5)    
Moravek (5)    
Oehrl (4,5)

Einwechslungen:
46. To. Werner (3) für Petrzela
57. Bancé (3,5) für Ottl
70. Sio für Moravek

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ivanschitz (10., Rechtsschuss)
2:0
Szalai (25., Rechtsschuss, N. Müller)
Gelbe Karten
Mainz:
-
Augsburg:
Vogt
(1. Gelbe Karte)
,
M. de Jong
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.09.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
28463
Spielnote:  4
ein wenig unterhaltsames Spiel, das von vielen technischen Unzulänglichkeiten geprägt war.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 2,5
hatte eine Partie mit wenigen kniffligen Situationen jederzeit im Griff. Hätte das Frustfoul von Moravek an Szalai (40.) mit Gelb ahnden müssen.
Spieler des Spiels:
Mohamed Amsif
Sorgte mit Großtaten gegen Szalai (16.,78.) dafür, dass die Begegnung lange offen blieb.
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