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Fortuna Düsseldorf

 
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Fortuna Düsseldorf
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.






Fortuna Düsseldorf weiter ohne Gegentor

Nullnummer macht VfB-Fehlstart perfekt

Der VfB Stuttgart wirkte über die gesamte Spielzeit hinweg bemüht, konnte gegen die stabile und flexible Abwehr der Fortuna aber zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Trotz drückender Überlegenheit schafften es die Labbadia-Schützlinge kaum einmal, gefährlich vor dem Fortuna-Tor aufzutauchen und mussten am Ende noch dankbar sein, dass die Gäste ihre Konterchancen ebensowenig nutzten.

Verteidigung mit Zähnen und Klauen: van den Bergh grätscht den Ball weg.
Verteidigung mit Zähnen und Klauen: van den Bergh grätscht den Ball weg.
© picture-allianceZoomansicht

VfB-Trainer Bruno Labbadia nahm nach der 1:6-Pleite bei den Bayern gleich fünf Änderungen in seiner Startformation vor. Mit Hoogland, Niedermeier und Molinaro für Sakai, Tasci und Boka kam eine fast komplett neue Abwehr auf das Feld. Dazu begann Torun für Okazaki in der Offensive und Cacau ersetzte den Rot-Gesperrten Ibisevic. Nur zwei Änderungen nahm Fortuna-Coach Norbert Meier nach dem 0:0 zuhause gegen Gladbach vor: Im Sturmzentrum kam Schahin für Reisinger zum Einsatz und im Mittelfeld feierte Fortuna-Urgestein Lambertz nach abgesessener Sperre sein Bundesliga-Debüt. Für ihn musste Bellinghausen auf die Bank.

Von Beginn an entwickelte sich die Partie zu einem Geduldspiel für den VfB Stuttgart. Die Fortuna stand kompakt und aufmerksam tief gestaffelt in der eigenen Hälfte und ließ kaum Anspiele in die Spitze zu. Folgerichtig war die erste VfB-Chance auch ein Distanzschuss von Hajnal, den Giefer über die Latte lenkte (6.).

In der Folgezeit entwickelten die Schwaben zwar viel Druck auf die defensiv stehenden Gäste, Torchancen ließ die Fortuna aber nur wenige zu. Selbst bei Standardsituationen konnten sich die Schwaben nicht gegen die Fortuna-Abwehr durchsetzen. Freistöße und Ecken von Harnik verpufften harmlos (16.,21.).

Dazu kam noch, dass die Fortuna mit zunehmender Spieldauer immer mehr Selbstvertrauen tankten. Nach knapp 20 Minuten starteten die Gäste erste erfolgversprechende Konter. Van den Bergh (18.) und Schahin (37.) scheiterten dabei an Ulreich, während Kruse (22.) und Fink (38.) ihr Ziel knapp verfehlten.

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Auf der Gegenseite versuchten die Hausherren viel und betrieben großen Aufwand. Es reichte allerdings nur zu zwei echten Möglichkeiten. Zum einen beförderte Hajnal einen Schuss aus 16 Metern knapp über das Tor (31.), zum anderen verhinderte Fortuna-Verteidiger Malezas Schlimmeres, als er in der 35. Minute ein Zuspiel von Harnik auf Cacau im allerletzten Moment zur Ecke grätschte.

Zum Ende des ersten Durchgangs schienen die Gäste mit dem torlosen Unentschieden zufrieden. Nachdem den Hausherren endgültig die Ideen auszugehen schienen mussten sich die Zuschauer zur Pause mit dem 0:0 abfinden.

In der Halbzeit musste Bruno Labbadia bereits zum zweiten Mal verletzungsbedingt wechseln. Bereits in der 29. Minute war Hoogland mit Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk ausgeschieden. Nun war auch für Molinaro das Spiel vorbei. Die Diagnose lautete Verdacht auf Schultereckgelenkssprengung. Kuzmanovic und Boka kamen für die beiden Pechvögel ins Spiel.

Das Gesamtbild des Spiels änderte sich zunächst jedoch nicht. Ein eher harmloser Schuss von Gentner (48.) blieb die einzige Chance der Stuttgarter in der Startphase des zweiten Durchgangs.

