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1. FC Nürnberg

 - 

Werder Bremen

 

3:2 (0:1)

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1. FC Nürnberg
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Werder verliert Spiel eins nach Schaaf

Torjäger Nilsson leitet die Wende ein

Werder Bremen verlor Spiel eins nach Thomas Schaaf beim 1. FC Nürnberg mit 2:3 (1:0). Die Grün-Weißen waren dank eines überragenden Kevin de Bruyne in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft und gingen durch den Belgier in Führung. Nürnberg, das schwach ins Spiel gestartet war, drehte nach dem Seitenwechsel auf und ging letztlich als Sieger vom Rasen. Werder konnte also auch das 13. Spiel in Serie nicht gewinnen.

Kevin de Bruyne
High Five: Kevin de Bruyne (Mitte) bejubelt mit Joseph Akpala (re.) und Nils Petersen die Bremer Führung.
© getty imagesZoomansicht

FCN-Coach Michael Wiesinger hatte große Verletzungssorgen und nahm im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Düsseldorf drei Veränderungen vor: Nilsson, Stark und Sieg-Torschütze Plattenhardt ersetzten Dabanli, Frantz und Esswein. Der Bremer Interimstrainer Wolfgang Rolff veränderte die Startaufstellung nach dem 1:1 gegen Frankfurt viermal. Lukimya, Gebre Selassie, Junuzovic und Akpala spielten für Sokratis, Bargfrede, Hunt und Yildirim.

Frei von allen Sorgen: Nürnberg und Bremen konnten beruhigt in den letzten Bundesligaspieltag starten, wenngleich bei Werder das Fehlen von Thomas Schaaf erstmals nach 14 Jahren große Wellen schlug. Der SVW kehrte zum Saisonabschluss zu einem System mit Mittelfeld-Raute und zwei Stürmern zurück. In der Anfangsphase hatten die Hanseaten mehr Spielanteile als die Gastgeber. Dabei lief nahezu jeder Angriff über den sehr engagierten de Bruyne, der bei seiner Abschiedsvorstellung im grün-weißen Trikot den "Zehner" gab. Richtig gefährliche wurde es in den ersten 20 Minuten aber weder für Schäfer noch für Mielitz.

De Bruyne dominiert

Daran änderte sich auch in den kommenden Minuten recht wenig. Es schien fast so, als würden beide Mannschaften die Partie zum Auslaufen nutzen. Nur einer nicht: Bremens de Bruyne hatte richtig Lust und war der Aktivposten im Spiel der Norddeutschen. Der Chelsea-Leihgabe war dann auch der erste richtige Torschuss der Partie vorbehalten - Schäfer parierte (27.).

Die Möglichkeit des Belgiers sollte eine starke Bremer Schlussviertelstunde einläuten: Erst scheiterte Petersen freistehend per Kopf (32.), ehe sich de Bruyne für seine herausragende Leistung mit einem sehenswerten Lupfer ins Tor belohnte (37.). Von Nürnberg war auch nach dem Rückstand nichts zu sehen, stattdessen hätte de Bruyne mit einem weiteren Doppelpack an Chancen (39., 45.) noch vor dem Seitenwechsel aufstocken können.

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Kein Elfer für Petersen - Sechster Streich von Nilsson

Unverändert starteten beide Mannschaften in die letzten 45 Minuten der Saison. Der FCN schaffte dabei unmittelbar nach Wiederbeginn das, was in der ersten Hälfte kein einziges Mal gelang: ein Torschuss. Simons prüfte Mielitz, der das Leder festhielt (47). Mehr kam bei den Franken aber erst einmal nicht zustande. Es blieb bei Ansätzen. Stattdessen hatte Nürnberg auf der Gegenseite Glück, dass es nach einem Foul von Schäfer an Petersen keinen Elfmeter gab. Schiedsrichter Guido Winkmann wertete die Aktion des Club-Keepers als fair - Fehlentscheidung (55.).

Dennoch: Es war nun mehr Tempo im Spiel. Und der FCN belohnte sich prompt. Nach einer Ecke köpfte Nilsson erst an den Pfosten, versenkte dafür aber den Abpraller zum Ausgleich (61.). Der sechste Saisontreffer für den Innenverteidiger, der damit zum besten Nürnberger Torschützen aufstieg. Bremen war um eine direkte Antwort bemüht, doch Petersen (63.) und de Bruyne (64.) trafen das Tor nicht.

Nilsson trifft zum 1:1
Die Wende im Frankenstadion: Per Nilsson (re.) trifft zum 1:1.
© getty images

Die Wiesinger-Elf war nun richtig gut im Spiel und belohnte sich für eine engagierte Leistung. Wieder kamen die Franken nach einer Ecke zum Erfolg: Maks Hereingabe landete punktgenau auf der Stirn des eingewechselten Polter, der unbedrängt zur FCN-Führung einnickte (81.). Pekhart legte in den Schlussminuten sogar noch einen drauf (88.). De Bruynes Anschlusstreffer Sekunden später war nur noch Ergebniskosmetik (89.).

Werder gewann also auch das 13. Spiel in Serie nicht und beendet die Spielzeit auf Tabellenplatz 14. Nürnberg machte durch den elften Saisonsieg auf Rang zehn.

Der erste Spieltag der Bundesliga-Saison 2013/14 findet vom 9. bis 11. August statt.

18.05.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Balitsch (4) , 
Nilsson (2,5)    
Klose (3,5)    
Pinola (3,5)    
Simons (4) , 
Stark (4)    
Mendler (4)        
Mak (3) , 
Plattenhardt (4,5) - 
Pekhart (4)    

Einwechslungen:
59. Polter (3)     für Mendler
77. Esswein für Pinola
87. Dabanli für Stark

Trainer:
Wiesinger
Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (3,5) - 
Gebre Selassie (4,5) , 
Prödl (4) , 
Lukimya (4,5) , 
Ignjovski (4,5) - 
F. Kroos (4)    
Fritz (3,5)    
Junuzovic (3,5)    
De Bruyne (1,5)        
Akpala (5)    
Petersen (4,5)

Einwechslungen:
67. Schmitz für Junuzovic
84. A. Stevanovic für F. Kroos
86. Wurtz für Akpala

Trainer:
Rolff

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
De Bruyne (37., Rechtsschuss, Junuzovic)
1:1
Nilsson (61., Rechtsschuss, Plattenhardt)
2:1
Polter (81., Kopfball, Mak)
3:1
Pekhart (88., Rechtsschuss, Mak)
3:2
De Bruyne (89., Rechtsschuss, Wurtz)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Mendler
(1. Gelbe Karte)
,
Klose
(5., gesperrt)
Bremen:
-

Spielinfo

Anstoß:
18.05.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
46157
Spielnote:  4
eine zerfahrene Partie, die erst nach gut einer Stunde Fahrt aufnahm, nachdem zuvor nur de Bruyne für Betrieb gesorgt hatte.
Chancenverhältnis:
6:7
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 4,5
hatte die leicht zu leitende Partie sicher im Griff, verweigerte Bremen allerdings einen Elfmeter: Die Attacke von Nürnbergs Torhüter Schäfer gegen Petersen war ein klares Foul (55.).
Spieler des Spiels:
Kevin De Bruyne
Sein Doppelpack kam nicht von ungefähr, er hatte bei jeder gefährlichen Bremer Aktion den Fuß im Spiel.
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