Die großen Möglichkeiten gab es zunächst auf der Gegenseite. Zunächst prüfte Kruse bei einem Konter Ulreich (49.), dann tanzte Schahin Niedermeier in der Nähe der Torauslinie aus und brachte den Ball in die Mitte. Dort nahm Voronin das Leder mit vollem Risiko und beförderte den Ball aus vier Metern über das Tor (60.).

Danach begannen die Minuten der Hausherren, die endlich etwas mehr Platz und Zeit im Mittelfeld bekamen. Prompt stellten sich Möglichkeiten ein. Zunächst beförderte Gentner eine Hajnal-Ecke nur denkbar knapp am Tor vorbei (62.), dann hatte Cacau die beste Chance des Spiels. Nach einer Kopfball-Ablage von Harnik zog der Nationalspieler aus der Drehung ab. Giefer rettete mit einer Glanzparade aus kurzer Distanz (66.).

Nach einer weiteren Rettungstat von Giefer gegen Cacau in der 75. Minute schienen die Hausherren ihr Pulver allerdings verschossen zu haben. Die Fortuna stand wieder sicher in der Defensive und kontrollierte die erneut ideenlos wirkenden Schwaben mühelos. Dabei ließen sich die Gäste auch nicht vom Ausfall ihres Torhüters schocken. In der 80. Minute musste Giefer mit einer blutenden Lippe vom Platz und wurde durch Almer ersetzt.

Wer allerdings auf eine Schlussoffensive der Hausherren gesetzt hatte, sah sich getäuscht. Die Fortuna hatte auch in der Schlussphase inklusive fünf Minuten Nachspielzeit alles unter Kontrolle und ließ keine einzige echte Möglichkeit für die Labbadia-Elf mehr zu.

Die Schwaben empfangen am Donnerstagabend (19 Uhr) zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase Steaua Bukarest, bevor sie am Sonntag (17.30 Uhr) in der Liga zu Gast bei Werder Bremen sind. Fortuna Düsseldorf bekommt es am Samstag (15.30 Uhr) daheim mit dem SC Freiburg zu tun.

Durchmarsch aus der 4. Liga
Lambertz schreibt Geschichte
Andreas Lambertz
Novum

Mit seinem Einsatz für Düsseldorf am 3. Spieltag beim VfB Stuttgart schrieb Andreas Lambertz Bundesliga-Geschichte: Mit einem Verein ohne Wechsel aus der vierten in die erste Liga - das gelang noch keinem vor ihm.
© picture alliance

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15.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Hoogland        
Niedermeier (4) , 
Maza (3) , 
Molinaro (3,5)    
Kvist (4) , 
Gentner (3,5)    
Harnik (5) , 
Hajnal (4)    
Torun (4,5) - 
Cacau (5)

Einwechslungen:
29. Kuzmanovic (4) für Hoogland
46. Boka (4) für Molinaro
86. Okazaki für Hajnal

Trainer:
Labbadia
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (2,5)    
Levels (3) , 
Malezas (3) , 
Langeneke (3,5) , 
O. Fink (4) , 
Bodzek (3,5) - 
R. Kruse (3,5) , 
Voronin (4,5)    
Lambertz (4)        

Einwechslungen:
76. Ilsö für Voronin
80. Almer für Giefer
90. + 3 Bellinghausen für Lambertz

Trainer:
Meier

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Stuttgart:
Hoogland
(1. Gelbe Karte)
Düsseldorf:
-

Spielinfo

Anstoß:
15.09.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
55039
Spielnote:  4,5
Schmalhans war Küchenmeister, die Partie von einem Leckerbissen weit entfernt. Wenige Highlights, dafür stand viel Leerlauf auf der Speisekarte.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4,5
mit genauso wenig Struktur in seinen Entscheidungen wie die Spieler. Enorm viele kleine Fehler bei der Bewertung von Fouls und Zweikämpfen. So hätten Levels (9., nach Foul an Molinaro) und Fink (34., an Harnik) zwingend Gelb sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Fabian Giefer
Entschärfte erst Hajnals Fernschuss (5.), parierte danach stark gegen Cacau (66.). Der Garant für den Auswärtspunkt.
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